Mobile World Congress 2016: HTC zeigt Vive Consumer Edition

HTC hat am Mobile World Congress in Barcelona die Consumer Edition des Virtual Reality-Brille Vive enthüllt. Sie kommt mit einer weiteren Neuerung, nämlich Vive Phone Services. Dieser Dienst soll es ermöglichen, mit der realen Welt verbunden zu sein, ohne die virtuelle Welt des VR-Headsets zu verlassen. Zu den Funktionen gehören das Empfangen und Beantworten von eingehenden und entgangenen Anrufen, Erhalten von Text-Messages und Versenden von schnellen Antworten und die Option, anstehende Einladungen im Kalender direkt über das Headset zu checken.

Die Vive Consumer Edition baut auf den Funktionen der Vive Pre auf. Hinzu kommen die verbesserten Wireless-Controller mit haptischen Feedback, eine Kamera, die physische Element in die virtuelle Umgebung einblendet, ein neu designtes Kopfband, das verbesserte Stabilität erlauben soll und optimierte Visualisierung mit helleren Displays, um den Eindruck der Immersion zu steigern. Die Auflösung des Displays liegt bei 1.200 x 1.080 Pixeln je Auge, die Bildwiederholrate erreicht 90 Hertz.

Der Preis soll bei 799 US-Dollar liegen, für eine begrenzte Zeit wird die Consumer Edition mit zwei VR-Anwendungen ausgeliefert:

•Job Simulator: The 2050 Archives, von  Owlchemy Labs: Ein nicht ganz ernst gemeinter Blick in die Zukunft, in der Roboter die Menschen ersetzt haben

•Fantastic Contraption, von Northway Games in Zusammenarbeit mit Radial Games

Das Gesamtpaket umfasst die Roomscale-Sensoren, die einen Bereich von 5 x 5 Metern abdecken, in dem sich der Anwender frei bewegen kann, das HMD mit eingebauter Kamera und Telefonfunktionalität und die zwei genannten VR-Titel. Die Integration von SteamVR soll sicherstellen, dass das komplette Vive-Equipment immer auf dem neuesten Stand ist. Vive ist erhältlich in 24 Ländern, darunter Schweiz, Österreich und Deutschland.

 

Bild: Das komplette Vive-System mit den beiden Basisstationen. Bild: HTC

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