Helsinki bereitet 3D-Stadtmodell für mobile AR- und VR-Lösungen auf

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Die finnische Hauptstadt Helsinki und Umbra, Anbieter von AR-Lösungen über die Cloud, stellen ein echtzeitfähiges 3D-Modell der gesamten Stadt ins Netz und bereiten es für die Nutzung auf mobilen Geräten und mit Webbrowsern auf.

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Die finnische Hauptstadt Helsinki und Umbra, Anbieter von AR-Lösungen über die Cloud, stellen ein echtzeitfähiges 3D-Modell der gesamten Stadt ins Netz und bereiten es für die Nutzung auf mobilen Geräten und mit Webbrowsern auf.

Das realistische Netzmodell von Helsinki beruht auf Luftaufnahmen der Stadt vom Sommer 2015. Helsinki hat eine Punktewolke von enormer Größe erstellt, die ein 50 km² großes Gebiet der Stadt repräsentiert, und die entsprechenden Daten anschließend in ein 700 GByte umfassendes texturiertes 3D-Netz umgewandelt. Ein Video dazu findet sich unter: http://bit.ly/2tjzZ3z.

Der Datensatz, so das Ziel sollte für jeden Interessenten verfügbar gemacht werden, aber die schiere Größe und Komplexität der 3D-Daten sollte sich als unüberwindbare Hürde erweisen. Daher wandten sich die zuständigen Behörden Umbra, das mit seiner automatisierten Optimierung des Datensatzes Abhilfe versprach. Umbra hat das Netz mit Hilfe seiner vollautomatischen Cloud-Plattform optimieren können, die nun den gesamten Datensatz an AR- und VR-fähige mobile Systeme wie Smartphones, Tablets, Headsets und Webbrowser streamen kann.  

Die Gebäude erhielten ihrer maßstabsgetreue Höhe, indem die Grundrisse aus den städtischen Planunterlagen in ein digitales Geländemodell überführt wurden. Dann erfolgte die Konvertierung der Gebäude in 3D-Modelle, und zwar durch eine Kombination von Geländemodell und Oberflächenmodell einschließlich Wand- und Dachformen der Gebäude. Damit entstand ein digitaler Zwilling der Stadt.

Jarmo Suomisto, Projekt Manager bei Helsingin City of Helsinki – 3D City Information Model, zeigt sich begeistert über die Zusammenarbeit mit Umbra. Das Projekt kombiniere Game Engines und die eigene Technologie zu einer neuen Generation der 3D-Stadtmodellierung. Die Kooperation führe so viele Beteiligte und technische Standards zusammen, die Vertreter offener Daten und Fertigungstechnologien genauso wie den öffentlichen und privaten Sektor.

Auf der Grundlage einer neuartigen und patentierten Methode für das 3D-Streaming ermöglicht es die Lösung von Umbra, fotorealistische Modelle mit Milliarden Polygonen in Echtzeit auf mobile, kabellose Geräte wie Smartphones, Tablet-PCs sowie VR- und AR-Headsets zu laden und sie zu bearbeiten. Mit Umbra lassen sich diese hochgradig optimierten Modelle darüber hinaus auch direkt in die weit verbreiteten 3D-Entwicklungsumgebungen etwa von Unity oder Unreal einbinden.

Shawn Adamek, Chief Strategy Officer at Umbra, vergleicht die Optimierung und Übertragung der Daten mit Google Earth. Doch die Lösung von Umbra habe das Potential, erheblich höher aufgelöste 3D-Inhalte zu rendern und zu übertragen, abhängig von der Scanquelle auch bis in den Submillimeterbereich hinein. Man sei dabei, dass 3D-Scannen im städtischen Maßstab zu demokratisieren, so Adamek, indem man Städten und Entwicklern eine Möglichkeit eröffne, sich ihrer eigenen Daten zu bedienen anstatt bestehende Kartendaten zu lizenzieren.

Bild: Still aus dem Video : http://bit.ly/2tjzZ3z. Quelle: Umbra

3D-Datensatz von Helsinki mit der Lösung von Umbra:  http://info.umbra3d.com/request-access-to-umbrafied-helsinki

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