Handel

Ob im Supermarkt oder im Online-Handel, beim Einkauf kommt man oft nicht um eine Verpackung herum. Anschließend landet diese aber meist direkt im Abfall. Wie können Verpackungen reduziert oder ganz eliminiert werden, um Produkte somit umweltfreundlicher zu gestalten? 

Virtuell dargestellte Bekleidung spielt für die Modebranche im Kontakt mit den Endkunden bislang nur eine untergeordnete Rolle, da Stoffe und besonders der Faltenwurf digital nur schwer zu modellieren sind. Die TH Köln und ihre Partner entwickeln deshalb im Forschungsprojekt „Retail 4.0“ Prototypen für Virtual Reality- und Augmented Reality-Anwendungen.

Mantis Vision, Entwickler von Lösungen für die 3D-Abtastung, unterstützt CGTrader, Anbieter von 3D-Inhalten, dabei, 3D-Modelle besonders schnell zu erstellen. Die Technologie verringert die Zeit für das Scannen eines Objekts von sechs Stunden auf eine Minute, so dass der gesamte Digitalisierungsprozess nur 20 Minuten dauert. 

Nicht nur zur Weihnachtszeit werden Pullover oder Socken immer häufiger online bestellt. Rund 20 Prozent ihrer Kleidung kaufen die Deutschen im Internet. Doch zu Hause passen viele bestellte Kleidungsstücke nicht, und so werden sie wieder zurückgeschickt. Mit einer virtuellen Anprobe ließe sich das ändern.

Virtual- und Augmented-Reality-Technologien könnten in vielen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, wenn sie noch leistungsfähiger werden. Eine Studie von Ökonomen der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass sich sieben Branchen auf eine besonders starke Verdrängung bisheriger Produkte, Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse einstellen müssen, darunter die verarbeitende Industrie, der Einzelhandel und die Immobilienwirtschaft.

Erfindungen und Ideen für die Zukunft des Handels zeigt Salt Solutions vom 9. bis 17. November 2018 auf einer Erlebnisfläche im Leipziger Karstadt am Neumarkt. Dabei geht es um die Erforschung einer Verschmelzung von digitalem und lokalem Geschäft, die das Einkaufen in den Städten auch in Zukunft erstrebenswert machen soll.

Mit neuartigen Funktionen für 3D-Visualisierung und Augmented Reality (AR) erweitert Tacton seine Konfigurationssoftware Tacton CPQ. Komplexe Produkte lassen sich damit einfach per Drag-und-drop direkt in der Visualisierung konfigurieren. Diese interaktive Produktkonfiguration vermittelt ein besseres Produktverständnis und sorgt für ein klares Bild der angebotenen Produkte.

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