Produktentwicklung: Microsoft HoloLens und Autodesk Fusion 360

Autodesk arbeitet mit Microsoft zusammen, um Anwendungen für Microsofts AR-Datenbrille HoloLens zu entwickeln. In einem Blog-Post auf der In-the-Fold-Webseite von Autodesk beschreibt Garin Gardiner das Projekt.  Bereits im vergangenen Jahr wurde dazu das Projekt FreeForm ins Leben gerufen, um eine Machbarkeitsstudie zur Vereinbarkeit von Fusion 360 und HoloLens zu erstellen. Das Ziel bestand darin, zu untersuchen, inwiefern Konstrukteure und Ingenieure von den Anwendungsmöglichkeiten der HoloLens profitieren können. In einer Mixed-Reality-Umgebung zu arbeiten, bedeutet wesentlich mehr, als ein holografisches 3D-Modell vor sich hinzustellen. Es ändert vielmehr jeden Aspekt der Arbeit mit den Daten, mit der Umgebung, mit den Kollegen und den Kunden, wie Garin Gardiner von Autodesk erklärt.

Zahlreiche Szenarien für die Zusammenarbeit

Um die Funktionalität von HoloLens zu verstehen, hat man bei Autodesk über viele Monate Dutzende von Prototypen gebaut und zahlreiche Szenarien getestet, die zeigen sollten, inwieweit die Kunden eine Mixed-Reality-Umgebung sinnvoll nutzen können. Dazu gehörte zum Beispiel, Möglichkeiten zu erkunden, Wände und offene Bereiche mit holografischen Objekten zu überlagen und somit das Arbeitsumfeld zu erweitern. Zudem wurde untersucht, wie Anwender zusammenarbeiten können, wenn sie auf dasselbe holografische Modell schauen, es umschreiten können und über verschiedene Gesichtspunkte eines Entwurfs sprechen, als ob er als reales Objekt auf dem Tisch stehen würde. Die direkte Interaktion mit dem holografischen Modell, das Erstellen und Bearbeiten, war ebenso ein Thema wie das Präsentieren des finalen Designs vor Management oder Kunden. All diese Möglichkeiten und Vorteile werden nun im FreeForm-Projekt Gestalt annehmen. Auf der News-Webseite von Autodesk zeigt ein Video eindrucksvoll, wie ein Konstrukteur und ein Industriedesigner im holografischen Raum am selben Objekt zusammenarbeiten, um verschiedene Aufgaben sehr viel gemeinschaftlicher zu lösen, als dies bisher der Fall war.

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