Eine Reise in das Luxemburg des 19. Jahrhunderts

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Eine Stadtrundfahrt wird zur Reise in die Vergangenheit: Was zunächst nach Science-Fiction klingt, ist in Luxemburg Stadt ab sofort möglich. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung hat die Digital Devotion Group ein zukunftsweisendes Tourismusangebot präsentiert. Im Rahmen einer Busrundfahrt durch den Stadtteil „Pfaffenthal“ erleben Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille den historischen Stadtkern, wie er im 19. Jahrhundert aussah. Das Projekt „VR Timetravel“ ist Teil des Konzepts „Smart City“ der luxemburgischen Hauptstadt.

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Eine Stadtrundfahrt wird zur Reise in die Vergangenheit: Was zunächst nach Science-Fiction klingt, ist in Luxemburg Stadt ab sofort möglich. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung hat die Digital Devotion Group ein zukunftsweisendes Tourismusangebot präsentiert. Im Rahmen einer Busrundfahrt durch den Stadtteil „Pfaffenthal“ erleben Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille den historischen Stadtkern, wie er im 19. Jahrhundert aussah. Das Projekt „VR Timetravel“ ist Teil des Konzepts „Smart City“ der luxemburgischen Hauptstadt.

„Virtual Reality versetzt uns in die Lage, Touristen ein Stadterlebnis auf völlig neuem Niveau zu bieten“, erklärt Prof. Matthias Pfaff, Partner und Chief Innovation Officer der Digital Devotion Group mit Hauptsitz in Kaiserslautern und einem Standort in Luxemburg. Wie das funktioniert, zeigt das nun gestartete Pilotprojekt „VR Timetravel“: Mit der Virtual-Reality-Technologie können Reisende historische Umgebungen tatsächlich erleben. Sie lernen den Stadtteil Pfaffenthal aus historischer Perspektive kennen, indem sie sich mit einem Bus durch dessen enge Gassen chauffieren lassen.

Durch ihre VR-Brillen sehen die Teilnehmer der Rundfahrt das Leben, wie es sich im 19. Jahrhundert in Pfaffenthal abgespielt hat – das Ganze vor passender Kulisse: Funktionale Gebäude wie die Kaserne von Vauban, aber auch Privathäuser wurden mittels Fotos und modernster Technik zu einer stimmigen virtuellen Welt zusammengefügt. Auch der Bus passt sich der Zeit an, indem er als Kutsche samt Pferden erscheint. Die passende Geräuschkulisse macht die Zeitreise noch authentischer. Besucher, welche die neue Attraktion ausprobieren möchten, müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Derzeit läuft eine Testphase, in deren Anschluss über eine Ausweitung auf andere Stadtviertel im Jahr 2018 entschieden wird. Bis dahin sind aber weitere Testfahrten mit ausgewählten Personenkreisen auf Anfrage hin möglich.

Stadt Luxemburg wird zur „Smart City“

Das Projekt „VR Timetravel“ ist Teil des Konzeptes „Smart City“ der Stadt Luxemburg, das auf Einwohner und Touristen ausgerichtet ist und die Interaktion und Informationsvermittlung auf digitaler Basis verbessern soll. Seit einigen Wochen läuft in diesem Rahmen ein weiteres Tourismusprojekt mit einer Augmented-Reality-Anwendung (AR). Mithilfe der „erweiterten Realität“ werden Informationen innerhalb einer App für Android und iOS namens „VdL-AR“ direkt im Kamerabild eines Smartphones oder Tablets über physisch vorhandene Motive gelegt. An insgesamt sieben Stationen, zum Beispiel dem Place Guillaume II oder dem Place d‘ Armes, können Nutzer auf alte Fotos, historische Filme, oder 3D-Karten zugreifen.

Eine weitere praktische Funktion der App, die von der Digital Devotion Group in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben Luxemburg entwickelt wurde, hängt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zusammen: Fahrgäste können ihr Smartphone auf eine Bushaltestelle richten, woraufhin die App diese automatisch erkennt und unmittelbar Echtzeitinformationen über Abfahrtszeiten, eine interaktive Karte oder kurzfristige Änderungen der Routen anzeigt. Auch der Kauf von Tickets ist innerhalb der App möglich.

Alexander Fridhi, Gründer und CEO der Digital Devotion Group, zeigt sich begeistert vom „Smart City“-Konzept: „Mit dem Ansatz, digitale Innovationen im Alltag für jeden nutzbar zu machen, nimmt Luxembourg im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein.“ Neben „Vdl-AR“ gehören zur „Smart City“ noch weitere Komponenten wie die verbesserte Transparenz von Behördenvorgängen, regelmäßig aktualisierte Informationen zu Umwelteinflüssen oder ein erweitertes und kostenloses WiFi-Netz im Stadtgebiet.

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