Artec Studio 9.0: Kinect als 3D-Scanner

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Die Software des Spezialisten für 3D-Scan-Technik Artec verwandelt Kinect in 3D-Scanner

3D-Scannen für den Heimanwender über die Kinect-Technik: Die hauseigene Software Artec Studio 9.0 der Artec  Group, Experte für 3D-Scanner-Technik und Messtechnik für industrielle  Anwendungen, unterstützt erstmals auch Endkonsumentengeräte mit  Tiefensensorik von PrimeSense – allen voran Kinect. Artec Studio macht  aus dem Gestensteuerungssystem von Microsoft einen erschwinglichen Echtzeit-3D-Scanner für die private und kommerzielle Anwendung. Das Unternehmen kann dabei auf langjährige Erfahrung und Know-How aus der Entwicklung von Hightech-3D-Scannern für den industriellen Maßstab zurückgreifen.

Kinect ist ein von Microsoft zusammen mit PrimeSense für die Spielekonsole Xbox 360 entwickeltes System, das die Bewegungen des Spielers analysiert und sie in Steuerungsbefehle übersetzt – der Körper wird zum Controller. Die Kinect-Hardware ist mittlerweile auch für Windows 7 erhältlich. Kinect und PrimeSense bereiten ein attraktives Umfeld für Drittentwickler, welche die Bewegungssteuerung um eine Vielzahl an weiteren Anwendungen jenseits des Gamings erweitern. Artec  bietet jetzt eine davon: Die Infrarot-Tiefensensorik lässt sich für das Scannen in 3D umfunktionieren.

  „Weltweit gibt es 20 Millionen Kinect-Geräte. Das sind 20 Millionen potenzielle 3D-Scanner“, erläutert Anna Zevelyov, Director of Business Development der Artec Group. „Mit Artec Studio für Kinect können jetzt Privathaushalte, Freiberufler und kleinere Unternehmen, die sich kostspielige professionelle Scanner-Lösungen bislang nicht leisten konnten, das Scannen in der dritten Dimension erfahren. Damit sind wir unserem Ziel einen entscheidenden Schritt näher: das 3D-Scannen zu einem Massenphänomen zu machen.“

Artec Studio 9.0 – 3D-Boost für Kinect

Im Unterschied zu den Software-Lösungen für Kinect anderer Anbieter arbeitet Artec Studio mit eigens entwickelten Algorithmen, die auch bei den Artec 3D-Scannern für industrielle Anwendungen zum Einsatz kommen.  Diese Algorithmen wurden über Jahre perfektioniert und sollen selbst bei schlechten Rohdaten Scan-Ergebnisse von hoher Qualität liefern. So hat Artec mit Global Registration einen leistungsstarken Algorithmus entwickelt, der zuverlässig Ungenauigkeiten korrigiert, die aus der begrenzten Auflösung der Kinect-Hardware resultieren können. Dafür analysiert er jedes Einzelbild, das der Scanner liefert, in Relation zum vorhergehenden und zum nachfolgenden Frame. Fehlende Daten extrapoliert der intelligente Algorithmus, um sie zu einem konsistenten Gesamtbild zu ergänzen.

Im Scan-Modus „Real Time Fusion“ entsteht das 3D-Modell während des Scanvorgangs vor den Augen des Nutzers. Als erste Kinect-Software greift Artec Studio dabei auf die bei professionellen Scanner-Modellen bewährte Tracking-Methode zurück, die das Scanobjekt nach Farbeigenschaften analysiert. Das bedeutet: Artec Studio ist die bislang einzige 3D-Scan-Software für Kinect, die das Scanobjekt schon in der Vorschau nicht als farbloses Modell, sondern mit seinen natürlichen Farben darstellt.

3D-Scanner für das Wohnzimmer

3D-Drucker, die für den Einzelanwender erschwinglich sind, sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Für viele nützliche Anwendungen ist allerdings eine Kombination aus 3D-Drucker und -Scanner nötig, was mit der neuen Artec Software realisierbar wird: es reicht ein Gerät mit PrimeSense 3D-Sensor wie Kinect oder Asus Xtion und Artec Studio 9.0. Die Software lässt sich bequem von der Homepage des Unternehmens auf den heimischen Rechner herunterladen. Ein 3D-Scanner zu Hause macht auch einfach Spaß: Wie wäre es mit einem 3D-Modell von einem selbst – zum Beispiel für das Facebook-Profil?

Einstieg in das professionelle 3D-Scannen

Für kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen eröffnet Artec Studio für Kinect ganz neue Möglichkeiten. Zum Beispiel für Designer: Während 3D-Scanner schon länger zur Standardausstattung großer Designbüros  gehören, hatten kleinere, inhabergeführte Büros und Freiberufler bislang  das Nachsehen – die Anschaffungskosten waren zu hoch. Mit Artec Studio 9.0 plus Kinect können jetzt auch kleine und mittelständische Unternehmen von den Vorteilen des 3D-Scannens für das Prototyping und Reverse Engineering profitieren, Arbeitsprozesse beschleunigen und ihre  Produktivität steigern.

Ein konkretes Beispiel: Ein Spieledesigner möchte erproben, wie viel Arbeitsstunden er einsparen kann, indem er auf 3D-Scans zurückgreift. Statt eine Spielfigur manuell in einem CAD-Programm zu modellieren, kann er den Körper einer beliebigen Person mit Kinect und Artec Studio einscannen. Der Scan lässt sich in alle gängigen Formate exportieren, sodass der Designer das 3D-Modell zum Beispiel in AutoCAD weiterverarbeiten kann. Ein Mediendesigner braucht durchschnittlich etwa acht Stunden, allein um ein 3D-Bild eines menschlichen Kopfes frei zu modellieren. Arbeitet er stattdessen auf Basis eines 3D-Scans, kann er vier Stunden Arbeit einsparen – das ergibt eine 50-prozentige Produktivitätssteigerung.

Bewährt sich die Methode für den Designer, kann er die bereits erworbene Software mit einem professionellen 3D-Scanner wie Artec Eva oder Eva Lite nutzen, welche die Objekte mit zehnmal höherer Präzision und  Auflösung erfassen und hochwertige Scan-Ergebnisse liefern – auf Wunsch inklusive Farbinformationen.

Preis und Verfügbarkeit

Eine Softwarelizenz für Artec Studio 9.0 ist ab sofort für 500 EUR (im Dreier-Paket nur 1’200 EUR) im Fachhandel erhältlich. Die Software kann unabhängig vom Gerät erworben werden und läuft auch auf professionellen Scannern wie Eva Lite. Eva Lite ist für 9’700 EUR (ohne Lizenz) im Fachhandel verfügbar.

In Kürze können Softwarelizenzen für Artec Studio 9.0 auch direkt über artec3d.com erworben werden.

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