Augmented Reality-Plattform für Unternehmen verbessert

Vuforia kündigt Support für Windows 10 und VuMark zur Objekterkennung an: Mit den neuen Funktionen der Vuforia Plattform für erweiterte Realität (AR) eröffnet PTC den Unternehmen künftig noch mehr Möglichkeiten. Dazu gehören die Unterstützung für Windows 10 sowie die Einführung von VuMark, mit der sich AR-Erfahrungswerte mit jedem beliebigen Objekt verbinden lassen. PTC hatte die Vuforia AR-Plattform vor kurzem erworben. Diese wird weltweit von über 200'000 Entwicklern mitgetragen, die bislang mehr als 20'000 Apps für Telefone, Tablets und eine neue Generation digitaler Brillen entwickelt haben. Vuforia wird von zahlreichen Konsumgüterherstellern genutzt, um ihre Produkte zu vermarkten und zu verkaufen.

Mit den Erweiterungen ist die Vuforia AR Plattform jetzt in der Lage, den Unternehmen zusätzliche Geschäftschancen zu erschließen. Goldman Sachs bezeichnet Augmented Reality als Technologie mit enormen Auswirkungen für die Unternehmen. Ein Bericht von Juniper Research schätzt, dass sich die Verwendung von AR-Apps in den Unternehmen ausgehend von 247 Millionen US-Dollar im Jahr 2014 bis 2019 zu einem Markt im Umfang von 2,4 Milliarden Dollar entwickeln wird.

„PTC ist überzeugt, dass inzwischen eine Technologie vorliegt, die die Art und Weise, wie wir interagieren und Erfahrungen sammeln, komplett verändern wird. Und dabei handelt es sich um Augmented Reality“, sagt Jay Wright, Vuforia-Geschäftsführer & Senior VP bei PTC. „Unser Ziel für Vuforia sehen wir darin, Erfahrungen im Bereich der erweiterten Realität jenseits aller Objekte zu vermitteln und damit die Zukunft der Arbeit von Grund auf zu verändern.“

Windows 10

Dank der Unterstützung für Windows 10 können die Vuforia-Entwickler die neue Generation der Windows-10-Geräte in Angriff nehmen, inklusive Surface Pro 4 und Surface Book von Microsoft. Mithilfe von Unity, dem führenden Produkt zur interaktiven 3D-Entwicklung von Apps, kann eine plattformübergreifende Applikation sowohl für iOS und Android als auch für Windows-10-Geräte entwickelt werden. Darüber hinaus können mit Microsoft Visual Studio Windows-10-Applikationen um AR-Funktionalität ergänzt werden.

VuMark – Barcode der nächsten Generation

AR-Anwendungen dienen einem breiten Spektrum an „Dingen“, darunter Maschinen ebenso wie gefertigte Produkte. VuMark ist eine universelle Lösung, die die AR-Erfahrung mit jedem beliebigen Objekt verknüpft, dabei aber Freiheiten für die Entwicklung eines eigenen Designs lässt. VuMark bietet zusätzlich eine einfache Methode, Daten wie eine URL oder eine Produktseriennummer zu verschlüsseln. Es behebt die Schwächen bestehender Barcode-Lösungen, die AR nicht unterstützen und das Erscheinungsbild eines Produktes beeinträchtigen können.

„Die heutige Bekanntgabe führt zwei transformative Technologie-Trends zusammen. Mit dem Internet der Dinge und Augmented Reality lassen sich völlig neuartige Produkte auf den Markt bringen, die die Art und Weise, wie Menschen mit den Produkten umgehen, grundlegend verändern“, sagt Vernon Turner, Senior VP und Forschungsbeauftragter (IoT) bei IDC. „Die Vuforia Plattform für erweiterte Realität räumt Organisationen die Möglichkeit ein, die digitalen Daten nahtlos mit der Realität zu überlagern. Das verändert alles, da es der Person, die ein Produkt betreibt, eine umfassendere Schnittstelle und tiefer gehende Informationen im Hinblick auf Handhabung und Wartung dieser Produkte bietet.“

Die Unterstützung für Windows 10 und VuMark wird allen Entwicklern ab dem Frühjahr zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Vuforia Early Access Programms ist es für ausgewählte Entwickler aber bereits vorab erhältlich. Wer an diesem Programm teilnehmen möchte oder weitere Informationen benötigt, findet diese unter developer.vuforia.com.

Bild: KTM als Beispielanwendung.

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