Akustische Messungen durch AR-Brillen vereinfachen

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Am 8. Januar 2019 wurden 15 Gründungsprojekte von acht hessischen Hochschulen mit dem Hessen Ideen Stipendium ausgezeichnet. Auch dem Team „ARA – Augmented Reality Acoustics“, bestehend aus Alexander Pfaff, Elisabeth Kunz und Christopher Morschel vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), wurde ein Stipendium verliehen. Sie haben eine Methode entwickelt, um akustische Messungen an technischen Maschinen mittels Augmented Reality zu optimieren. 

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Am 8. Januar 2019 wurden 15 Gründungsprojekte von acht hessischen Hochschulen mit dem Hessen Ideen Stipendium ausgezeichnet. Auch dem Team „ARA – Augmented Reality Acoustics“, bestehend aus Alexander Pfaff, Elisabeth Kunz und Christopher Morschel vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), wurde ein Stipendium verliehen. Sie haben eine Methode entwickelt, um akustische Messungen an technischen Maschinen mittels Augmented Reality zu optimieren.

Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel, hat die Stipendien im Rahmen einer feierlichen Übergabe an die insgesamt 29 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Förderprogramms vergeben. Unter den unterstützten Projekten befinden sich zum Beispiel App-Entwicklungen, ein Automatisierungsverfahren des häuslichen Notrufs, Virtual Reality-Programme zur Verbesserung des Trainings von Sportlerinnen und Sportlern sowie soziale Unternehmensideen und Produktentwicklungen.

Das Team „ARA – Augmented Reality Acoustics“ vereinfacht durch den Einsatz modernster AR-Brillen (Augmented Reality) und die dafür entwickelte Software die Durchführung von akustischen Messungen an technischen Maschinen wie beispielsweise Pkws und Produktionsanlagen. Bei vielen akustischen Messungen ist die aufwendige Ausrichtung von Messmikrofonen zu einem Messobjekt problematisch. In der Praxis geht hierdurch wertvolle Zeit verloren, teilweise mehr als für das Messen an sich. Durch die Entwicklung kann diese Zeit um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Dies geschieht dadurch, dass den Messtechnikerinnen und Messtechnikern normgerechte Messpositionen in der Datenbrille sichtbar gemacht werden. Das Team möchte während der Förderphase alles für eine erfolgreiche Ausgründung in Angriff nehmen.

„Das Hessen Ideen Stipendium ermöglicht es den Teams aus den verschiedenen hessischen Hochschulen, mit ihren jeweiligen thematischen Schwerpunkten über den Tellerrand zu blicken und sich mit Gründerinnen und Gründern aus ganz unterschiedlichen Branchen auszutauschen. Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ist besonders das voneinander Lernen ein enormer Gewinn“, so Jörg Froharth, Leiter der Gründungsberatung an der Universität Kassel und Projekt-Koordinator von Hessen Ideen.

Das Hessen Ideen Stipendium wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben und richtet sich an hessische Hochschulmitglieder, deren Gründungsideen sich in frühen Phasen der Ideenentwicklung bzw. Geschäftsentwicklung befinden. Das Stipendium unterstützt über eine Laufzeit von sechs Monaten mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 2’000 Euro pro Person. Die zweite Förderrunde hat am 01. Januar 2019 begonnen und endet am 31. Juli 2019. Unter insgesamt 35 Bewerbungen wurden durch eine fachkundige Kommission 15 Gründungsprojekte für die Förderung ausgewählt. Neben dem finanziellen Zuschuss erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten während der Stipendienlaufzeit auch eine inhaltliche Unterstützung. Die Gründer/-innenteams besuchen einen Coach an der jeweiligen Hochschule, eine Programmbegleitung durch das Organisationsteam von Hessen Ideen sowie verschiedene Workshops. Zudem lernen sie erfahrene Gründer/-innen sowie Wirtschaftspartner/-innen kennen. 

Das Stipendium wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der Schirmherrschaft des Ministers Boris Rhein finanziert. Das Programm wird von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt koordiniert und durchgeführt. Das Stipendienprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020 und bietet Unterstützung für rund 50 Gründungsvorhaben und über 120 angehende Hochschulgründer/-innen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms werden in insgesamt fünf Staffeln ausgewählt. Je Team können höchstens drei Personen gefördert werden. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft darf noch nicht erfolgt sein. Die Bewerbung zum nächsten Programmdurchlauf ist bis zum 31. März 2019 möglich, Stipendienbeginn ist der 1. Juli 2019. Neben dem Hessen Ideen Stipendium gibt es unter dem Label „Hessen Ideen“ seit drei Jahren einen landesweiten Ideenwettbewerb, für den die besten Gründungsideen aus sämtlichen hessischen Hochschulen eingereicht werden können.

Weitere Informationen zu Forschung, Entwicklung und Unternehmensgründung an der Frankfurt UAS unter http://www.frankfurt-university.de/forschung; mehr zum Hessen Ideen Stipendium unter http://hessen-ideen.de/stipendium.

Bild: (V.l.n.r.): Alexander Pfaff, Elisabeth Kunz und Christopher Morschel werden für ihr Projekt mit dem Hessen Ideen Stipendium ausgezeichnet.

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