AR-Software für die Industrie bringt CAD-Daten in die reale Umgebung

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Holo-Light hat eine neue Augmented-Reality-Software für industrielle Anwender entwickelt. Mit ihr lassen sich CAD-Modelle als 3D-Hologramme in die reale Umgebung einblenden. Die Lösung eignet sich für Prototyping, Fabrikplanung und Qualitätskontrolle in verschiedenen Industriebranchen.
AR-Software für Konstrukteure

Quelle: Simon Toplak / Holo-Light

Das Augmented-Reality-Unternehmen Holo-Light hat einen neuen AR-Arbeitsplatz für industrielle Anwender entwickelt. Der Augmented Reality Engineering Space ARES ermöglicht es Ingenieuren und Industriedesignern, CAD-Daten als 3D-Hologramme in realer Umgebung zu visualisieren, zu bearbeiten und gemeinsam zu nutzen. ARES optimiert somit Arbeitsabläufe in der Entwicklung und hilft Zeit und Kosten effizient zu reduzieren. Die AR-Software eignet sich für Prototyping, Fabrikplanung und Qualitätskontrolle – etwa im Maschinenbau, in der Automobil- und Prozessindustrie sowie in der Raum- und Luftfahrt. ARES wird Ende Mai 2020 im Microsoft Store erhältlich sein.

New Work: Neue Arbeitsabläufe mit Augmented Reality

Anwender können CAD-Dateien einfach per Drag & Drop in ARES laden. Über ein Head Mounted Display (HMD) wie Microsofts HoloLens 2 lassen sich so Zwischenstände, Varianten oder finale Konzepte in 3D sowie Originalgröße darstellen. Die Hologramme sind dabei auf unterschiedlichste Art und Weise manipulierbar. So können Anwender nicht nur die Größe, sondern auch die Position oder der Winkel über einfache Gesten via HoloLens verändern. Ebenso ist es möglich, eine Cross-Section, also ein Schnittbild für die Begutachtung innerer Strukturen, zu erstellen. Aus dem kompletten Hierarchiebaum der CAD-Datei können zudem einzelne Komponenten individuell ein- oder ausgeblendet werden.

Unstimmige Details oder leicht zu übersehende Konstruktionsfehler des Modells sind so deutlich sicht- und modifizierbar. Vor allem stellt die Überlagerung von realer Geometrie mit holographischen 3D-Modellen eine flexible und kostengünstige Methode dar, Varianten eines Konzepts in Minuten zu beurteilen. Beispielsweise können in der Fabrikplanung mithilfe der AR-Software geplante Rohrleitungen und Baugruppen direkt an ihrem vorgesehenen Zielort visualisiert und manipuliert werden. Anhand des digitalen Zwillings lässt sich so schnell feststellen, ob Planung und Realität vereinbar sind.

AR-Software: Gemeinsam und standortunabhängig an CAD-Modellen arbeiten

„Nahezu jedes Geschäftsfeld lässt sich nachhaltig mit ARES beeinflussen. Die Augmented Reality-Software überwindet Barrieren zwischen Mensch und Technologie. Und sie macht Arbeitsabläufe kollaborativ. So können Ingenieure oder Industriedesigner gemeinsam im AR-Arbeitsplatz standortunabhängig ihre Entwicklungen visualisieren, bearbeiten und präsentieren“, sagt Florian Haspinger, CEO und Mitgründer von Holo-Light.

ARES bietet eine 3D-Kollaborationsumgebung, um Planer und Entwickler bis hin zu Management und Endanwender zusammenzuführen. Sie können sich zu einer virtuellen Arbeitssitzung an einem identischen 3D-Objekt einfinden, dieses präsentieren und gemeinsam bearbeiten. Alle in der Arbeitssitzung besprochenen bzw. am digitalen Modell markierten Anpassungen können dann lückenlos in die entsprechenden Tools der weiteren Workflows integriert werden.

Integration mit Remote-Rendering-Technologie und AR-Eingabegerät

Holo-Lights Augmented Reality Engineering Space ist mit den weiteren AR-Lösungen des Unternehmens kompatibel. Mit Interactive Streaming for Augmented Reality (ISAR) hat Holo-Light auch eine Remote-Rendering-Technologie entwickelt, um große Mengen an 3D-Daten in realer Größe zu visualisieren, etwa ganze Autos oder größere Produktionsanlagen. Darüber hinaus ergänzt der Stylus XR, ein hoch präzises AR-Eingabegerät in Form eines Stifts, das Software-Lösungspaket. Ingenieure können damit erstmals millimetergenaue Arbeiten, Messungen und Bewegungen in einer Augmented-Reality-Umgebung durchführen.

Weitere Informationen: https://holo-light.com/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie eine Open-Source-Plattform die räumliche AR-Programmierung vorantreibt.

Lesen Sie auch: „Projekt ViRAI: Wie Konstrukteure von morgen mit Virtual Reality lernen“

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