Disruptive Mobilitätskonzepte: Mit RS in die Hyperloop-Röhre

RS Components (RS), globaler Distributor für Ingenieure und Techniker, unterstützt die Bemühungen der Universität Edinburgh, Technologien für den sogenannten Hyperloop-Transport zu entwerfen und umzusetzen, einer Art Rohrpost für Mensch und Waren.

Die Kapsel nur mit einem elektrischen Antrieb versehen, beschleunigt im Niederdruckrohr auf Geschwindigkeiten, die sonst nur Verkehrsflugzeuge erreichen. Mit Hyperloop will der Erfinder, Ingenieur und Unternehmer Elon Musk zukünftig Menschen und Waren schnell, sicher und umweltfreundlich über Distanzen von bis zu 900 Meilen transportieren und Kurzstreckenflüge ersetzen. Der SpaceX-Pod-Wettbewerb wird vom Luft- und Raumfahrt-Hersteller SpaceX organisiert – einer der der Firmen von Elon Musk. Der zweite Lauf fand Ende August im Firmensitz in Kalifornien statt.

Einer der Studententeams, die an der Umsetzung dieses kühnen Plans forschen, ist das Hyperloop-Team der Universität Edinburgh – kurz „HypED“ – dazu hat es den Prototyp eines sogenannten Pods entwickelt. HypED ist dabei nur eines von 24 Teams aus der ganzen Welt, die ausgewählt wurden, um im zweiten Lauf des Wettbewerbes gegeneinander anzutreten. Davon sind vier aus Europa.

RS liefert Schlüsselkomponenten

RS hat das HypED-Team beim Aufbau des Prototypen-Pods mit der Lieferung von Schlüsselkomponenten wie Halbleitern, Batterien, Kabeln und Steckverbindern, Schaltern, Kühlkörpern sowie einer Reihe von mechanischen Teilen unterstützt. Zusätzlich zu RS wird HypED auch von Cirrus Logic und vom University of Edinburgh Innovative Initiative Grant unterstützt und finanziert.

SpaceX ist auch Lizenzgeber der Hyperloop-Technologie für Innovationstreiber und Universitäten. Das Unternehmen hat an seinem Hauptsitz in Hawthorne, Kalifornien, den Prototyp einer Subscale-Röhre aufgebaut. Der SpaceX-Wettbewerb konzentriert sich auf den Aufbau von funktionalen Hyperloop-Pods. Diese laufen dann pfeilschnell durch das SpaceX-Niederdruckrohr, das etwa eine Meile lang ist und einen Sechs-Fuß-Außendurchmesser hat.

50 Studenten im Team

Das technische HypED-Team umfasst mehr als 50 Studierende, mit unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen und Know-how in den verschiedensten Bereichen. Sie alle eint der Besuch der Universität von Edinburgh. Das Team wurde ursprünglich im Jahr 2015 gegründet, um sich am SpaceX Hyperloop Design Weekend Wettbewerb, der in Texas im Januar 2016 stattfand, zu beteiligen. Hier gewann das Team den 'Subsystem Excellence Technical Award'. Für die zweite Phase des Wettbewerbs trat HypED mit drei Teilteams an. Sie widmeten sich den Schlüsselelemente des Pod-Prototyps. Darunter waren statische Elemente wie Chassis, Schale und Aerodynamik aber auch dynamische Elemente wie Antrieb und Bremsen sowie „intelligente“ Elemente wie Batterien, Steuerelektronik und Software.

Neben dem technischen Team hat HypED auch ein Business-Team eingerichtet, um die Machbarkeit eines Hyperloop-Systems in Großbritannien zu untersuchen. Das Team schlägt die Strecke London-Birmingham-Manchester-Edinburgh vor, um die wichtigsten Zentren der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten entlang der „Wirbelsäule“ des Landes zu verbinden. Diesen Vorschlag hat das Team bei der Hyperloop One Global Challenge präsentiert.

Was RS motiviert

„Wir sind begeistert und fühlen uns geehrt, das HypED Team der University of Edinburgh bei dieser hoch innovativen und spannenden Herausforderung zu begleiten“, sagte Cameron Ward, Senior Vice President of Innovation bei RS. „Das Hyperloop-Konzept ist eindeutig eine wirklich disruptive Technologie, die das Gesicht des Transportwesens verändern könnte. Wir freuen uns darauf, Nachrichten aus dem HypED-Team und dem SpaceX Pod-Wettbewerb in unsere DesignSpark-Community zu bringen, die selbst initiiert wurde, um Ingenieure, Innovationstreiber, Unternehmer und Studenten zusammenzubringen. Sie können hier Designs, Ideen und spannende neue Konzepte teilen.“

  • Der Pod-Prototyp der Universität Edinburgh - für Elon Musk zusammen mit einer Niedrigdruckröhre das Fortbewegungsmittel der Zukunft.
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