AR und 3D Mapping im Museum

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Das Museum Detroit Institute of Arts (DIA) wartet ab 25. Januar mit einem mobilen, AR-basierten Rundgang namens Lumin auf, die Googles Tango-Technologie verwendet. Sie soll den Besuchern einen neuartigen, tieferen Einblick in die bekannte Sammlung des DIA eröffnen. Das Museum ist das erste seiner Art, das 3D-Mapping und Smartphone-basierte Augmented Reality in einen Museumsrundgang integriert.

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Das Museum Detroit Institute of Arts (DIA) wartet ab 25. Januar mit einem mobilen, AR-basierten Rundgang namens Lumin auf, die Googles Tango-Technologie verwendet. Sie soll den Besuchern einen neuartigen, tieferen Einblick in die bekannte Sammlung des DIA eröffnen. Das Museum ist das erste seiner Art, das 3D-Mapping und Smartphone-basierte Augmented Reality in einen Museumsrundgang integriert.

Das Team des Informationszentrums hat die Inhalte von Lumin entwickelt und dabei die neue AR-Plattform von GuidiGO, AR Composer, genutzt, die eigens für Tango erstellt wurde. So können die Benutzer mit lebensgroßen 3D-Animationen und Informationen in ihrem Gesichtsfeld interagieren.

Salvador Salort-Pons, Direktor des DIA, erklärt, dass Lumin die Besucher mit den Kunstwerken in einem globalen Zusammenhang einbinde, der über das DIA hinausgehe. „Augmented Reality ermöglicht dem Betrachter, das Ungesehene zu sehen, sich die Kunst in ihrem ursprünglichen Umfeld vorzustellen und zu verstehen, wie die Werke im Alltag verwendet und erlebt werden.“

Die Besucher halten ein Lenovo Phab 2 Pro, ein Smartphone mit 6,4 Zoll Bilddiagonale, während sie die Kunstwerke betrachten. AR-Einblendungen, Videos, Fotos, Klänge oder per Berührung aktivierte Animationen erscheinen am Display und bieten zusätzliche Informationen aus dem Kontext, etwa, wie das Objekt zuerst genutzt wurde, seine ursprünglichen Aufstellungsort oder Details, die sich dem Blick ohne Weiteres nicht eröffnen. An einigen Haltepunkten können die Anwender in Spielen Details suchen, Puzzle lösen oder einfache Rätsel, um Töne und Bildwelten bezogen auf die Kunstwerke freizuschalten.

Einige Beispiele

  • In der ägyptischen Abteilung können die Betrachter das mobile Gerät auf eine 2’000 Jahre alte Mumie richten, um eine Röntgenaufnahme der Skeletts zu sehen.
  • Beim Blick auf eine beigefarbene Kalksteinskulptur zeigt das Display die originale, lebhafte Farbgebung, die den assyrischen Palast vor tausenden von Jahren geschmückt haben mag.
  • Vor einem Mauerfragment des Ischtar-Tors können Betrachter das Smartphone verwenden, um eine digitale Rekonstruktion des Bauwerks um antiken Babylon zu durchschreiten.

Der Name des Projekt leitet sich vom lateinischen Wort für Licht, Lumen, her. Es steht auch für die Mapping-Fähigkeiten der Lösung, die den Besuchern helfen, den Weg zu besonderen Galerien, Restaurants und zum Museum-Shop zu finden. Die erste Phase umfasst sieben Haltepunkte auf dem Rundgang mit vielfältigen AR-Erlebnissen. Das DIA testet den Prototypen und will die Reaktionen der Anwender auswerten, um zu erfahren, ob die Rundgänge wie geplant funktionieren oder ob Anpassungen vorzunehmen sind. Zusätzliche Haltepunkte werden auf der Basis der Besuchermeinungen eingebaut.  

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