Dritter Virtual Efficiency Kongress setzt neue Akzente

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Dritter Virtual Efficiency Kongress setzt neue Akzente

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
presse1_klein

„Entwickeln, Produzieren und Verkaufen in Zeiten von vielfältigen Produktvarianten und individuellen Kundenansprüchen ist eine der größten Herausforderungen denen sich Unternehmen im Moment gegenüber sehen“, so lautete der Tenor der Vorträge von Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft beim diesjährigen Virtual Efficiency Kongress in Fellbach. 3D-Visualisierung und Simulation in Unternehmen sind dabei eine Lösung, die auch im Mittelstand in den Bereichen Prozesse und Management, Engineering und Marketing, genutzt werden kann. Mit diesen vielfältigen Möglichkeiten beschäftigte sich der Kongress zwei Tage lang in der Fellbacher Schwabenlandhalle. In 16 Vorträgen und einer Ausstellung mit 12 Fachfirmen rund um das Thema Virtual Reality präsentierte der diesjährige, vom Virtual Dimension Center Fellbach organisierte, Kongress die Einsatzbereiche von 3D-Technologien für mittelständische Unternehmen in den Bereichen Prozesse und Management, Engineering sowie Kommunikation und Marketing.


Während sich in der Ausstellung das Publikum von neuen Technologien wie Eingabegeräten oder Projektionstechniken überzeugen konnte, erklärten führende Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in ihren Vorträgen die Einsatzbereiche von 3D Visualisierungs- und Simulationstechnologien in der Praxis. So lassen sich beispielsweise die in Betrieben meist ohnehin vorhandene CAD-Konstruktionsdaten von Profis unkompliziert aufarbeiten und als Marketingmaterial für Busse, Lkws aber oder auch Mode nutzen. Solche Visualisierung von Produkten hilft vor allem den Kunden, sich zu entscheiden. Dies wurde unter anderem in den Vorträgen der VDC Mitglieder Animotion Media, Kerler Kommunikation, Lumo Graphics und Wurzel Medien deutlich. Besonders in Zeiten vielfältiger Produkte und individuell orientierter Kunden ist die Vorab-Visualisierung eines Produkts sehr wichtig. Mark Herling, Geschäftsführer von Lumo Graphics, verdeutlichte dies am Beispiel der Gestaltung des Innenraums von Daimler Bussen. Hier müssen von Kunden rund 20 Designentscheidungen getroffen werden. Dazu gehören die Farbe und das Muster der Sitzbezüge, des Bodens, der Deckenverkleidung oder Vorhängen sowie vielen anderen Optionen. Setzt man hier auf einen Software-Produktkonfigurator im Vertrieb, kann der fertige Bus dem Kunden sofort farbgetreu in seiner individuellen Konfiguration gezeigt werden. Die Entscheidung des Kundens kann so unterstützt werden und auch die Zufriedenheit mit dem Endprodukt steigt.


Neben Marketingbeispielen waren auch Themen wie Wirtschaftlichkeitsbewertung von Virtual Reality und 3D-Simulation im Ausbildungsbereich Bestandteil der verschiedenen Vorträge. Natürlich wäre die 3D-Technologie besonders im Mittelstand ohne Hardwarelösungen zur Darstellung und Bedienung von 3D-Inhalten kaum möglich. Von dem aktuellen Stand dieser Technologien konnten sich die zahlreichen Kongressbesucher in der Ausstellung selbst ein Bild machen. Der Projektorspezialist Projectiondesign zeigte beispielsweise 3D-Inhalte auf einer großen Leinwand. Nebenan konnte man am Stand von Davit durch einfaches Verschieben von kleinen Figuren auf einem Displaytisch einfach durch ein 3D-Modell navigieren. Solche Systeme zur Darstellung und Bedienung lassen sich im Vertrieb aber auch im Bereich der Forschung und Entwicklung einsetzen.


Nach zwei Tagen Kongress zeigte sich der Geschäftsführer des VDC-Fellbach Dr. Christoph Runde zufrieden. „In diesem Jahr hatten wir rund 120 Teilnehmer aus allen Anwenderbereichen. Wir entwickeln den Kongress seit drei Jahren stetig weiter und setzen immer wieder neue Akzente. Ein Beispiel dafür war der Vortrag von Ludger Pfanz der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe zum Thema 3D-Storytelling. Der Kongress ist gerade wegen der vielfältigen Vorträge und dem breiten Publikum ein wichtiger Beitrag zum Technologietransfer und zur Förderung der regionalen Wirtschaft.“


„Besonders erfreulich war auch die Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern in unser Netzwerk während des Kongresses“, so Runde weiter. „Das Lifecycle Engineering Solutions Center des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie das Institut für Produkt Engineering der Universität Düsseldorf stärken die Forschungsexpertise in unserem Netzwerk und bilden daher eine ideale Ergänzung zu unseren bisherigen Mitgliedern.“ Der Virtual Efficiency Kongress fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Weitere Veranstaltungen des VDC widmen sich in diesem Jahr noch dem Einsatz von Virtual Reality in der Luftfahrt und der Marketingkommunikation.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Das Virtual Dimension Center (VDC) bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg kostenfreie Beratungssprechstunden an. Im Rahmen der Initiative „Digitallotsen“ können sich KMU darin über virtuelle Techniken und ihren Nutzen in der Digitalisierung informieren. Bis 2019 werden regelmäßige Beratungstage in 14 baden-württembergischen Städten angeboten.

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.