Augmented Reality: Industrie 4.0 visuell erleben

productronica setzt bei diesjähriger Sonderschau auf Augmented und Virtual Reality: "Electronics.Production.Augmented.“ – unter dieses Motto stellt die productronica ihre Sonderschau auf der Messe im November 2015. Die Weltleitmesse für Elektronikfertigung zeigt damit auch das Trendthema Industrie 4.0 unter einem neuen Aspekt: Besucher sollen die bisher verborgenen Abläufe, die Maschinen und Werkstücke in der Produktion aushandeln sowie die Einbindung des Menschen in Industrie 4.0 live und visuell erleben können – mit Hilfe von Augmented und Virtual Reality an fünf ausgewählten Elektronikfertigungsmaschinen.

Das Thema Industrie 4.0 stellt die Elektronikfertigung vor große Herausforderungen, bringt aber auch viele Vorteile. Die Einsatzmöglichkeiten und genauen Abläufe in den Maschinen bleiben für viele Werker an der Linie jedoch oft abstrakt. Daher haben sich die productronica und der VDMA Productronic für die Sonderschau der kommenden Messe etwas Besonderes ausgedacht: Mit Hilfe von Augmented und Virtual Reality werden an fünf verschiedenen Elektronikfertigungsmaschinen unterschiedliche Einsatzszenarien von Industrie 4.0 visualisiert. „Wir wollen zeigen, wie Industrie 4.0 das Leben derjenigen erleichtern kann, die tagtäglich mit den Maschinen umgehen“, sagt Christian Rocke, Projektleiter productronica. „Das ist nicht nur für unsere Besucher interessant, sondern bietet gleichzeitig einen spannenden Mehrwert für unsere Aussteller der Sonderschau.“

Die besten Innovationen visuell erleben

Das Konzept der Sonderschau greift die neue Cluster-Struktur der productronica auf: Alle Aussteller aus den fünf Clustern PCB & EMS, SMT, Cables, Coils & Hybrids, Semiconductors und Future Markets können bei einem Call for Participation ihre Innovationen einreichen. Ein unabhängiges Komitee legt die fünf Produkte fest, die dann mit der besonderen Darstellungsform von Augmented und Virtual Reality vom 10. bis 13. November in München gezeigt werden. Cables, Coils & Hybrids, Semiconductors und Future Markets können bei einem Call for Participation ihre Innovationen einreichen. Ein unabhängiges Komitee legt die fünf Produkte fest, die dann mit der besonderen Darstellungsform von Augmented und Virtual Reality vom 10. bis 13. November in München gezeigt werden. Cables, Coils & Hybrids, Semiconductors und Future Markets können bei einem Call for Participation ihre Innovationen einreichen. Ein unabhängiges Komitee legt die fünf Produkte fest, die dann mit der besonderen Darstellungsform von Augmented und Virtual Reality vom 10. bis 13. November in München gezeigt werden.

„Pimp my machine“

Wie sieht das Innenleben der Maschine aus? Was passiert gerade in unzugänglichen Bereichen der Maschine? Welche Anweisungen gibt die Maschine dem Werkstück? Interessante Fragen, deren Antworten sich mit Hilfe von Augmented und Virtual Reality visualisieren lassen. „Die Weiterentwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstelle ist seit jeher ein Schlüssel für den Erfolg des deutschen Maschinenbaus. Der Werker will nicht nur eine bedienerfreundliche, sondern auch eine verständliche Maschine.“, sagt Dr. Eric Maiser, Geschäftsführung VDMA Productronic. Die Anwendungen für Industrie 4.0, die Elektronikfertigungsmaschinen aufwerten, vereinfachen und verbessern können, sind vielfältig: „Wir erleben damit gerade die Evolution vom fest eingebauten Touch-Panel Display zur Bedienung mit Tablet. Fernwartung wird erheblich erleichtert“, so Maiser. Wird das Tablet an verschiedene Teile einer Maschine gehalten, erkennt das Programm diese und zeigt sofort die passende Bedienungsanleitung oder Arbeitsanweisung an – das Benutzerhandbuch kann im Schrank bleiben. „Für viele Bereiche wird Virtual und Augmented Reality bereits genutzt – man denke beispielsweise an die Gaming-Branche, virtuelle Planungstools für den Automobilbau und Architekten oder die „Sternatlas“-App für’s Handy“, erklärt Maiser. „Für die Elektronikfertigung gibt es hier noch sehr viel Potential und wir wollen im Rahmen der Sonderschau einige Möglichkeiten aufzeigen.“

Bildquelle: RE'FLEKT GmbH

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