Aufzüge warten mit Mixed Reality

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Thyssenkrupp setzt ab heute bei seinem Aufzugsservice auf die HoloLens-Technologie von Microsoft. Die spezielle Brille ermöglicht Mixed Reality, und soll damit die sicherere und schnellere Arbeit der 24'000 Servicemitarbeiter des Aufzugsunternehmens unterstützen, um den Transport der Menschen in Städten noch effizienter zu machen. Derzeit wird das weltweite Aufzug-Servicegeschäft auf mehr als 39 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Thyssenkrupp setzt ab heute bei seinem Aufzugsservice auf die HoloLens-Technologie von Microsoft. Die spezielle Brille ermöglicht Mixed Reality, und soll damit die sicherere und schnellere Arbeit der 24’000 Servicemitarbeiter des Aufzugsunternehmens unterstützen, um den Transport der Menschen in Städten noch effizienter zu machen. Derzeit wird das weltweite Aufzug-Servicegeschäft auf mehr als 39 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Mehr als 12 Millionen Aufzüge transportieren eine Milliarde Menschen pro Tag.

Die Spezialbrille HoloLens von Microsoft wird Servicetechniker vor und während eines Einsatzes unterstützen, um Wartungszeit signifikant zu verringern. HoloLens ist der zweite wichtige Eckpfeiler der Partnerschaft zwischen Thyssenkrupp und Microsoft, die mit dem vorausschauenden Wartungsservice MAX begann – und bereits in tausenden Anlagen installiert wurde. Weltbekannte Gebäude, wie das One World Trade Center, sind bereits mit MAX und HoloLens ausgestattet.

Die Servicetechniker von Thyssenkrupp werden mit Hilfe der HoloLens in der Lage sein, die spezifischen Kenndaten eines Aufzugs bereits vor einem Einsatz zu visualisieren. Vor Ort ermöglicht HoloLens jederzeit Zugang zu allen technischen Informationen des Aufzugs, Expertenunterstützung per Bildübertragung und das alles mit dem Vorteil, jederzeit beide Hände frei zu haben. Erste Versuche haben gezeigt, dass die Arbeit mit Unterstützung der HoloLens bis zu vier Mal schneller erledigt werden kann.

Für Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator, ist der Einsatz von „Mixed Reality“ ein Meilenstein für die Aufzugsindustrie auf dem Weg in das 21. Jahrhundert: „Da Aufzüge täglich mehr als eine Milliarde Menschen bewegen, ist der Aufzugsservice ein wichtiger Bestandteil, um Städte in Bewegung zu halten. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unsere Branche führend voranzutreiben; wir stellen die neuesten Technologien, Prozesse und Trainings vor, um unseren Servicetechnikern einen besseren Arbeitsplatz mit weniger Stress und mehr Spaß bieten zu können. Unser Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, die Verfügbarkeit unserer Aufzüge zu erhöhen und unseren Service so zu optimieren, dass die Technik der Aufzüge stets optimal funktioniert. Nur so können wir unseren Kunden die sicherste und komfortabelste Art der Fortbewegung ermöglichen.“

In Bezug auf Microsoft fügt er hinzu: „Die Einbindung der HoloLens in unsere Serviceprozesse wurde durch die hervorragende Zusammenarbeit mit Microsoft und deren erfahrene Software-Experten ermöglicht. Wir haben im Rahmen der Zusammenarbeit Apps der HoloLens auf unsere speziellen Anforderungen angepasst.“

Sam George, Partner Director Microsoft Azure IoT, führt fort: „Der erfolgreiche Start von MAX war der erste Schritt von thyssenkrupp, nicht nur das eigene Geschäft, sondern eine ganze Branche zu revolutionieren. Vorhersagende Wartung, unterstützt durch Microsoft Azure IoT, ermöglicht es thyssenkrupp, die Verfügbarkeit von Aufzügen um bis zu 95 Millionen Stunden pro Jahr zu erhöhen. Wir sind stolz, dass wir heute erneut zusammen mit thyssenkrupp eine weitere bahnbrechende Lösung auf den Markt bringen.“

Scott Erickson, General Manager von Microsoft HoloLens kommentiert: „Microsoft HoloLens ist der erste vollständig in sich geschlossene holographische Computer und unterstützt Unternehmen und Branchen Innovationen auf völlig neuen Wegen umzusetzen. Durch Verwendung der Out-of-the-box Skype-Bedienung ohne aufwändige Anpassung können die 24’000 Servicetechniker ihre Arbeit sicherer und effizienter gestalten. Arbeitsschritte können bereits vor dem Auftrag geplant werden – verbunden mit der freihändigen Bedienung und der Unterstützung durch Hologramme, kann der Service vor Ort bis zu viermal schneller erledigt werden.”

Der Start von HoloLens und MAX ist zeitlich eng mit den steigenden Bedürfnissen der Aufzug-Servicebranche verbunden. Prognosen gehen davon aus, dass der Servicemarkt jährlich um 4,9 Prozent auf rund 50 Milliarden Euro im Jahr 2019 steigen wird. „Die rasante weltweite Urbanisierung bedeutet, dass unsere Städte größer und höher gebaut werden“, so Schierenbeck. Deshalb ist es erforderlich, die neueste Technologie zu nutzen, um Transportwege effizienter zu gestalten und schnellste Mobilität zu ermöglichen. Mit der Nutzung des Internet of Things und Lösungen wie MAX und HoloLens geht thyssenkrupp einen Schritt weiter in die digitale Welt und revolutioniert den Service der Aufzugsindustrie.“

2015 wurde MAX als erste vorrausschauende Wartungslösung gestartet, seitdem sind tausende Anlagen in den Pilotändern USA, Deutschland und Spanien installiert worden. Insgesamt 180’000 Anlagen werden voraussichtlich bis Ende 2017 mit MAX verbunden sein. Die erfolgreiche Umsetzung in den Pilotländern ermöglicht weitere Rollouts in verschiedenen Ländern bis Ende 2016.

Weltbekannte Gebäude, wie das One World Trade Center, sind schon heute mit der cloudbasierten MAX-Technologie verbunden. Im Gebäude wurden zudem die schnellsten Aufzüge der USA installiert – schneller als Usain Bolt bei seinem Weltrekordlauf auf 100 Meter. Die Aufzüge erreichen den 120. Stock in nur 60 Sekunden und regenerieren zudem Energie beim Bremsen, die maßgeblich den Energieverbrauch des gesamten Gebäudes senkt. Ausgestattet mit MAX und HoloLens setzt das Gebäude neue Maßstäbe in Punkto Nachhaltigkeit und Gebäudeeffizienz.

Bild:  Thyssenkrupp treibt Digitalisierung des weltweiten Aufzugsservice weiter voran: Microsoft HoloLens verringert Wartungszeit

(c) thyssenkrupp
 

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