MWC 2016: Flexibles Display schmiegt sich ums Handgelenk

FlexEnable präsentiert den Prototypen eines flexiblen, am Handgelenk getragenen organischen LC-Displays für mobile Applikationen am Mobile World Congress 2016. Im Smartwatch-Formfaktor gebogen zeigt das 0,3 Millimeter dicke Display, wie Wearables mit Displays und Sensoren, ausgestattet mit flexibler Elektronik, zum Leben erweckt werden können. Die Anwendung flexibler Displays bedeutet, das tragbare Lösungen nicht länger durch starre Designvorgaben beschränkt sind, sondern sich dem Träger anpassen können und nicht umgekehrt. Dadurch, dass sie sehr leicht und dünn ausgeführt sind, bieten derartige Displays zusätzlichen Platz für Funktionen, weitere Komponenten und mehr Batteriekapazität.

Die Technologie ermöglicht es, die Elektronik auf einen papierdünnen, flexiblen Plastikfilm (TAC) aufzutragen. Sie vereint leistungsfähige organische Dünnfilmtransistoren (OTFT) mit passiven Elementen. Die anpassbaren Substrate lassen sich beispielsweise auch für flexible Fingerabdruck-Sensoren verwenden. Über die Smartwatch-Benutzerschnittstelle hinaus, die noch nicht touch-sensitiv ist, kann das OLCD des Prototypen auch Videos in lebhaften Farben und ohne Ruckeln abspielen, wie es heißt. Das Produktkonzept verdeutlicht, dass körperkonforme Displays den Sichtbereich von Wearables erheblich vergrößern können, ohne dass darunter Bedienung und Ästhetik leiden müssen.

Das 4,7-Zoll-OLCD wird von FlexEnable’s flexibler Transistortechnik versorgt, die verwendet wurde, um glasfreie, flexible und bruchfeste Anzeigesysteme zu entwickeln. Sie eignet sich besonders in mobilen, tragbaren Anwendungen und in der Automobilbranche.

FlexEnable zeigt den OLCD-Smartwatch-Prototypen am Stand L30 in Halle 8.0 am Mobile World Congress in Barcelona noch bis 25. Februar.

Bildquelle: FlexEnable

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