Gutes tun im virtuellen Regenwald

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Im ArtScience Museum, Singapur, können Besucher ab 11. Februar mittels interaktiver Technik Änderungen in der realen Welt auslösen, und zwar in der Dauerausstellung „Into the Wild: An Immersive Virtual Adventure“.  Into the Wild verwandelt mehr als 1'000 Quadratmeter der öffentlichen Museumsräume in einen virtuellen Regenwald, der sich via Smartphone erkunden lässt. Das virtuelle Abenteuer wird zum echten, wenn die Besucher eine aktive Rolle in der Wiederaufforstung der Regenwälder Südostasiens einnehmen. 

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Im ArtScience Museum, Singapur, können Besucher ab 11. Februar mittels interaktiver Technik Änderungen in der realen Welt auslösen, und zwar in der Dauerausstellung „Into the Wild: An Immersive Virtual Adventure“.  Into the Wild, Produkt der Zusammenarbeit von Google, Lenovo, WWF und Brian Gothong Tan, Künstler aus Singapur und entstanden mit Unterstützung von Panasonic und Qualcomm, verwandelt mehr als 1’000 Quadratmeter der öffentlichen Museumsräume in einen virtuellen Regenwald, der sich via Smartphone erkunden lässt. Das virtuelle Abenteuer wird zum echten, wenn die Besucher eine aktive Rolle in der Wiederaufforstung der Regenwälder Südostasiens einnehmen. Für jeden auf diese Weise virtuell entstandenen Baum soll ein realer Baum in einem Regenwald Indonesiens eingepflanzt werden.

Into the Wild beginnt im zweiten Untergeschoss des Museums. Mit dem Smartphone Phab 2 Pro von Lenovo werden die Besucher der Plattform in die Rolle eines Försters schlüpfen und in das Virtual-Reality-Abenteuer einsteigen. Eingetaucht in die üppige digitale Welt werden die Besucher einige der wichtigsten Bewohner des südostasiatischen Regenwalds antreffen und mehr über deren Bedrohung erfahren. Sie beobachten Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum und werden selbst aktiv, um die natürliche Umgebung vor der Zerstörung zu schützen. Das Abenteuerszenario führt die Besucher um das Museum bis auf die vierte Ebene. Dort gilt es, bei der Wiederaufforstung des südostasiatischen Regenwalds zu helfen. Pflanzen die Besucher virtuell, so soll in Rimbang Baling, Sumatra, einem der letzten ursprünglich erhaltenen Regenwälder und einem wichtigen Lebensraum für die vom Aussterben bedrohten Sumatratiger, ein realer Baum eingepflanzt werden.

„Wir wollen die Realität nicht nur erweitern, wir wollen sie verbessern“, sagt Honor Harger, Direktor der Museums.

Into the Wild unterstreicht die Dringlichkeit, den Regenwalds Südostasiens zu erhalten und rückt die Fragilität der Lebensräume für Tiere wie Tapire, Schuppentiere, Hirschferkel, Orang Utans und Tiger in den Blick.

Es bedürfe gemeinsamer Anstrengung, um positive Veränderungen zu bewirken, die Artenvielfalt zu erhalten, die Lebensräume der Tiger zu schützen und das Leben der Gesellschaften in West Sumatra und Riau zu transformieren, gibt sich Elaine Tan, CEO des WWF Singapur, überzeugt.

Die Ausstellung kulminiert in einem Film, bei dem Brian Gothong Tan, ein angesehener Filmemacher in Singapur, Regie führte. Mit aktueller Animationstechnik und Projection Mapping hat Tan ein Portal geschaffen, durch das die Besucher, aus der Virtuellen Welt des Smartphones kommend, im spektakulärem Maßstab in das immersive, filmische Erlebnis hinüberschreiten. Der Film, der zum Nachdenken anregen soll, zeigt die fünf Protagonisten aus dem virtuellen Szenario: Schuppentiere, Tapire, Hirschferkel, Orang Utans und Tiger. Tans Film animiert, angeregt von der Arbeit des Forschers Alfred Russel Wallace und den Wandmalereien des mexikanischen Künstlers Diego Rivera, eloquent und mit fließender Bildsprache die wechselvolle Geschichte der Tiere. Die epische Projektion über eine gewölbte Wand, die bis in 20 Meter Höhe reicht, wird von sechs Monitoren flankiert, die mit aktuellen Zahlen über die südostasiatischen Wälder und die Tiere, die darin leben, aufwarten.

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