Dassault Systèmes erobert den Laufsteg mit FashionLab

Virtuelle Welten regen Kreativität in der Modebranche an

Dassault Systèmes (3DS), ein Weltmarktführer für 3D-Design, dreidimensionale Prototypen und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) gibt den offiziellen Start seiner Forschungs- und Entwicklungsplattform FashionLab bekannt. Sie ermöglicht es Modedesigner und Stylisten unter Verwendung von 3D-Technologie neue Konzepte auszuprobieren. Das FashionLab verbindet die Modewelt mit der 3D-Welt, die technische Kreativität von Dassault Systèmes mit dem künstlerischem Erfindungsreichtum und dem Branchenwissen der Designer. Ziel ist, die Tools für Design, Simulation und Kollaboration zusammenzuführen, die für die Erstellung einer gesamten Kollektion erforderlich sind.

Inspirationsquelle FashionLab

FashionLab schafft Innovationen dank der Kreativität von Julien Fournié, dem Begründer des gleichnamigen Modehauses, Jonathan Riss, dem künstlerischem Leiter des Hauses JAY AHR, und François Quentin, einem Designer von Luxusuhren und Gründer von 4N. Diese drei Luxus-Designer glauben, dass 3D-Technologie die Modewelt beflügeln wird, und verstehen sich als frühe Botschafter des FashionLab – Julien Fournié bei Haute Couture, Jonathan Riss bei edlem Schmuck sowie Accessoires und Konfektionskleidung und François Quentin für das gehobene Uhrmacherhandwerk. Im FashionLab arbeiten diese drei eng mit den Technikern von Dassault Systèmes zusammen und tauschen Ideen aus, die zu neuen und innovativen Lösungen für das Luxus-Modedesign führen werden.

„FashionLab wird die Leistungsfähigkeit von 3D-Welten einem neuen Publikum nahe bringen und die nächste Generation von Modedesignern prägen. Es handelt sich um einen völlig neuen Ansatz – einen Durchbruch für Dassault Systèmes und die Welt der Modelösungen“, so Jérôme Bergeret, Direktor des FashionLab, Dassault Systèmes.

Jonathan Riss, JAY AHR: „Die Luxus-Modeindustrie kann durch diese Weiterentwicklung des kreativen Prozesses viel gewinnen; Ideen können nun festgehalten und dank der Leistungsstärke von Virtualisierung und Visualisierung unmittelbar umgesetzt werden.“

Entwicklungsprojekte

Das FashionLab arbeitet derzeit an drei großen Entwicklungsprojekten. Das erste ist die Trenderfassung, mit der Trends erkannt und verwaltet werden, bevor eine neue Marke oder Kollektion herausgebracht wird. Das zweite Projekt ist die sogenannte Store Experience: Hierbei geht es um eine Anwendung, die alle Schritte von der Erstellung eines Stores bis hin zur 3D-Abbildungs- und Umsetzungsstrategie abdeckt. Das dritte Projekt dreht sich um eine holistische 3D-Design-Lösung für Mode. Dieses Entwicklungsprojekt wird Designer darin unterstützen, 3D-Elemente so früh wie möglich in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren – ein Türöffner für die Modewelt.

Das FashionLab bietet der Branche bahnbrechende Technologien, mit denen sich die Anwender Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Dabei steht den Designern jede Marke von Dassault Systèmes zur Verfügung, um eine Kollektion zu erschaffen. Mit dem FashionLab rücken Designer näher an ihre Kunden. Zudem ermöglicht es die Technologie, Wissen in privaten, sicheren Arbeitssitzungen in einem sozialen Netzwerk zu teilen.

Nächster Schritt: Einrichtung eines virtuellen Ausstellungsraums

Einer der nächsten Schritte des Entwicklungsplans ist die Einrichtung des Premier Showroom von Julien Fournié. Dieser virtuelle Ausstellungsraum ist für ihn ein neuer Weg, um seinen Kunden und Fans näher zu kommen und ihnen einen völlig neuen Zugang zu seiner Welt und Lebensart zu geben. Und da dieser virtuelle Raum immer für mehrere Besucher geöffnet ist, können sie sich hier treffen und untereinander austauschen – auch mit dem Avatar von Julien Fournié selbst, wenn er gerade online ist.

Mit dem Premier Showroom präsentieren Julien Fournié und FashionLab die neuen Möglichkeiten virtueller Online-Tools. Sie geben Designern die Gelegenheit, neue Dinge auszuprobieren und ihre Aktivitäten vorzustellen. Bisher nutzte Julien Fournié virtuelle 3D-Tools bereits, um seine Kollektionen schneller und effizienter zu entwerfen. Nun experimentiert er mit einer weiteren Art der Nutzung von 3D und einer virtuellen Welt, um seine Arbeit und den Geist seines Modehauses zu präsentieren. Beispielsweise können Besucher des virtuellen Raums die Kollektionen von Julien Fournié in 3D entdecken oder frühere Modenschauen des Designers auf einem virtuellen Bildschirm betrachten – auf einem virtuellen Sofa im virtuellen Wohnzimmer des Designers!

Jérôme Bergeret: „FashionLab verschiebt die Grenzen des Modedesigns. Unsere Mission ist, Tools für virtuelle 3D-Modellierung und Kollaboration zu entwickeln, mit denen man den gesamten Gestaltungsprozess – vom Styling bis hin zum Endkunden – beherrschen kann. Mit FashionLab werden Designer die bisherigen Grenzen ihrer Vorstellungskraft überwinden und mit Hilfe der neuen, führenden Software-Technologien die Modebranche von morgen gestalten.“

Julien Fournié: „Diese Partnerschaft hat mich in meinem Glauben bestärkt, dass 3D-Technologie die Zusammenarbeit und das Design in der Modebranche revolutionieren wird. Für ein Modehaus wie unseres ist es spannend, an diesem Abenteuer teilzuhaben.“

François Quentin: „Mich faszinieren diese Energie und diese Leidenschaft, und natürlich die Produkte. Zusammen mit FashionLab die Technologie von morgen zu entwickeln, ist für mich eine unglaubliche Chance und der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe das Gefühl, dass ich die Zukunft der Uhrmacherbranche mitgestalten darf.“

Bild: Die Forschungs- und Entwicklungsplattform FashionLab von Dassault Systèmes ermöglicht es Modedesignern und Stylisten unter Verwendung von 3D-Technologie neue Konzepte auszuprobieren. Im Bild der Haute Couture Designer Julien Fournié und Jérôme Bergeret, Direktor des FashionLab, Dassault Systèmes mit einem Model.

 

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