Digitalisierung: „Wir müssen liefern“ – Personalarbeit beim VDMA

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Die Digitalisierung ist natürlich auch für den VDMA, dem mit 3.200 Mitgliedern größten Industrieverband Europas, ein zentrales Thema. Die traditionsreiche Mittelstandsorganisation, die gerade ihren 125. Geburtstag feierte, will im Zeichen von Industrie 4.0 den Bereich Personalarbeit neu aufstellen. Ein Mittel dazu ist die Teilnahme bei Top Job.

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Die Digitalisierung ist natürlich auch für den VDMA, dem mit 3.200 Mitgliedern größten Industrieverband Europas, ein zentrales Thema. Die traditionsreiche Mittelstandsorganisation, die gerade ihren 125. Geburtstag feierte, will im Zeichen von Industrie 4.0 den Bereich Personalarbeit neu aufstellen. Ein Mittel dazu ist die Teilnahme bei Top Job.

Die Aufgaben des VDMA gehen weit über die Interessenvertretung für den deutschen Mittelstand hinaus. Der Verband ist dabei, europaweit Mitgliedsunternehmen zu gewinnen und sieht sich als ein Vorreiter im Kampf gegen die nationale Abschottung, wie sie zum Beispiel mit der Kampagne gegen TTIP betrieben wurde. Außerdem muss er sich selbst neu aufstellen, denn Digitalisierung und Industrie 4.0 werden das Kerngeschäft und die Arbeitsweisen des Verbandes grundlegend verändern. Die Mitglieder wollen schneller und ortsunabhängig über das Internet auf aktuelle Serviceangebote zugreifen, wofür der VDMA gut ausgebildete Fachkräfte mit ausgeprägtem IT-Verständnis benötigt.

Daher ist es erforderlich, auf dem Arbeitsmarkt als attraktive Arbeitgebermarke sichtbar zu werden und das ist Chefsache. Für eine marktgerechte Positionierung muss Arbeitgeberattraktivität strategisch verankert werden. Eine ideale Ausgangslage dafür bietet eine interne Standortbestimmung aus Sicht der Mitarbeiter und des HR.

Siegel kann Attraktivität steigern

Sven Laux, Leiter der Personalabteilung, setzt in den Mitarbeiterbeziehungen auf verlässliche Partnerschaften und nutzt die wissenschaftlich fundierte anonyme Mitarbeiterbefragung von Top Job als wichtiges Mittel zur Aufnahme des Ist-Zustandes. Die Entscheidung dafür fiel 2016, weil das Projekt des Zentrum für Arbeitgeberattraktivität dem Mittelstand, wie ihn der VDMA vertritt, sehr nahe steht.

Der Fokus liegt auf einer klaren Qualitätsphilosophie – vor der Auszeichnung mit dem Siegel steht eine wissenschaftlich fundierte Befragung der Universität St. Gallen, die ein klares Bild der aktuellen Situation aufzeigt.  Außerdem war es durch die Mitarbeiterbefragung ein Leichtes, passgenaue  Führungsleitsätze zu formulieren, die schon lange auf der Chef-Agenda standen. Die Ergebnisse wurden bei der Versammlung präsentiert und stießen auf großen Anklang.

Aufbruch ins ungewisse

„Natürlich haben wir damit hohe Erwartungen geweckt“, gibt Sven Laux zu, „und müssen jetzt liefern, denn sonst verlieren unsere Mitarbeiter die Lust und das Vertrauen in weitere Befragungen.“ Auch die Vorgesetzten müssen jetzt aus der sehr detaillierten Analyse und den Leitsätzen die richtigen Schlüsse ziehen. Eine Lehre aus der Top Job-Teilnahme sind die unterschiedlichen Zustimmungswerte in einzelnen Abteilungen, die deutlich aufzeigen, wo Verbesserungen möglich und nötig sind.

„Diese erste Erfahrung mit Top Job war gut. Wir wollen diese Analyse auch in den nächsten Jahren nutzen, um in regelmäßigen Abständen Veränderungen zu messen. Dadurch möchten wir als Arbeitgebermarke deutlich stärker werden.“ Mit Bedauern sieht Laux aber auch die Grenzen seiner Arbeit, wo die politischen Rahmenbedingungen nicht stimmen und bürokratische Hürden aufgebaut werden.

Ein anderes Ergebnis der Befragung kommt allerdings wenig überraschend: Der Masseur, der montags ins Haus kommt, stößt allgemein auf begeisterte Zustimmung.

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

Ethik im Business und Top Arbeitsplätze

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte Ethics in Business und Top Job thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

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