High Performance Computing: Best Practices für Einführung

Easy to manage. Easy to use.“: So sollte ein zentrales Leistungsmerkmal von Anwendungen im Bereich High-Performance-Computing (HPC) lauten, meint IT-Dienstleister und HPC-Spezialist transtec. Auch kleine und mittlere Unternehmen können HPC-Lösungen heute kostengünstig und erfolgreich betreiben. Ein Best-Practices-Leitfaden von transtec soll ihnen dabei helfen.

HPC-Systeme werden für viele Unternehmen immer wichtiger, da heute zahlreiche Geschäftsanwendungen rechenintensive Simulationen oder Analysen großer Datenbestände erfordern. Mit bisher über 1'000 Installationen von HPC-Clustern zählt transtec zu den HPC-Anbietern mit der größten Technologie-Expertise und dem breitesten Branchen-Know-how. Bei der Einführung einer HPC-Lösung sollten Unternehmen nach transtec die folgenden Best Practices berücksichtigen:

1. Dimensionierung der Hardware

Voraussetzung für die Nutzung von HPC-Anwendungen ist eine Infrastruktur mit hoher Rechenkapazität, wie sie mit einer Cluster-Lösung realisierbar ist. Beim Aufbau einer solchen Umgebung muss die für die jeweiligen HPC-Applikationen erforderliche Hardware-Ausstattung exakt bestimmt werden. Das betrifft zum Beispiel die CPU- und GPU-Leistung, den Arbeitsspeicher, die Storage-Kapazität oder die Netzwerk-Performance.

2. Mehr als ein Rack von Hardware

Zu beachten ist, dass es bei der Konzeption einer HPC-Lösung natürlich nicht nur um Hardware-Themen geht, sondern im Gegenteil vielmehr um das Gesamtsystem, das heißt die individuelle Lösung, die aus der Hardware und den benötigten Software-Komponenten sowie den erforderlichen Dienstleistungsteilen besteht. Nur wenn diese Lösung konkret auf die Anforderungen des Anwenders zugeschnitten ist, kann das HPC-System auch optimal produktiv genutzt werden. Das bedeutet auch, dass der HPC-Lösungsanbieter über ein umfassendes Branchen-Know-how verfügen sollte.

3. Flexibilität und Skalierbarkeit

HPC-Anwendungen weisen einen hohen Individualisierungsgrad auf und lassen sich in Abhängigkeit von den konkreten Anwenderanforderungen flexibel adaptieren. Wichtig ist daher die Möglichkeit, die HPC-Lösungen nahtlos in die sonstigen Workflow-Prozesse des Unternehmens integrieren zu können. Dass die HPC-Lösung eine hohe Skalierbarkeit bietet, um auch künftig steigende Workloads auf Unternehmensseite abzudecken, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

4. „Easy to manage. Easy to use.“

Ein geringer Administrationsaufwand von Clustern und eine niedrige Komplexität des Managements sind Grundvoraussetzungen, damit die Effizienzgewinne bei Rechenleistung und -schnelligkeit nicht ins Gegenteil umschlagen. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl einer HPC-Lösung immer darauf zu achten dass sie ein einfaches Management- und Bedienkonzept bietet – gemäß der Devise „Easy to manage“ und „Easy to use“.

5. Umfassendes Dienstleistungsangebot des Anbieters

Bei der Einführung einer HPC-Lösung sollte sich ein Unternehmen für einen Anbieter mit durchgängigem Dienstleistungsportfolio entscheiden, das vom Consulting über die Lösungsimplementierung bis zu Service und Support reicht. Das betrifft zum Beispiel die detaillierte Analyse der vorhandenen Infrastruktur einschließlich der genutzten beziehungsweise benötigten Applikationen. Basierend hierauf müssen individuelle Migrationspläne konzipiert werden. Idealerweise begleitet der Anbieter dann aktiv jeden Migrationsschritt vom Datentransfer auf die Cluster-Umgebung über die Änderung von Workflow-Prozessen bis zur erfolgreichen Einführung der neuen Lösungsarchitektur.

„Auswahl, Implementierung und Betrieb eines HPC-Systems erfordern einen kompetenten Lösungspartner“, erklärt Dr. Oliver Tennert, Director HPC-Solutions von transtec in Reutlingen. „Nur so kann ein HPC-Anwender sicherstellen, dass er nachhaltig von der Lösung profitiert, und zwar in einer wirtschaftlichen und effizienten Weise, die zu einer Steigerung der Produktivität und gegebenenfalls auch zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.“

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