BMW: AR-Erlebnisse mit Tango

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BMW i ist die weltweit erste Automobilmarke, die ihren Kunden im Rahmen eines Pilotprojekts ab heute ein interaktives, 3D Augmented-Reality-Erlebnis ihrer Produkte anbietet. Unter Verwendung von Tango, Googles Augmented-Reality-Technologie für Smartphones, können Interessenten so ihren perfekten BMW i3 oder i8 als interaktive Visualisierung in Originalgröße erkunden.

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BMW i ist die weltweit erste Automobilmarke, die ihren Kunden im Rahmen eines Pilotprojekts ab heute ein interaktives, 3D Augmented-Reality-Erlebnis ihrer Produkte anbietet. Unter Verwendung von Tango, Googles Augmented-Reality-Technologie für Smartphones, können Interessenten so ihren perfekten BMW i3 oder i8 als interaktive Visualisierung in Originalgröße erkunden.

„Unsere Fahrzeuge sind emotionale Produkte, und um dieses emotionale Gefühl zu vermitteln, muss man sie erleben“, sagt Andrea Castronovo, Leiter Vertriebsstrategie, Innovationen Vertrieb, Future Retail der BMW Group. „Wenn etwa das gewünschte Produkt gerade nicht vor Ort verfügbar ist, verhilft Visualisierung zum nächst besten Erlebnis“, so Castronovo weiter.

Das Pilotprojekt startet zunächst in einer zweistelligen Anzahl von Verkaufsstellen. Dort sind ausgewählte Product Geniuses mit einem Tango-fähigen Mobilgerät für Kunden ausgestattet, mit denen Interessenten die BMW i Produkte visualisieren und erleben können. Mittels Augmented Reality wird ein 3D-Bild generiert, das sich interaktiv erkunden lässt: Der Kunde kann etwa die Türen oder den Kofferraum öffnen und sogar „ins Fahrzeug einsteigen“, um einen genaueren Blick auf dessen Interieur zu werfen. Eric Johnsen, Head of Business Development for Augmented Reality bei Google, sagt: „Was Tango so besonders macht, ist die Tatsache, dass es den Kontext des Raums versteht, in dem es sich befindet. Das heißt beispielsweise, dass sich die Räder des Fahrzeugs wirklich auf dem Boden befinden. Das vermittelt ein deutlich realistischeres Erlebnis.“

Die Qualität der dabei erzeugten Bilder kommt der Realität verblüffend nah: „Bei unseren ersten Tests haben wir Leute beobachtet, die sich herunterbeugten, um ins Fahrzeug ‚einzusteigen‘, so als gäbe es tatsächlich einen Türrahmen, an dem sie sich den Kopf anstoßen könnten“, erinnert sich Andrea Castronovo. „Das beweist, dass diese Technologie den Kunden einen echten Mehrwert bietet“, so Castronovo weiter.

BMW i ist die erste Automobilmarke, die Tango für ein derartiges interaktives Kundenerlebnis einsetzt. „BMW i ist die innovative Speerspitze innerhalb der BMW Group und eignet sich daher bestens, um dieses neue Kunden- und Verkaufs-Tool im Rahmen eines Piloten zu testen“, erklärt Stefan Biermann, Leiter Innovationen Vertrieb, BMW i der BMW Group. Die BMW i Visualiser App ist die jüngste Innovation im Rahmen des BMW Group Future Retail Programms. Es startete vor rund drei Jahren und hat seither das Kundenerlebnis beim Fahrzeugkauf massiv verändert. Viele maßgebliche Elemente von Future Retail, wie etwa der Product Genius oder der Virtual Product Presenter, haben neue Maßstäbe innerhalb der Industrie gesetzt.

Konzipiert und entwickelt wurde der BMW i Visualiser von Accenture. Dabei wurden Bilddaten der BMW i Fahrzeuge in eine App integriert, die die Tango Technologie verwendet. Der BMW i Visualiser ermöglicht Kunden, ein Fahrzeug auf neuartige, interaktive Art und Weise zu erleben. Hinterlegt sind Funktionen wie z. B. Türen öffnen oder das Licht einschalten. Um das Kundenerlebnis so intuitiv und gleichzeitig so einfach wie möglich zu halten, wurde die App bewusst nicht als vollumfänglicher Fahrzeug-Konfigurator entwickelt, sondern als ein Visualisierungs-Tool, in dem sich z. B. Innen- und Außenfarben oder Felgen durch Berührung des Bildschirms ändern lassen. Nach abgeschlossener Visualisierung kann der Kunde die Daten speichern bzw. mit Dritten teilen, zum Beispiel mit BMW i-Verkaufsstellen, auf Social-Media-Kanälen oder via QR-Code.

Nach erfolgreichem Abschluss des Piloten ist geplant, die App auf Google Play anzubieten, so dass Kunden mit Tango-fähigen Geräten sie zur Nutzung an jedem Ort und zu jeder Zeit downloaden können. „Wir gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden Jahre die überwiegende Zahl an Android-Premium-Geräten Tango-fähig sein wird“, erklärt Eric Johnsen. „Augmented Reality hat für den Handel riesiges Potenzial; wir fangen gerade erst damit an, es zu entwickeln.“

„Unsere Untersuchungen belegen, dass Kunden beim Autokauf den Einsatz von Technologien wie Augmented Reality gerne in Anspruch nehmen, um so ein ansprechenderes Online-/Offline-Erlebnis zu bekommen“, sagt Christina Raab, Geschäftsführerin der Automotive Practice bei Accenture. „Die Nutzung der Tango-Technologie bei BMW i und ihre Integration mit Vertriebsstellen und bereits existierenden Konfigurations-Tools befördert genau jenes nahtlose Multichannel-Erlebnis, nach dem die Kunden suchen.“

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