Ferninspektionen: Assisted Reality für Fischgesundheit in Aquakulturen

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Ferninspektionen: Assisted Reality für Fischgesundheit in Aquakulturen

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Head-Mounted-Displays unterstützen das norwegische Unternehmen STIM, mit Ferninspektionen die Gesundheit der Fische im Aquafarming zu gewährleisten und die betriebliche Effizienz zu verbessern.
Ferninspektionen in der Fischzucht: STIM AS setzt auf HMDs von RealWear

Quelle: STIM AS

  • Das norwegische Unternehmen STIM erzielt große Einsparungen durch den Einsatz von RealWear Assisted Reality Head-Mounted Displays.
  • Die sprachgesteuerten, tragbaren Computer sorgen für gesunde Fische in den weiträumig verstreuten Aquakultur-Anlagen.
  • Sie rationalisieren die Ferninspektionen von STIM durch Remote-Zusammenarbeit und helfen gleichzeitig viele Reisen zu vermeiden.

STIM, Anbieter von Dienstleistungen für die Fischgesundheit in der Aquakultur-Branche setzt die technischen Lösungen von RealWear ein, einem Anbieter von Geräten für Assisted Reality. Das sprachaktivierte RealWear HMT-1-Gerät hat es den Fischgesundheitsteams von STIM ermöglicht, mit Ferninspektionen die betriebliche Effizienz zu steigern, Emissionen zu reduzieren und die mit COVID-19 verbundenen Reiserisiken zu verringern.

In Norwegen erstrecken sich die Fischzuchtanlagen und -einrichtungen über die gesamte Küstenlinie und sind weiträumig verstreut. Diese Standorte und Anlagen müssen mehrmals im Jahr Fischgesundheitsinspektionen durchführen. Für STIM bedeutet die Einhaltung dieser Vorschrift, dass die Fischgesundheitsteams ständig unterwegs sind, um zu den Produktionsstätten zu reisen. Das bringt sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Kosten mit sich. Darüber hinaus ist es für eine Branche, die von der engmaschigen Biokontrolle abhängig ist, sinnvoll, Wege zu finden, um die Anzahl der Personen, die sich zwischen den Standorten bewegen, einzuschränken. Anhaltende Reisebeschränkungen verschärfen diese Dynamik noch zusätzlich.

Robustes Design für die rauen Offshore-Bedingungen

Um diese Hürden zu meistern, untersuchte STIM Systeme für Ferninspektionen wie Handhelds, Laptops, Wearables und AR-Smart-Brillen. Das Unternehmen wünschte sich ein einfach zu bedienendes System, das die Kunden leicht implementieren können, ohne dass eine Anleitung oder Schulung erforderlich ist. Insbesondere suchte STIM nach einem robusten Design, das auch bei Nässe, Wind und typischen rauen Offshore-Bedingungen effektiv funktioniert. Das Gerät sollte auf dem Android-Betriebssystem laufen, damit die hauseigene App, STIM PRO, auf dem System laufen kann. Schließlich musste das Unternehmen sicherstellen, dass das System freihändig funktioniert und die zahlreichen Sicherheitsstandards erfüllt.

Nach einer eingehenden Beratung mit dem RealWear-Partner und IT-Infrastrukturspezialisten ATEA Norge entschied sich STIM für das sprachgesteuerte Industrie-Wearable HMT-1 von RealWear, da es alle Kriterien erfüllte.

Ferninspektionen mit Assisted Reality: Die Erschließung einer neuen Welt

Seit dem ersten Einsatz am 9. August 2019 hat STIM zusätzliche Funktionen des HMT-1 von RealWear über die STIM PRO App freigeschaltet, sein System für die nahtlose Fernkommunikation mit Service-Booten und Aquakulturanlagen. Mit STIM PRO können sich die Kunden des Unternehmens einloggen und Termine für Ferninspektionen buchen. Im selben Portal können die Kunden Dokumente hochladen, die das Fischgesundheitspersonal von STIM vor der Inspektion überprüfen muss. Das System ermöglicht den sofortigen Zugriff auf das Fischgesundheitspersonal, das unabhängig von geografischen Entfernungen Probe-Entnahme- und Testergebnisse überblicken und bewerten, Ratschläge erteilen und mit wichtigen Einschätzungen zu spezifischen fischgesundheitsbezogenen Problemlösungen beitragen kann. STIM beauftragte das auf den Lofoten ansässige Tech-Unternehmen iotek AS mit der Anpassung des Benutzererlebnisses und der Entwicklung der Cloud-Infrastruktur für STIM PRO. Dieser Prozess war eine enge Zusammenarbeit zwischen den Tierärzten und Projektmanagern von STIM und den Entwicklern von iotek AS.

Video- und Audioübertragungen in Echtzeit

Mit der Video- und Audioübertragung in Echtzeit fällt es dem Team leicht, jede Situation sichtbar zu machen und bei erkannten Problemen in Echtzeit um Rat zu fragen. Das RealWear HMT-1 Gerät reduziert die Reaktionszeit in Fällen, in denen wichtige Entscheidungen schnell getroffen werden müssen, erheblich. 

Bis heute hat STIM 75 HMT-1-Headsets eingesetzt. Das Unternehmen führte die RealWear-Geräte zunächst für den Einsatz bei Ferninspektionen zur Hygiene ein, die es auf Bohrschiffen durchführt. Derartige Schiffe dienen dem Transport von lebendem Fisch oder für Behandlungen an Bord. Die einfachen Hygienetests sollen sicherzustellen, dass die Boote zwischen den Einsätzen ausreichend gereinigt werden. Bisher erforderten sie die Anwesenheit eines unabhängigen Tierarztes oder Fischgesundheitsbiologen vor Ort. Die Head-Mounted-Displays von RealWear, auf denen STIM PRO läuft, haben diesen Prozess verändert. Die Besatzungsmitglieder nehmen die Tests nun selbst vor, während die Fischgesundheitsexperten das Verfahren aus der Ferne überwachen. Anschließend genehmigen sie entweder die Testergebnisse oder entscheiden, dass eine weitere Reinigung erforderlich ist. 

Vergünstigte Ferninspektionen für Sicherheit, Effizienz und Kosteneinsparungen

„Seit wir die Lösung von RealWear einsetzen, können wir unseren Kunden mit dieser Methode die gleiche Qualität bieten und sogar eine vergünstigte Inspektion anbieten. Es ist zwar ein ganz anderer Prozess, als jemanden physisch zu einer Baustelle zu schicken, aber er hat zu mehr Sicherheit, Effizienz und Kosteneinsparungen geführt“, sagt Henrik Hareide, COO Knowledge Services, STIM Norwegen. „Die Hardware ist hervorragend, und die Lösung von RealWear ist perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten.“  STIM plant, STIM PRO um ein Lernsystem zu erweitern, um Qualität und Konsistenz in den Teams zu gewährleisten.

„Wieder einmal sehen wir, dass die Lösung von RealWear in einem anderen Industriezweig in vielen Bereichen eingesetzt werden kann“, kommentiert Jon Arnold, VP of Sales, EMEA, RealWear Inc. „Die Wearable-Technologie ist mittlerweile weithin als Werkzeug für eine effiziente Kommunikation akzeptiert und bietet Effizienzvorteile sowohl für den Betrieb als auch für die Umwelt.“

Weitere Informationen: https://realwear.com//, https://stim.no/, https://www.atea.no/ und https://iotek.no/

Erfahren Sie hier mehr über Assisted-Reality-Lösungen für die Fassadeninspektion.

Lesen Sie auch: „Simulator für die Luftbetankung: Noch realistischere Szenarien bei Airbus“

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