Immersiv: Schwimmen mit den Stars

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Immersiv: Schwimmen mit den Stars

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Der Energiegigant E.ON und der Schwedische Schwimmverband Simidrott lancieren eine Initiative unter dem Namen „Simma med stjärnorna“, die Kinder mittels Virtueller Realität ermutigen soll, Schwimmen zu lernen. In einem 360-Grad-VR-Einführungsfilm können die Kinder gemeinsam mit den Sportlern Simon Sjödin, Jennie Johansson und Erik Persson den Umgang mit dem Wasser realistisch erleben.
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Der Energiegigant E.ON  und der Schwedische Schwimmverband Simidrott lancieren eine Initiative unter dem Namen „Simma med stjärnorna“, die Kinder mittels Virtueller Realität ermutigen soll, Schwimmen zu lernen. In einem 360-Grad-VR-Einführungsfilm können die Kinder gemeinsam mit den Sportlern Simon Sjödin, Jennie Johansson und Erik Persson den Umgang mit dem Wasser realistisch nachvollziehen. Seit 2007 schreiben die schwedischen Lehrpläne vor, dass Schüler 200 Meter schwimmen können, wobei 50 Meter in Rückenlage erlaubt sind. Ein Bericht aus dem Jahr 2014 zeigte, dass 4‘500 Schüler in der 6. Klasse noch nicht schwimmen konnten und eines von 5 Kindern im Alter von 4-17 Jahren nicht schwimmen kann.

Mit VR schwimmen lernen

Der schwedische Schwimmverband Simidrott und E.ON arbeiten daran, Kinder so früh wie möglich an das Wasser zu gewöhnen, da es viele Vorteile mit sich bringt, sich im Wasser sicher zu fühlen und den Sport und die Gemeinschaft genießen zu können. E.ON hat zusammen mit dem schwedischen Simidrott einen neuartigen Einführungsfilm zum Schwimmen entwickelt. Mit Hilfe der Virtuellen Realität haben Kinder die Möglichkeit, mit schwedischen Schwimmstars und zukünftigen Medaillenhoffnungen zu schwimmen. Das 360-Grad-Erlebnis mit Simon Sjödin, Jennie Johansson und Erik Persson soll junge Menschen dazu inspirieren, schwimmen zu lernen.

Wie kann die VR-Technologie dazu motivieren oder dabei helfen, die Angst vor dem Wasser zu überwinden? Der Forscher und Psychologe Philip Lindner gehört zu einer schwedischen Forschergruppe an der Universität Stockholm , die erforscht , wie sich verschiedene Phobien mit neuer Technologie heilen lassen. Was zum Beispiel die Spinnenphobie betrifft, so hatten die Patienten, die sich einer VR-basierten Therapie unterzogen, danach weniger Angst. Auch der Schwimmfilm arbeitet mit den Mitteln der Konfrontation, indem er die Situation unter Wasser real werden lässt.

VR liefert auf diese Weise eine realistische, überzeugende und sichere Erfahrung, aber andererseits dennoch die Möglichkeit, sich den unangenehmen Situationen auszusetzen wie in der klassischen Konfrontationstherapie. Zu den typischen Erfahrungen gehört, dass man glaubt, zu fallen oder dem Wasser nicht mehr Herr wird.  Bei diesen Gefühlen sei die Angst vor dem Wasser nur verständlich, so Philip Lindner. Das beängstigende Erlebnis in der Virtuellen Realität könne jedoch die Barrieren in der realen Welt senken, es doch einmal zu versuchen.

Der VR-Film kann mit Google Cardboard angeschaut werden. 

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