Autodesk und Siemens wollen Interoperabilität verbessern

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Die Softwareunternehmen wollen die Interoperabilität zwischen ihren jeweiligen Software-Angeboten verbessern Gemeinsames Ziel sei, das Teilen von Daten zu rationalisieren und die Kosten in Unternehmen mit Multi-CAD-Umgebungen zu senken.
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Autodesk und Siemens haben eine Vereinbarung zur Interoperabilität geschlossen. Sie soll Fertigungsunternehmen helfen, durch Inkompatibilitäten der verschiedenen Produktentwicklungsanwendungen entstandene Kosten zu senken und mögliche Probleme mit der Datenintegrität vermeiden helfen. Mit dieser Vereinbarung gehen die Softwareunternehmen erste Schritte, um die Interoperabilität zwischen ihren jeweiligen Software-Angeboten zu verbessern Die beiden Anbieter hätten das gemeinsame Ziel, das Teilen von Daten zu rationalisieren und die Kosten in Unternehmen mit Multi-CAD-Umgebungen zu senken.

Die Fertigungsunternehmen stehen unter verstärktem Druck, hochwertige Produkte schneller auf den Markt zu bringen, und mit höherer Effizienz und geringeren Kosten zum Verbraucher. Viele dieser Unternehmen arbeiten in Umgebungen mit unterschiedlichen CAD-Anwendungen von jeweils anderen Anbietern. Diese Multi-CAD-Umgebungen können sowohl intern zwischen Abteilungen oder auch extern in Bezug auf Partner oder Lieferanten bestehen. Die Interoperabilität zwischen den CAD-Anwendungen hat sich daher als kritischer Faktor für die Anwender von Design- und Konstruktionssoftware herausgestellt, und diese zu erreichen, erweist sich als große Hürde für die Fertiger.

Die Vereinbarung zielt darauf, den üblicherweise damit verbundenen Aufwand und die Kosten für den Betrieb derart heterogener Umgebungen zu reduzieren. Die Interoperablität zwischen den Softwarelösungen von Autodesk und Siemens soll sich besonders dort verbessern, wo bereits eine Kombination der Software beider Anbieter im Einsatz ist. Die Vereinbarung sieht den Austausch von Toolkit-Technologie und von Software-Applikationen für Endanwender vor, um interoperable Lösungen zu erstellen und zu vermarkten.

Lisa Campbell Vice President of Manufacturing Strategy and Marketing bei Autodesk sagt sinngemäß, dass Interoperabilität eine bedeutende Aufgabe für Kunden  quer über die Fertigungsindustrie sei und Autodesk unablässig daran gearbeitet habe, eine immer offenere Umgebung über die Technologieplattformen hinweg zu schaffen. Die Kunden, die mit einem Mix verschiedener Softwarelösungen arbeiten, wolle man an erster Stelle die Flexibilität bieten, ihre Aufgaben zu lösen.

Die Inkompatibilität unter diversen CAD-Systemen sei ein ewiges Thema, mit dem die Fertiger weltweit zu kämpfen hätten, und sie könne die Kosten für Produkte von Autos angefangen über Flugzeuge, Smartphones bis hin zu Golf-Schlägern nach oben treiben, so Stefan Jockusch, VP, Strategy bei Siemens PLM Software. Siemens habe in vorderster Reihe gestanden, die Inkompatibilitäten mit einer breiten Vielfalt von Open Software-Angeboten zu lindern. Die Partnerschaft sei ein weiterer positiver und wichtiger Schritt im Bemühen von Siemens, Offenheit und Interoperabilität voranzubringen und dazu beizutragen, die Kosten für die globale Fertigungsindustrie durch vereinfachte Zusammenarbeit  zu senken.

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