Anlagenplanung in 3D und Virtual Reality

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Die KHS GmbH, Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen, entwickelt ihre virtuelle Anlagenplanung mit 3D-Visualisierung und Virtual-Reality-(VR)-Umgebung konsequent weiter. Durch die Verknüpfung von 3D-Programmen und Angebotssoftware werden alle Entwürfe für Aufträge und ausgewählte Kundenangebote in die 3D-Erstellung überführt und plastisch visualisiert.
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Die KHS GmbH, Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen, entwickelt ihre virtuelle Anlagenplanung mit 3D-Visualisierung und Virtual-Reality-(VR)-Umgebung konsequent weiter. Durch die Verknüpfung von 3D-Programmen und Angebotssoftware werden alle Entwürfe für Aufträge und ausgewählte Kundenangebote in die 3D-Erstellung überführt und plastisch visualisiert.

Ein Produktdaten-Managementsystem (PDM) vernetzt dabei Planer und Konstrukteure. Änderungen an der Konstruktion werden im Planungsmodell sichtbar und Fehler ausgeschlossen. Kunden profitieren dadurch von einer deutlich kürzeren Planungsphase und effizienteren Montage im Gegensatz zur herkömmlichen 2D-Anlagenplanung.

„An unseren 3D-Projektionswänden, den Powerwalls, werden Linienverlauf und Aufstellung der Maschinen zusammen mit dem Kunden optimal geplant. Zum Beispiel erkennen wir bereits im Vorfeld gemeinsam mögliche Kollisionen mit Fremdgewerken in der Halle“, erklärt Thomas Riedel, Leiter Simulation und Virtual Reality bei KHS. Seit der Einführung im Jahr 2009 hat KHS seine 3D-Anlagenplanung konsequent weiterentwickelt und bietet heute mobile Systeme zur Visualisierung beim Kunden vor Ort an. Internationale KHS-Designteams profitieren bei der standortübergreifenden Entwicklung der Anlagen und Maschinen von der Kommunikation der VR-Systeme untereinander.

Hinter der Erfassung der örtlichen Gegebenheiten beim Kunden stecken komplexe Prozesse: Für ein lückenloses Bild der Umgebung ist ein 3D-Laserscan von 20 bis 200 Positionen erforderlich, um auch sämtliche Schattenbereiche zu erfassen – also jene Bereiche, die durch vorhandene Inneneinrichtung oder Ähnliches verdeckt werden. Entscheidend ist zudem die Verwaltung und Bereitstellung der 3D-Planungsmodelle von Maschinen und Transportsystemen für die virtuelle Anlagenplanung. „Wir müssen sicherstellen, dass wir für jedes einzelne 3D-Konstruktionsmodell des gesamten Maschinenprogramms der KHS das passende 3D-Planungsmodell vorhalten“, sagt Riedel. Dieses repräsentiert die Maschine in jeder möglichen Ausprägung für alle Varianten und Bestelloptionen inklusive der Entwicklungshistorie.

Intelligente Verbindung von Planung und Konstruktion

KHS verwendet selbst entwickelte Konstruktionsmethoden, die über das PDM-System halbautomatisch die Verknüpfung des Konstruktionsmodells mit dem Planungsmodell sicherstellen. Änderungen an der Konstruktion werden im Planungsmodell sichtbar gemacht und können anschließend per Mausklick in der 3D-Planung aktualisiert werden. „Dadurch ist der Anlagenplaner über das PDM-System direkt mit dem Konstrukteur verbunden und Planungsfehler werden ausgeschlossen“, sagt Riedel.

Kunden profitieren von dieser ganzheitlichen Planung, da die Planungsphasen deutlich verkürzt werden. Offene Fragen können dank der 3D-Umgebung schneller geklärt und die Montage effizienter durchgeführt werden. Aktuell arbeitet KHS an virtuellen Trainingsszenarien für das Baustellenpersonal vor der Montage. Sie können auf diese Weise die einzelnen Arbeitsabläufe virtuell durchgehen, um besser auf die Installation vor Ort vorbereitet zu sein. Die VR-Simulation hilft dabei, komplexe Inhalte einfach zugänglich zu machen und anschaulich zu visualisieren.

Bild: An 3D-Projektionswänden (Powerwalls) werden Linienverlauf und Aufstellung der Maschinen zusammen mit dem Kunden optimal geplant. Quelle: KHS GmbH

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