Cloud-Grafiktechnologie erweitert

Nvidia führt an der VMworld in San Francisco mit breiter Unterstützung der Industrie Nvidia Grid 2.0 ein. Mit Grid 2.0 lassen sich selbst grafikintensive Applikationen auf jedem verbundenen Gerät virtuell nutzen. Rund ein Dutzend der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Fortune 500) beenden im Moment Testphasen der Beta-Version von Nvidia Grid 2.0. Große Server-Anbieter inklusive Cisco, Dell, HP und Lenovo haben die Grid-Lösung qualifiziert. Damit läuft diese auf 125 verschiedenen Server-Modellen und auch auf neuen Blade-Servern. Nvidia hat eng mit Citrix und VMware zusammengearbeitet, um Anwendern ein bestmögliches Grafikerlebnis zu bieten.

Nvidia Grid 2.0 verspricht Leistung, Effizienz und Flexibilitätsverbesserungen bei virtualisierter Grafik in Enterprise-Arbeitsabläufen. Mitarbeiter sollen von überall arbeiten können und ihre Produktivität erhöhen, ohne Verzögerungen beim Download von Dateien in Kauf nehmen zu müssen. IT-Abteilungen haben die Möglichkeit, Mitarbeiter mit Instant-Access-Zugängen für leistungsfähige Applikationen auszustatten und die Verteilung von Ressourcen zu verbessern.

Die Möglichkeit, Enterprise-Arbeitsabläufe vom Rechenzentrum aus zu virtualisieren war bis jetzt aufgrund von niedrigen Leistungswerten, schlechten Anwendererlebnissen und mangelnder Server- und Applikationsunterstützung nicht möglich. Nvidia Grid 2.0 integriert die GPU in das Rechenzentrum und baut die Barrieren ab, indem es die folgenden Funktionen bietet:

  • Doppelte Anwenderdichte: Nvidia Grid 2.0 verdoppelt die Anwenderdichte im Vergleich zur Vorgängerversion aus dem vergangenen Jahr. Nun können bis zu 128 Nutzer pro Server bedient werden. Unternehmen skalieren damit kosteneffektiver und dehnen den Service auf eine größere Anzahl Mitarbeiter aus. Dies bedeutet geringere Kosten pro Anwender.
  • Doppelte Applikations-Leistung: Nvidia Grid 2.0 erreicht im Vergleich zum Vorgänger die doppelte Applikations-Leistung durch den Einsatz der ausgezeichneten Maxwell-GPU-Architektur. Die Leistung ist damit höher als bei vielen nativen Clients.
  • Blade-Server-Unterstützung: Unternehmen können ab sofort GIRD-taugliche, virtuelle Desktops auf Blade-Servern – keine einfachen Rack-Server – betreiben, von führenden Blade-Server-Betreibern.
  • Linux-Unterstützung: Nvidia Grid 2.0 ist nicht länger auf das Windows-Betriebssystem limitiert und unterstützt Enterprise-Unternehmen, die auf Linux-Applikationen und -Arbeitsabläufe angewiesen sind. Sie nehmen jetzt ebenfalls die Vorteile von grafikbeschleunigter Virtualisierung in Anspruch.

Anwender sind eingeladen, die Lösung mit Nvidia Grid Test Drive auszuprobieren. Nutzer erhalten für mehrere Stunden sofortigen Zugang zu Nvidia-Grid-vGPU-Beschleunigung auf einem Windows-Desktop inklusive führender 2D- und 3D-Anwendungen wie:

  • Autodesk AutoCAD
  • Dassault Systèmes SOLIDWORKS
  • Esri ArcGIS Pro
  • Siemens NX

Nvidia Grid 2.0 ist weltweit ab 15. September 2015 erhältlich.

  • Bild: Nvidia
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