Haptisch-visuelles Trainingssystem zur Fortbildung von Chirurgen

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Haptisch-visuelles Trainingssystem zur Fortbildung von Chirurgen

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HaptiVisT, kurz für „Haptisch-Visuelles Trainingssystem“, ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt. Es wurde im Verbund „Erfahrbares Lernen“ am 01. 06. 2016 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Ziel des Projektes ist es, Chirurgen ein Trainingssystem an die Hand zu geben, mit dem sie Operationen an komplizierten Strukturen (Hand, Cochlea-Implantation) ohne Risiko an „echten“ Patientenmodellen virtuell durchführen können.
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HaptiVisT, kurz für „Haptisch-Visuelles Trainingssystem“, ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt. Es wurde im Verbund „Erfahrbares Lernen“ am 01. 06. 2016 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Ziel des Projektes ist es, Chirurgen ein Trainingssystem an die Hand zu geben, mit dem sie Operationen an komplizierten Strukturen (Hand, Cochlea-Implantation) ohne Risiko an „echten“ Patientenmodellen virtuell durchführen können.

Die Daten für diese Modelle werden dabei von bildgebenden Verfahren wie beispielsweise CT oder MRT gewonnen. Sie werden so aufbereitet, dass sie in Verbindung mit einem so genannten Haptikarm eine virtuelle Operation mit stereoskopischer Sicht ermöglichen. So können die Chirurgen die Operationen vorab an den Modellen der Patienten proben. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade zum Üben und Trainieren im Sinne eines „Serious Game“. Verschiedene Level stehen für unterschiedlich komplexe Operationstechniken. Es besteht außerdem die Möglichkeit des Vergleichs mit einem optimalen Operationsergebnis eines Spezialisten in Form von „Scores“.

Bei diesem Projekt arbeiten sechs Partner miteinander:

  • szenaris GmbH als Projektkoordinator (Bremen)
  • SeeFront GmbH (Hamburg)
  • Ostbayerische Technische Hochschule (Regensburg)
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (Erlangen)
  • Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums (Regensburg)
  • Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde des Universitätsklinikums (Leipzig)

Die szenaris GmbH ist zudem für mehrere Arbeitspakete hauptverantwortlich. Als Projektkoordinator sorgt sie dafür, dass regelmäßige Projekttreffen stattfinden und Zwischenberichte sowie der Abschlussbericht erstellt werden. In der Anforderungsanalyse entsteht eine Struktur für die Erstellung der verschiedenen Level und Schwierigkeitsstufen des HaptiVisT. Die visuelle Umsetzung von Volumendaten gehört zum Arbeitspaket Visualisierung. Dabei wird ein automatisiertes System zum Einlesen dieser Daten und deren Konvertierung in ein 3D-Modell konstruiert. Um die Schnittstelle zum Haptikarm zu realisieren, gibt es das Arbeitspaket Schnittstellenbeschreibung für den Haptikarm. szenaris ist auch für das Trainingskonzept verantwortlich. Dabei geht es um die Entwicklung eines Konzepts mit Bausteinen für das spätere Trainingssystem. Ein intuitiv bedienbares Menü für die gesamte Szenario-Eingabe wird im Level-Editor ausgearbeitet. Bei der Integration des 3D-Modells und des Haptikarms wird ein Grundgerüst für die Simulation entworfen.

Das nächste Projekttreffen ist für November 2016 bei der szenaris GmbH in Bremen geplant.

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