04.10.2016 – Kategorie: IT, Management, Technik

Drohnen und AR im Einsatz gegen Naturgewalten

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Im vergangenen Jahr haben Hochwasser in den USA einen Schaden von 3 Milliarden US-Dollar hinterlassen und den Tod von hunderten Menschen verursacht. Während einer Naturkatastrophe braucht es jedes erdenkliche Werkzeug, um das Leiden zu lindern und Leben zu retten. Rapid Imaging Software, Inc. hat kürzlich gezeigt, wie die von einer Drohne aus aufgenommenen Videos, unterstützt von SmartCAM 3D Augmented Reality-Software, einen wertvollen Beitrag in der Katastrophenhilfe leisten können.

Im vergangenen Jahr haben Hochwasser in den USA einen Schaden von 3 Milliarden US-Dollar hinterlassen und den Tod von hunderten Menschen verursacht. Während einer Naturkatastrophe braucht es jedes erdenkliche Werkzeug, um das Leiden zu lindern und Leben zu retten. Rapid Imaging Software, Inc. hat kürzlich gezeigt, wie die von einer Drohne aus aufgenommenen Videos, unterstützt von SmartCAM 3D Augmented Reality-Software, einen wertvollen Beitrag in der Katastrophenhilfe leisten können.

Die Software legt AR-Inhalte über die per Kamera gewonnenen live ablaufenden oder aufgezeichneten Videos. Somit lässt sich die Lösung vor, während und nach einer Naturkatastrophe einsetzen. Bird’s Eye Solutions steuerte im kürzlich vorgestellten Einsatz den Flug der DJI Phantom 3 in Steuben, Wisconsin über dem Kickapoo-Fluss während des Hochwassers am 24. September.

In dieser Anwendung werden Kartendaten und weitere wichtige Informationen über die mit der Drohne gewonnenen Videoaufnahmen geblendet. Der Drohnen-/Kamera-Bediener kann das Video anschauen. Wenn das Drohnenvideo jedoch im Netz verbreitet wird, kann jeder, der an den Rettungsarbeiten teilnimmt, das Video betrachten. Augmented Reality erlaubt es allen Anwendern, zu sehen und sich darüber klar zu werden, was oder was nicht im Video vorhanden ist. Mit der AR-Einblendung lassen sich Fragen beantworten wie: Wohin schaue ich? Worauf schaue ich?

In den kritischen Momenten nach einer Katastrophe gilt es, Leben zu retten und das Ausmaß der Schäden einzugrenzen. Mit Drohne und AR können Pilot oder Kamera-Bediener folgendes tun:

  • Orte für die Suche nach Überlebenden markieren
  • das Ausmaß der Schäden auskundschaften und die Information über geschlossene Brücken und Straßen an das Lagezentrum übermitteln.

Im verlinkten Video steht die Brücke an der Bridge Street unter Wasser, doch der Straßenname erscheint als AR-Einblendung. Ausgerüstet mit dieser Information können die Katastrophenstäbe die Rettungsteams über die günstigste Route dirigieren. Weil die Straße zudem im Video identifiziert wird, entstehen keine Unklarheiten darüber, welche Brücke gerade im Blick ist. Die Notfalldienste können effizient angeleitet und die Öffentlichkeit kann aus dem Gebiet herausgewarnt werden.

Wenn die Katastrophe endet und es gilt, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen, kann Augmented Reality in folgenden Bereichen hilfreich sein:

  • Lage der Gullys ermitteln, um sie auf Geröll zu prüfen
  • Identifikationsmarken für Strommasten, um deren korrekte Position zu ermitteln.
  • Ermitteln der ursprünglichen Standorte von Hydranten, Gasarmaturen usw., die eingeblendet werden.

Wenn die Drohnenvideos aufgezeichnet werden, liefern sie Informationen für Ingenieure, Gemeinden und städtische Behörden für die Planung und Vorbereitung in zukünftigen Naturkatastrophen. So werden beide Enden der Brücke im Video markiert, um das Ausmaß der Flut zu erfassen, eine wichtige Information für die Reparatur oder den Wiederaufbau. 


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