Formula SAE: Universitäten punkten bei Zusammenarbeit mit Lösungen von Dassault Systèmes

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Formula SAE: Universitäten punkten bei Zusammenarbeit mit Lösungen von Dassault Systèmes

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DELMIA und CATIA werden für die Herstellung des Siegerfahrzeugs genutzt. Dassault Systémes (DS), Anbieter für 3D- und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM), gab bekannt, dass die Dassault Systémes-Lösungen für die gemeinsame Entwicklung einen Beitrag für den bislang größten Erfolg des Teams Global Formula Racing in der Formula SAE leisteten. Das Team, das aus Studenten der Oregon State University und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg besteht, erreichte bei den Wettbewerben 25 Mal den ersten Platz und errang in sechs Wettbewerben drei Mal die Gesamtwertung für sich.

So halfen DELMIA-Lösungen für die virtuelle Produktion, um in Ergonomie-Simulationen das richtige Layout des Cockpits und die Erreichbarkeit der Bedienelemente zu prüfen. Die Studententeams beider Universitäten entwarfen alle Komponenten in CATIA. Dabei griffen die Beteiligten beider Teams auf ein großes CAD-Modell zu, das aus einer Datenbank gespeist wird.

„Viele Universitäten nutzten die verteilte Entwicklung, aber nichts reichte bisher an die Komplexität eines Fahrzeugs für die Formula SAE/Formula Student (FSAE/FS) heran“, erklärt Robert Paasch, OSU Boeing Professor für Mechanical Engineering Design. „Wir führen einen Großteil unserer Leistungen auf DELMIA und CATIA zurück und rechnen damit, in der Saison 2010/11 ein noch erfolgreicheres Auto bauen zu können.“

Die Studenten nutzten DELMIA für die Aufbausimulationen, um sicherzustellen, dass der finale Entwurf ihrer Karosserie die Fähigkeit, das Fahrzeug zu bedienen, nicht beeinträchtigt wird. Beide Universitäten befassten sich mit Entwicklung, Herstellung und Tests; das finale Design diente schließlich als Grundlage, zwei identische Autos herzustellen – eines auf dem Campus der OSU und eines in Friedrichshafen in Deutschland.

Eine außerordentlich wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Monocoque-Chassis aus Karbonfasern spielte die Anwendung der Finiten Elemente Analyse innerhalb der CATIA Composites Workbench. Das Studententeam war in der Lage, strukturelle Eigenschaften vorherzusagen und konnte so Steifigkeit, Stabilität und Aerodynamik der Fahrzeugkarosserie optimieren. Durch unterschiedliche Stärken des Kernwerkstoffs wurden komplexe Oberflächen und Laminierungen erzeugt, die sowohl unterschiedliche Richtungen der Schichten erzeugten und auch unterschiedliche Kernwerkstoffe an unterschiedlichen strukturellen Punkten der Karosserie einsetzten.

Die beiden Universitäten arbeiten seit 2007 zusammen, wobei in der Saison 2009/10 erstmalig ein internationales Studententeam physische und intellektuelle Ressourcen für die Entwicklung eines gemeinsamen FSAE/FS-Fahrzeugs einsetzte. Das Team, zu dem 25 Studierende aus Oregon und 40 Studierende der Dualen Hochschule gehörten, wurde in Entwicklungsgruppen aufgeteilt, die jeweils für einen bestimmten Bereich des Wagens, wie beispielsweise die Aufhängung oder das Chassis, verantwortlich waren. In allen Entwicklungsgruppen arbeiteten die Studenten beider Universitäten zusammen. CATIA fungierte hierbei als gemeinsame Sprache.

„Dies ist das größte, komplexeste Projekt auf Universitätsebene weltweit“, sagt Roy Smolky, bei Dassault Systémes zuständig Academic Sales Operation. „Es ist spannend, ein Teil davon zu sein und zu sehen, wie die Anwendung unserer Lösungen diesem Team einen Wettbewerbsvorteil verschafft.“

Bei diesem Projekt wurde viel per E-Mail, Live-Chat, Skype und Google-Docs kommuniziert. „Wir hoffen, dass wir bis zur Saison 2011/12 mit der DS V6-Plattform arbeiten, so dass wir in Echtzeit über das Internet auf alle Daten zugreifen können. Dies wird unsere gemeinsame Arbeit einen weiteren, großen Schritt weiter bringen“, sagt Professor Paasch.

Weitere Informationen: www.3ds.com/de

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