CAD: aktualisierte Schnittstellen und neues Bedienkonzept für die Konvertierung

3D Evolution von Core Technologie freigeschaltet: Ab sofort ist die Version 4.0 der Konvertierungssoftware „3D Evolution“ des deutsch-französischen Software-Entwicklers Core Technologie verfügbar. Das neue Bedien- und Grafikkonzept soll maximale Darstellungsgeschwindigkeit mit einfacher Bedienung vereinen.

Die einzelnen Module des Konverters sind im App-Stil ähnlich wie bei Smart Phones oder Tablets angeordnet, so dass stets nur die für die jeweilige Aufgabe relevanten Funktionen eingeblendet werden. So können selbst komplexe Aufgaben mit wenigen Klicks erledigt werden. Mit der Möglichkeit, Modelle mit Konstruktionshistorie sowie 2D-Zeichnungen intelligent zu konvertieren nimmt die neue Konvertierungssoftware eine Vorreiterrolle ein.

Kern der Software sind zahlreiche Schnittstellen, die für die 4.0-Version aktualisiert und funktional erweitert wurden. So ist bei Nativformaten das Auslesen der Konstruktionshistorie, sämtlicher Feature-Informationen und Product Manufacturing Informationen (PMI) sowie Metadaten möglich. Die von Core Technologie eigens entwickelten Schnittstellen zur Datenkonvertierung arbeiten CAD-lizenzfrei und erlauben maximale Unabhängigkeit und Kostenreduktion, da die einzelnen CAD-Systeme für den Austausch von nativen CAD-Daten wie Catia V5 und V6, NX, Creo, Solidworks sowie JT, PDF und STEP Modellen nicht benötigt werden. Bei B-REP Modellen erfolgt die Konvertierung mit Datenanalyse gemäß VDA 4955/2 sowie automatischem Healing und manueller Datenreparatur.

Das technologisch einzigartige Feature basierte Modul erlaubt zusätzlich die Konvertierung von vollständig bearbeitbaren Modellen mit Historie und Parametrik. Für CATIA V5 in Richtung NX ist erstmals auch die Übertragung assoziativer 2D-Zeichnungen möglich. Die Software wurde bereits von Daimler zertifiziert und entspricht der Daimler konformen JT Konvertierung. Die aktuelle Version ist somit vor allem für Zulieferer interessant, die mit der Software native CAD und JT Daten gleichermaßen austauschen können. Beim JT Datenaustausch werden PLMXML und JT mit XT-Brep und Level of Detail erzeugt. Das Healing zur Optimierung der Datenqualität kommt bei problematischen Ausgangsdaten zum Einsatz. Die adaptive Konvertierung zur Erzeugung von Regelflächen wie Zylindern, Tori, Konus und planaren Flächen aus reinen Nurbs-Daten stellt eine optimale Weiterverarbeitung der JT Daten sicher.

Die neue Software verfügt bereits über das neue STEP AP 242 XML Format für die Beschreibung der Baugruppenstruktur, das künftig zum Einsatz kommen wird. Zudem werden sogenannte „Moniker“ unterstützt, die eine einheitliche Flächen-Identifikation in den JT Modellen ermöglichen. Hierbei behalten die gleichen Flächen der JT Modelle auch bei Änderungen an den Ausgangsdaten immer die gleiche Kennung und weisen so im gesamten Prozess eine konsistente Kennung auf. Das JT Checker Modul von 3D Evolution prüft JT Daten auf alle relevanten Kriterien, identifiziert die Präsenz und die Konsistenz der Moniker und kann die JT Daten darüber hinaus auch korrigieren.

Die modular aufgebaute Software-Suite bietet zudem überarbeitete Funktionen zur Erzeugung einer Hüllgeometrie zum Schutz von 3D-Daten gegen Produktpiraterie. Die DMU-Analysefunktionen wie Kollisionsbetrachtungen, Modellvergleich und Spaltmaßkontrolle wurden mit Analysen für den Formenbau wie Wandstärkenprüfung, Hinterschnittkontrolle und Formschrägenanalyse sowie die Errechnung der projizierten Flächen ergänzt und sind auch im 3D Analyzer Viewer des Software-Herstellers verfügbar.

Das Zusatzmodul „Enterprise Datamanager“ wurde für die Version 4.0 der Konvertierungssoftware 3D Evolution ebenfalls aktualisiert. Das ergänzende Tool erlaubt eine Multiprozessor- bzw. Batch-Berechnung extrem großer Datenmengen innerhalb kürzester Zeit in der firmeninternen Cloud.

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