Architektur: Virtuelle Baustruktur als kollektives Gedächtnis

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Das Project Correl ist ein gemeinschaftliches Experiment in der virtuellen Realität. Es illustriert die Entwicklung komplexer Bauwerke im virtuellen Raum und zeigt die Möglichkeiten immersiver Verfahren in der Architektur.

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Das Project Correl ist ein gemeinschaftliches Experiment in der virtuellen Realität. Es illustriert die Entwicklung komplexer Bauwerke im virtuellen Raum und zeigt die Möglichkeiten immersiver Verfahren in der Architektur.

Seit 2017 befasst sich die Zaha Hadid Virtual Reality Group (ZHVR) damit, immersive VR-Lösungen mit Echtzeitmodellierung und Visualisierungstools für Architekturkonzepte nutzbar zu machen. ZHVR konzentriert sich auf die Herstellung der virtuellen Realität für Architekturentwürfe und das Ergründen des Potenzials von Verfahren, die den Entwurfsprozess in der Architektur verbessern helfen.

Unterstützt von Entwicklern immersiver Software und Hardwaresysteme wie Unreal Studio, HP Virtual Reality Solutions, Nvidia und HTC Vive hat ZHVR das raumfüllende Tracking mit leistungsfähiger Grafik kombiniert, um das Project Correl für die Ausstellung „Design As Second Nature“ am Museo Universitario Arte Contemporáneo MUAC in Mexiko-Stadt zu entwickeln. Project Correl lädt noch bis zum 3. März Besucher ein, in Echtzeit zusammenzuarbeiten und Größenverhältnisse und digital angereicherte Entwürfe real zu erfahren, um gemeinsam ein virtuelles Bauwerk zu erschaffen, das mit jedem neuen Beitrag kontinuierlich wächst. Die Besucher tauchen mit bis zu drei weiteren Personen gleichzeitig in die virtuelle Umgebung ein und bewegen sich frei im digitalen Raum, um nach ihren Vorstellungen Bauteile auszuwählen, in der Größe zu verändern und zu platzieren. Diverse Regeln kommen je nach Größenordnung der ausgewählten Komponenten zur Anwendung.

Während die virtuellen Baukomponenten und die Prinzipien für die Platzierungsalgorithmen von Zaha Hadid Architects stammen, liegt ihre Skalierung und Platzierung ausschließlich in den Händen der Besucher. Einzeln platzierte Komponenten verschwinden schnell aus dem virtuellen Raum, wenn sich nicht mit anderen Komponenten verbunden werden, um auf diese Weise eine Baugruppe zu formieren. Je mehr Komponenten in jeder Gruppe organisiert sind, je länger ihre Lebenszeit in der VR-Umgebung. Jede Gruppe oder jede Komponente, die direkt mit der ursprünglichen Struktur im virtuellen Raum verbunden ist, bleibt als permanentes Element des Entwurfs erhalten. Erfasst und nun in der Ausstellung als skaliertes 3D-gedrucktes Modell Gestalt geworden, fungiert die aus dem gemeinschaftlichen Platzieren von Elementen gewachsene virtuelle Baustruktur als ein kollektives Gedächtnis.

HP Virtual Reality Solutions produzierte mit einem HP Jet Fusion 3D 4200 das maßstäbliche Modell.

Die Ausstellung ‘Design As Second Nature’ erkundet die Vorgehensweise und den schöpferischen Prozess von Zaha Hadid Architekten und präsentiert 40 Jahre des Experimentierens mit ungewöhnlichen Formen, Fertigungsprozessen und Werkstoffen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. März 2019:  https://muac.unam.mx/exposicion/zaha-hadid-architect

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