Augmented Reality: Framework für Entwicklung mobiler Applikationen

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Augmented Reality scheint das nächste große Ding für mobile Geräte zu sein. Forscher an der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) bauen eine neuartige AR-Plattform für mobile Geräte. Sie soll es Unternehmern und Programmierern einfacher machen, im Rahmen eines Ökosystems AR-Programme und Applikationen für mobile und tragbare Geräte zu entwickeln.
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Augmented Reality scheint das nächste große Ding für mobile Geräte zu sein. Forscher an der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) bauen eine neuartige AR-Plattform für mobile Geräte. Sie soll es Unternehmern und Programmierern einfacher machen, im Rahmen eines Ökosystems AR-Programme und Applikationen für mobile und tragbare Geräte zu entwickeln.

Prof. Pan Hui, Direktor des HKUST-DT System and Media Lab (SyMLab), sagt, dass sich das Lab in seinen Überlegungen VR-Applikationen betreffend  zu einem Bottom-Up-Ansatz entschlossen habe. Man habe danach gesucht, wichtige AR-Komponenten einschließlich Hardware-Plattformen, Software-Frameworks und Displaysystemen zu identifizieren. Danach ermögliche man Technologien wie Objekt-Tracking oder Auslagerung von Prozessen, um den Entwicklungszyklus deutlich zu beschleunigen.

SyMLab, im Jahr 2013 gegründet, ist ein Verbundlabor, das von der Deutschen Telekom gefördert wurde, um die Forschung im Bereich der mobilen Systeme und Medien voranzutreiben. Das Lab soll zukunftsträchtige Forschung über Systeme und Medien nach Asien tragen, indem es eine herausragende Forschungsumgebung mit starken Verbindungen zur Industrie bereitstellt und Probleme in der Praxis angeht. Die HKUST errichtet als erste Universität in Asien ein Gemeinschaftslabor mit der Telekom.

Augmented Reality aus der Cloud

SyMLab hat dutzende von AR-Systemkomponenten entwickelt und bisher 18 Patente über verschiedene AR-Bereiche hinweg angemeldet. Unter den Projekten ist CloudRidAR, eine mobile Cloud-Anwendung mit In-Cloud-Big-Data-Berechnungsalgorithmen, die Echtzeit-Performance von mobilen AR-Apps durch das Auslagern rechenintensiver Prozesse in die Cloud und die dort vorhandenen Rechenkapazitäten erlauben soll. Anwender können so auf eine Unmenge wichtiger Daten, Untersuchungen und Analysen zugreifen, wenn sie das mobile Gerät auf ein Objekt, ein Buch oder ein Poster etwa, richten, ohne damit das Gerät zu überfordern.

Schutz der Privatsphäre

AR reichert die reale Welt mit digitalen Informationen und Medien an, doch andererseits lässt sie auch Fragen zum Schutz der Privatsphäre dringlich werden. Die Wissenschaftler am SyMLab haben hierzu eine neuartige, interaktive und kontextsensitive Plattform zwischen mobilen Anwendern und Kameras entwickelt, die es erlaubt mit statischen Tags und Handbewegungen Gesichter in Fotos unscharf zu machen.

Soziale AR-Netzwerke

Das Lab entwickelt darüber hinaus ein System namens Ubii. Damit können Anwender mit mehreren Geräten via einfacher Gestik kommunizieren. Das neue Mensch-Computer-Paradigma erlaubt es, Dateien mit einer ziehenden Geste einfach aus der Ferne zwischen Computern zu übertragen oder zum Drucker zu senden. Weitere Projekte umfassen ein System, das auf mobilen und tragbaren Geräte Emotionen erkennt und ein soziales AR-Netzwerk.

Bild: Prof. Pan Hui (vorn, Mitte) und sein Team. 

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