BAU 2013: Baumaschinen für die virtuelle Baustelle

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BAU 2013: Anforderungen, Anwendungen und Potentiale aus Sicht von RIB-Partner Max Bögl


Der optimale Einsatz von Baumaschinen und –verfahren gilt häufig als entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit eines Bauprojektes. Durch die Verwendung von Baumaschinenmodellen im virtuellen Abbild einer Baustelle lassen sich bereits vor der Realisierung Risiken erkennen, Prozesse optimieren und dokumentieren. So die Überzeugung des bauausführenden Unternehmens Max Bögl.


Max Bögl beschäftigt sich seit langem intensiv mit Building Information Modeling (BIM) und der Anwendung und Optimierung von BIM–5D–Softwarelösungen. Das in Neumarkt in der Oberpfalz ansässige Bauunternehmen zählt zu den wichtigsten Entwicklungspartnern der RIB Software AG in Deutschland und rund um den Globus und arbeitet seit 2009 mit der BIM-5D-Softwarelösung des Stuttgarter Softwarefabrikanten. Aus der Perspektive einer bauausführenden Firma war es konsequent, BIM-Modelle inklusive der Baumaschinen und der Baustelleneinrichtung zur virtuellen Baustelle weiter zu entwickeln. Das Forschungsprojekt ForBAU der TU München und das Forschungsprojekt Mefisto der TU Dresden boten den qualifizierten Rahmen, um die Idee der virtuellen Baustelle zu erforschen und die Basis für eine zukünftige erfolgreiche Anwendung zu schaffen. Diese Grundlagen werden aktuell als Bestandteil des Forschungsprojektes FAUST der TU München anhand von Tiefbauprojekten erweitert und optimiert.


Die Erprobung und Anwendung von virtuellen 5D-Baustellenmodellen auf einzelne Bauvorhaben wurde bei Max Bögl in Angriff genommen. Erste Erfahrungen konnten auf diesem Wege gesammelt und der weitere Optimierungsbedarf sondiert werden. Aktuell baut das Unternehmen eine Baustelleneinrichtungs- und Baumaschinenbibliothek auf, um einen schnellen Zugriff  auf die erforderlichen Baumaschinenmodelle möglich zu machen. Die Detaillierung und die Attributierung der vorliegenden Modelle werden dabei konsequent an den Erfordernissen aus der Anwendung ausgerichtet und optimiert.


Dr.-Ing. Marcus Schreyer, Max Bögl Bauservice, präsentiert einen Praxisbericht zu Erfahrungen mit der virtuellen Baustelle auf der Messe BAU 2013 am 15. Januar 2013 in München, ICM, Raum 14 A.

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