Hardware: Weiße Kinoleinwand für verbessertes 3D-Filmerlebnis

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Hardware: Weiße Kinoleinwand für verbessertes 3D-Filmerlebnis

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Weiße Polarisationsleinwand ermöglicht hellere und schärfere 2-D- und 3-D-Kinobilder / Matte Modellierung reflektiert das Licht deutlich gleichmäßiger / Um 85 Prozent erhöhte Lichteffizienz sorgt für hellere, klarere und auch schärfere Bilder – unabhängig vom Kinositzplatz / Stereokontrast-Verhältnis von 1'000:1 reduziert Ghosting spürbar /„Ultimate Screen“ reduziert Speckle-Muster jedes einzelnen Projektorbildes
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Weiße Polarisationsleinwand ermöglicht hellere und schärfere 2-D- und 3-D-Kinobilder / Matte Modellierung reflektiert das Licht deutlich gleichmäßiger / Um 85 Prozent erhöhte Lichteffizienz sorgt für hellere, klarere und auch schärfere Bilder – unabhängig vom Kinositzplatz / Stereokontrast-Verhältnis von 1’000:1 reduziert Ghosting spürbar /„Ultimate Screen“ reduziert Speckle-Muster jedes einzelnen Projektorbildes

RealD, weltweit führender Lizenzgeber für 3-D- und weitere visuelle Technologien, hat an der Kinoleitmesse CineEurope, die Ende Juni 2016 in Barcelona stattfand, erstmals den „Ultimate Screen“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine auf wissenschaftlicher Basis konstruierte, erstmalig weiße Kinoleinwand, die das Ergebnis aus sieben Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist. Der „Ultimate Screen“ ermöglicht dank neu entwickelter Oberfläche sowohl bei 2-D- als auch 3-D-Kinofilmen detailliertere, hellere, klarere und schärfere Bilder.

Vom „Silver Screen“ zum weißen „Ultimate Screen“

Bislang kommen im Kino sogenannte „Silver Screens“ zum Einsatz, die durch das Aufsprühen silberner Farbe dafür konzipiert sind, das Licht der Projektoren stärker zu reflektieren und insbesondere 3D-Filmen somit mehr Tiefe zu verleihen. Jedoch verteilt sich die silberne Farbe beim Aufbringen ungleichmäßig und uneben auf der Leinwand, was einen Lichtverlust und eine Depolarisation nach sich zieht. Das Ergebnis: Kinobilder werden dunkler und weniger tief wahrgenommen.

Hier setzt der weiße „Ultimate Screen“ an: Dank des neu entwickelten Herstellungsprozesses ist das Aufsprühen von Farbe nunmehr überflüssig. Stattdessen prägen beim „Ultimate Screen“ Rollen das Oberflächenmaterial auf die Leinwand auf, wodurch das zum Zuschauer reflektierte Licht sowohl 85 Prozent heller als beim herkömmlichen „Silver Screen“ ist, und auch deutlich gleichmäßiger. Das wiederum ermöglicht es, 3D-Filmen auch dank der detaillierteren, schärferen und klareren Bilder deutlich mehr Tiefe zu verleihen.

Verbesserung der 3D-Bildqualität

Dank des Fertigungsverfahrens hat der „Ultimate Screen“ ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Stereokontrast-Verhältnis, das nunmehr bei 1’000:1 liegt (zum Vergleich: beim bisherigen „Silver Screen“ beträgt das Verhältnis 100:1). Die gleichmäßigere Leinwandoberfläche trägt somit entscheidend dazu bei, das sogenannte Ghosting – das Sehen zwei verschiedener 3D-Bilder vor dem Auge – auf ein Minimum zu reduzieren.

Darüber hinaus sorgen die beim „Ultimate Screen“ eingesetzten Aktoren dafür, die sogenannten Speckle-Muster zu reduzieren. Hierbei handelt es sich um winzige Punkte, die durch jede kohärente Lichtquelle hervorgerufen werden und auf der Leinwand herumzutanzen scheinen. Die Aktoren – kleine an der Unterseite der Leinwand angebrachte, vibrierende, elektromagnetische Motoren – eliminieren die Speckle-Muster nahezu vollständig, was wiederum zu einem deutlich schärferen, detaillierteren und klareren Bild beiträgt.

Michael Lewis, CEO von RealD, sagt: „Das Jahr 2016 markiert RealD’s 10. Jubiläum. Seit einer Dekade verfolgen wir leidenschaftlich das Ziel, nachhaltige Entwicklungen hervorzubringen, das Seherlebnis in 2D und 3D zu perfektionieren und unsere Kunden immer wieder ins Staunen zu versetzen.“

„Dabei gehört es zu unseren Kernaufgaben, die Zukunft des Kinos durch bahnbrechende Innovationen schon heute möglich zu machen und den Kinobesuchern somit stets das optimale Kinoerlebnis zu bieten. Daher arbeitet unser R&D-Team unablässig an der Entwicklung neuer Technologien, die Regisseure dabei unterstützen, ihre Visionen bestmöglich auf die Leinwand zu übertragen. Genau das war unsere Motivation, den ‚Ultimate Screen’ zu entwickeln. Die Leinwand ist ein entscheidender, aber lange vernachlässigter Faktor für ein einzigartiges Kinoerlebnis. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem ‚Ultimate Screen’ einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft des Kinos leisten“, so Lewis weiter.

Erste Installationen des „Ultimate Screens“ gibt es bereits in Europa, China und den USA. Auch in Deutschland wird der Roll-out in naher Zukunft starten.

Bild oben: Mikroskop-Aufnahme des Ultimate Screens. Copyright © TechStage.de 

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