Metaio, ein Augmented Reality (AR) Pionier und Silver-Level-Sponsor des 10. Internationalen Symposiums für "Mixed and Augmented Reality" (ISMAR), forscht an neuen Grundlagentechnologien für die realistische Darstellung einer "augmentierten" Welt. Auf der diesjährigen ISMAR, die vom 26. bis 29. Oktober in Basel stattfand, hat metaio seine neuesten Entwicklungen zu Gravity-Aligned Feature Description (GAFD), 3D Objekterkennung und der dreidimensionalen Rekonstruktion von physischen Umgebungen präsentiert, alles notwendige Techniken, um virtuelle Elemente auf möglichst natürliche Weise in die reale Welt zu integrieren. Die Ergebnisse dieser intensiven Forschungsarbeiten sollen demnächst auch der AR-Entwicklergemeinde im Rahmen des mobilen AR-Browsers junaio und des Mobile SDK von metaio zur Verfügung stehen.
Vor gerade einmal zwei Monaten präsentierte metaio seine Augmented Reality Roadmap in Form einer Beispieldarstellung der "Augmented City". Die damalige Demonstration zeigte eine nahtlose Integration von digitalen 3D-Inhalten in das reale Geschehen einer Modellstadt, eingespielt über ein mobiles Gerät für ein Architekturmodell im Maßstab 1:100. Vor einem Monat, auf seiner jährlichen insideAR Konferenz, prognostizierte metaio, dass bis 2014 Augmented Reality auf jedem Smartphone laufen wird. Als entscheidenden Schritt in diese Richtung und um die unabhängige Entwicklergemeinde zu unterstützen, wurde eine kostenlose Version des metaio Mobile Software Development Kits angekündigt.
Auf der diesjährigen ISMAR hat metaio nun weitere Schlüsseltechnologien vorgestellt, die diese Roadmap ein gutes Stück voranbringen und die praktische Nutzung von Augmented Reality im Alltag fördern werden. "Wir wollen bahnbrechenden Technologien, wie die Erkennung unserer natürlichen Umgebung, dem normalen Nutzer zugutekommen lassen", sagt metaio CTO, Peter Meier. "Fortschritte dieser Art werden unseren Umgang mit digitalen Informationen in der Zukunft vereinfachen und darüber hinaus neuartige Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle erschließen."
metaio entwickelt hierfür an drei wichtigen Grundlagentechnologien:
Während GAFD Techniken bereits in diversen mobilen AR-Beispielen innerhalb von junaio zum Einsatz kommen wird die Verwendung von 3D-Tracking demnächst allen Entwicklern und Nutzern zur Verfügung stehen. Damit ist junaio der erste AR-Browser, der über diese fortschrittliche Technik verfügt. Auf der ISMAR 2011 hat metaio die Performance der 3D-Tracking-Technik unter Beweis gestellt. Die Bereitstellung dieser Schlüsselfunktionalität für normale Smartphone-Nutzer wird voraussichtlich zu einer breitflächigen Annahme der AR-Technologie und vielen spannenden, neuen Anwendungen führen.
Teil der metaio Roadmap zur "Augmented World" ist auch die aktive Förderung einer florierenden Entwicklergemeinde. Aus diesem Grund werden alle von metaio entwickelten Grundlagentechnologien schon bald in der Entwicklerplattform des Unternehmensm, als auch dem AR Browser junaio zu finden sein. "Seit unserer "Augmented City" Demonstration vor zwei Monaten haben wir weitere Fortschritte erzielt", sagt CEO Thomas Alt. "Es gibt heute nicht die eine und einzige AR "Killer-App". Deshalb ist es für uns wichtig, einer wachsenden Entwicklergemeinde die richtigen Tools zur Verfügung zu stellen, um die eigene Kreativität voll zum Einsatz zu bringen und alle erdenklichen AR Anwendungen zu entwickeln. Jeder soll Zugriff auf unsere Technik und Entwicklerplattform bekommen."
Bild: Mit der Gravity-Aligned Feature Description (GAFD) wird es möglich auch komplexe Objekte, wie zum Beispiel ein Gebäude mit Dutzenden oder Hunderten von Fenstern, nicht nur zu erkennen, sondern auch zu unterscheiden. Bild: metaio
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