EU fördert KMU beim Cloud-Engineering

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

EU fördert KMU beim Cloud-Engineering

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
cam_topsolid_screenshot_1

Die Ausschreibung läuft noch bis zum 30. September: Bis dahin können sich kleine und mittelständische Anwender-Unternehmen (KMU) für Experimente aus den Bereichen CAD, CAE, CAM und PLM bewerben. Dazu ruft nun das Projekt Cloudflow auf, das nun 770.000 Euro Fördergeld für neue Projekte bereit hält. Angesprochen sind neben Anwendern auch Software-Anbieter sowie Anbieter von Cloud-Hardware.

Ziel ist, mittels Cloud-Technologie den KMU neue Möglichkeiten zu eröffnen, wobei  teure Spezialsoftware nicht mehr auf den lokalen Rechnern der Ingenieure laufen soll, sondern angebunden über das Internet auf der Cloudflow-Plattform. Diese stellt in den kommenden Jahren Ingenieur-Technologien unterschiedlicher Anbieter und Ausprägung zur Verfügung. Die KMU profitieren von der offenen Plattform, indem sie ihre Produkte darauf kostengünstig und ohne große Investitionen entwerfen und simulieren können. Dazu stehen Server mit sehr hoher Rechenleistungen (High Perfomance Computing – HPC) zur Lösung komplexer Probleme bereit.

Mit der noch laufenden, offenen Ausschreibung sollen nun sowohl Anbieter als auch Nutzer von Engineering-Software in ganz Europa zur Mitarbeit in Cloudlow eingeladen werden. Die Anwendungen können Design, Simulation, Optimierung, Visualisierung, Fabrikplanung, Qualitätskontrolle oder Datenmanagement adressieren. Im Fokus stehen dabei die verschiedenen Fertigungsindustrien mit den Bereichen Transport (Flugzeuge, Fahrzeuge, Schiffe, Eisenbahn), Maschinenbau, Konsumgüter (Möbel, Lampen, elektronische Geräte, Haushaltsgeräte) aber auch Architektur und Fabrikplanung und weitere.

Mit im Boot sind bereits einige Firmen und Institutionen, darunter folgende Software-Anbieter: Missler Software (CAD/CAM), Numeca (Strömungssimulation), Jotne (PLM), ITI (Systemsimulation) und Carsa (Business-Modeling und IT-Sicherheit). Aus dem Bereich der Forschung ist das IGD aus der Fraunhofer-Gesellschaft involviert, wie auch das ISS. Zudem findet sich die skandinavische Forschungsgesellschaft SINTEF (Skandinavias Største Uavhengige Forskningskonsern) ebenso auf der Liste der Unterstützer wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die University of Nottingham. Mit dabei ist zuden Arctur, ein Anbieter von HPC-Infrastruktur.

Damit sich die Bewerber ein Bild machen können, vom Umfang des einzureichenden Anwendungsexperiments, hat das Cloudflow-Konsortium beispielhaft für jedes Anwendungsgebiet Experimente beschrieben und durchgeführt. Die Beschreibungen dazu sind auf der Webseite unter www.eu-cloudflow.eu/experiments veröffentlicht.

Dabei testet der Endanwender Stellba Hydro, Hersteller von Turbinen für Wasserkraftwerke, die Cloud-basierten Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. Das Unternehmen möchte zukünftig Cloud-Technologien in der Konstruktion, Simulation und Datenverwaltung sowie in der Qualitätskontrolle der Fertigung einsetzen und erhält durch Cloudlow die Gelegenheit, diese mitzugestalten und Erfahrungen zu sammeln.

Insgesamt hat Cloudflow ein Fördervolumen von 4,5 Mio. Euro. Nun sollen sieben neue Projekte mit jeweils bis zu jeweils 110.000 Eurogefördert werden. Jedes Konsortium, das ein neues Experiment einreicht, sollte aus ein bis vier neuen Partnern bestehen. Typischerweise sollten die Partner alle Bereiche abdecken, die die Durchführung eines Experiments erfordern: ein Endbenutzer, der das Experiment leitet und auch das Beispielszenario liefert und das Ergebnis des Experiments evaluieren kann. Außerdem sollte ein unabhängiger Software-Anbieter involviert sein, der die nötige Funktionalität seiner Software in der Cloud zur Verfügung stellt. Ein HPC-Anbieter sollte  die nötige Cloud-Middleware und ihre Hardware-Umgebung zur Verfügung stellen, um die Experimente durchzuführen. Ergänzt werden kann das Konsortium durch einen Forschungspartner, der nötige Adaptionen existierender Software vornimmt und das Projekt begleitet. Der Antrag für ein neues Anwendungsexperiment muss in Englisch verfasst sein.

Weitere Infos auch zur Antragsstellung finden sich auf der Website www.eu-cloudflow.eu/.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.