Immersives Prototyping im Flugzeugbau

ESI Group, Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleitungen für die Fertigungsindustrie, wurde eingeladen, an der Deutsch-Französischen Digital-Konferenz am 27. Oktober im Elysée- Palast in Paris teilzunehmen. Während der Konferenz präsentierten der Französische Minister Emmanuel Macron und Bundesminister Sigmar Gabriel ihren "Aktionsplan" für  eine ehrgeizige digitale Strategie in Europa und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Außerdem waren der Französische Präsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident der Europäischen Kommission, Jean- Claude Junker vor Ort, um Demonstrationen ausgewählter innovativer Technologien zu sehen, einschließlich ESIs immersiver Virtual Prototyping-Lösung im Einsatz beim Flugzeughersteller Daher.

Das französische Unternehmen Daher wendet ESIs Virtual Reality-Lösung ESI IC.IDO an, um seine Montagelinien zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Dank Virtual Reality können Dahers Ingenieure Montageprozesse sehr früh in der Entwicklungsphase bewerten, bevor sie sich auf größere Investitionen festlegen müssen und bevor ein echter Prototyp gebaut wird. Die Demonstration im Elysée zeigte den Offiziellen, wie Daher ESIs Lösung zur Feinabstimmung der Endmontagelinien (FAL) der TBM 900 anwendet, der neuesten Ergänzung von Dahers Produktfamilie sehr schneller Turboprop-Flugzeuge.

Nicolas Orance, Chief Innovation Officer bei Daher kommentiert: „Eine der aktuellen Herausforderungen von Industrieunternehmen ist die zunehmende digitale Umsetzung industrieller Prozesse. Daher hat bereits eine Reihe von Lösungen für die Luft- und Raumfahrt und den Nuklearsektor implementiert. Virtual Reality hilft uns, die Lücke zwischen Entwicklungslösungen und Ideen und der Umsetzung in der Produktion zu schließen. Dabei gewinne wir nicht nur Zeit, sondern steigern auch unsere Produktivität.“

Während der Demonstration im Elysée-Palast in Paris wurden ein ESI-Ingenieur vor Ort und ein Kollege in der ESI-Niederlassung in Stuttgart mittels Remote-Zugang in die gleiche virtuelle 3D- Umgebung eingebunden. Sie demonstrierten eine typische gemeinsame Projektbesprechung, bei der sie an demselben virtuellen Prototypen arbeiteten – eine bewährte Methode für die zuverlässige und frühzeitige Entscheidungsfindung im Produktentwicklungsprozess.

Vincent Chaillou, COO, ESI Group kommentiert: „Mit seinem einzigartigen Virtual Prototyping- Angebot  adressiert  ESI  verschiedene  Industriebereiche  und  ist  gut  gerüstet,  um Europäische Initiativen zur Entwicklung digitaler Technologien, zum Beispiel „Industries du Futur“ und „Industrie 4.0“, zu unterstützen.“

Fouad El-Khaldi, General Manager of Strategy and Innovation, ESI Group, stellt den Bezug zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung her: „Diese Veranstaltung zeigt das große Potenzial Europäischer Unternehmen, insbesondere mittelständischer Unternehmen, das industrielle Wachstum in Europa mit Hilfe digitaler Technologien voranzutreiben. Solche Kooperationen, sowohl mit Industrieunternehmen als auch staatlichen Stellen, fungieren als effizienter Katalysator, um Europas Innovations-Ökosystem und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu steigern. Aus diesem Grund nimmt ESI an vielen Forschungsprojekten teil, die von der Europäischen Union durch privat-öffentliche Partnerschaften wie EFFRA und EGVI finanziert werden.

Bild: ESIs immersive Virtual Prototyping-Lösung ermöglicht Dahers Ingenieuren, sich für den Aufbau und die Feinabstimmung der Endmontagelinie ihrer Flugzeuge in der virtuellen Werkshalle zu bewegen. ©Daher.

 

 

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