Erstes VR-Training für minimal-invasive Leistenbruch-OP

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Ein neues Modul von 3D Systems soll die Lernkurven durch realistisches, praxisnahes virtuelles Training verkürzen. Das Modul bietet eine lebensechte anatomische Umgebung für sichere und wiederholbare Übung in den für diese Operation erforderlichen Fähigkeiten und Verfahren. Die Aufgaben im Modul umfassen didaktische Gesichtspunkte wie die interaktive Anleitung und decken das Vorgehen von der Identifizierung der anatomischen Merkpunkte bis hin zur Eröffnung des Bauchfells und der Versorgung des Bruchs ab.
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3D Systems hat eine Trainingslösung für die laparoskopische transabdominale Peritoneumplastik (TAPP) zur Versorgung von Leistenbrüchen vorgestellt, und damit die erste dieser Art. Das neue Modul ist verfügbar auf dem LAP Mentor-Simulator für laparoskopische Chirurgie und den RobotiX Mentor-Simulator für robotische Verfahren. Es folgt dem medizinischen Bedarf an besseren Schulungen und schnellerer Heilung der Patienten.

In den Vereinigten Staaten werden jährlich etwa 600‘000 Leistenbruchoperationen vorgenommen. Obwohl dieser Routine-Eingriff mit minimal-invasiven Mitteln durchgeführt werden kann, die weniger schmerzhaft und abschreckend sind und die die Genesung verkürzen, treten doch oft noch  traditionelle, offene Operationen an ihre Stelle. Trotz des nachgewiesenen Nutzens der minimal-invasiven Verfahren finden diese nur langsam Eingang in die Versorgung von Leistenbrüchen, was an der steilen Lernkurve und den Hürden im strukturierten Lernen liegt. Über Jahre boten Trainingsboxen oder die Übung an Leichen den einzigen praktischen Zugang. Das Trainingsmodul von 3D Systems sorgt nun für ein zusätzliches, umfassendes Training, das interaktiv und wiederholbar gestaltet ist.

Es soll die Lernkurven durch realistisches, praxisnahes virtuelles Training verkürzen. Das Modul bietet eine lebensechte anatomische Umgebung für sichere und wiederholbare Übung in den für diese Operation erforderlichen Fähigkeiten und Verfahren. Die Aufgaben im Modul umfassen didaktische Gesichtspunkte wie die interaktive Anleitung und decken das Vorgehen von der Identifizierung der anatomischen Merkpunkte und wichtiger Strukturen bis hin zur Eröffnung des  Bauchfells und der Versorgung des Bruchs ab.

Neben diesen technischen Fähigkeiten vermittelt das Module Praxis im chirurgischen  Entscheiden und liefert eine objektive Leistungsmessung. Weitere Operationsphasen wie die Netzimplantation und der Verschluss des Bauchfells sind in der Entwicklung.

Von den Lösungen von 3D Systems im Bereich der Medizintechnik konnten sich Besucher an der European Association for Endoscopic Surgery (EAES) Amsterdam und der  Society in Europe for Simulation Applied to Medicine (SESAM) in Lissabon bereits aus erster Hand überzeugen.

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