ESI unterstützt PT-Grid-Projekt

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Das PT-Grid-Hauptziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu komplexen plasmatechnologischen Simulationen auf Basis der D-Grid- Computerinfrastruktur zu ermöglichen, die fast unbegrenzte Rechen- und Speicherkapazitäten bietet, sowie Flexibilität, Anpassbarkeit und Automatisierung durch dynamische und abgestimmte Interoperabilität von Netzwerkressourcen.

ESI Group (ISINFR0004110310), ein wegbereitender und

weltweit führender Lieferant digitaler Simulationssoftware für Prototypenentwicklung und

Fertigungsprozesse, hat heute seine Beteiligung am ‘”Plasma-Technologie-Grid (PT-Grid)”-

Projekt bekannt gegeben, einem vom deutschen Bundesministerium für Bildung und

Forschung (BMBF) im Rahmen der D-Grid-Initiative geförderten dreijährigen

Verbundprojektes. Das PT-Grid-Hauptziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen Zugang

zu komplexen plasmatechnologischen Simulationen auf Basis der D-Grid-

Computerinfrastruktur zu ermöglichen, die fast unbegrenzte Rechen- und

Speicherkapazitäten bietet, sowie Flexibilität, Anpassbarkeit und Automatisierung durch

dynamische und abgestimmte Interoperabilität von Netzwerkressourcen.

Das PT-Grid wird die heute verfügbaren wissenschaftlichen Modellierungsmethoden für

industrielle Anwendungen enthalten beziehungsweise nutzen. Die Plasmatechnologie (PT)

wird als eine der wichtigsten modernen Technologien für Anwendungen in der

Halbleiterbranche, bei der Lichtquellenentwicklung, der Schweißtechnik und für die

Oberflächenbehandlung von Glas, Plastik und Metall angesehen. Die Plasmamodellierung

und -simulation im PT-Grid birgt große Potentiale für die weitere Entwicklung der

Plasmatechnologie, da die Verwendung der Grid-Ressourcen ein beträchtliches Potenzial für

anwenderfreundliche Grundlagen- und Auftragsforschung bietet.

Das PT-Grid-Projekt ist in vier Unterprojekte aufgeteilt, die jeweils unterschiedlichen

Bereichen der Plasmatechnologie entsprechen. Dies sind:

• Simulation von Schweiß- und Schneideverfahren,

• magnetohydrodynamische 3D-Simulation,

• Particle-in-cell Monte Carlo Simulation von Niederdruck-Plasmaentladungen

• selbstkonsistente kinetische Berechnung von Ionen- und Neutralteilchenverteilungsfunktionen

hinter einer Plasmarandschicht.

Neun erfahrene industrielle und akademische Projektpartner aus den Bereichen

Informationstechnologie, Software-Entwicklung und Business Management unterstützen,

zusammen mit zehn weiteren angegliederten Partnern aus akademischen und industriellen

Bereichen, einen oder mehrere Teile des Projektes.

Die ESI GmbH, deutsche Tochtergesellschaft der französischen ESI Group, beteiligt sich an

zwei dieser Unterprojekte mit seiner ACE+ Suite aus computergestützter

Strömungssimulation (Computational Fluid Dynamics – CFD) und Multiphysik-Simulation.

Der vorrangige Beitrag von ESI ist die Untersuchung und Umsetzung von online-verfügbaren

Bedienoberflächen für CFD-ACE+ sowie die Analyse von Möglichkeiten für das

Lizenzmanagement und die Rechnungsstellung. CFD-ACE+ kombiniert in einer einfach

anwendbaren, integrierten Umgebung Plasmachemie und -transport mit der Elektrophysik für

eine breites Anwendungsspektrum, von Niedrigdruck-Ungleichgewichts- bis hin zu

thermischen Plasmen bei Atmosphärendruck. Die ESI GmbH unterstützt die Projektpartner

zusätzlich mit Softwarelizenzen und bietet technische Unterstützung für die Koppelung von

innerbetrieblichen Entwicklungen mit der Plasmamodellierung.

Mit der Integration von CFD-ACE+ in Grid Computing-Umgebungen wird ESI eine führende

Rolle bei der Entwicklung einer innovativen Plattform für anspruchsvollste

Plasmasimulationen einnehmen. Dedizierte Modelle zur Beschreibung bestimmter

Plasmaphänomene und -eigenschaften, zur Verfügung gestellt von Partnern aus dem PTGrid-

Verbundprojekt, werden mit CFD-ACE+ gekoppelt, um industriellen Kunden ein

fortschrittliches online-Beratungswerkzeug für Plasmaanwendungen bereitzustellen. Auf der

Grundlage mehrerer Tausend CPUs innerhalb der D-Grid-Computerinfrastruktur werden

Anwender nicht durch Hardwareengpässe behindert, sondern in der Lage sein, so viele

serielle oder parallele Berechnungen durchzuführen, wie sie für ihre Anwendungen

benötigen.

“Das neue Online-Consulting-Tool und die Anpassung von CFD-ACE+ an das Grid-

Computing wird den Kundenkreis für die CFD-Software von ESI erweitern und eine wichtige

Rolle bei der Anpassung weiterer ESI-Softwarelösungen an das Grid-Computing spielen”,

sagte Wolfgang Ottow, CFD und beratender Ingenieur für Multiphysik-Lösungen bei der ESI

GmbH. “Die Kunden von ESI werden von der Zusammenarbeit mit Spitzenfachleuten von

Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in

Greifswald und Universitäten wie dem Institut für theoretische Elektrotechnik in Bochum im

Bereich der Plasmaforschung und -modellierung profitieren.”

“Als Koordinator der PT-Grid-Initiative und direkter Entwicklungspartner in einem

Unterprojekt schätzt das INP Greifswald die Beteiligung der ESI GmbH als Vertreter eines

kommerziellen Softwarelieferanten und freut sich auf die Partnerschaft bei der Entwicklung

eines industrieorientierten Plasma-Beratungswerkzeugs basierend auf der CFD-ACE+-

Software von ESI und unserem dedizierten Wissen über die Plasmachemie und –

modellierung”, erklärte Thomas Harder, Physiker bei der INP Greifswald.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.pt-grid.de; http://www.d-grid.de; www.inp-greifswald.de

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