Intel verstärkt Investment in High Performance Computing-Forschung

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Forschungszentrum Jülich, ParTec und Intel haben eine mehrjährige Vereinbarung unterzeichnet, ein ExaCluster Labor in Jülich aufzubauen. Das ExaCluster Labor ist das neueste Mitglied der Intel Labs Europe. Das ExaCluster Labor ist eng in die europäische Intel High Performance Computing Forschung eingebunden, um ExaFLOPS Leistung zu erreichen.

Das Forschungszentrum Jülich, ParTec und Intel haben eine mehrjährig geltende Vereinbarung unterschrieben, ein ExaCluster Labor in Jülich aufzubauen. Das neue Labor ist eine Öffentlich-Private Partnerschaft zur Erforschung von Computersystemen mit der tausendfachen Leistung der heutigen schnellsten Supercomputer. Das neueste Mitglied im europäischem Netzwerk Intel Labs Europe ist damit eng in die High Performance Computing Forschung von Intel eingebunden.

Mehr Kerne für hochparallele Anwendungen

Das ExaCluster Labor ist das 20ste Forschungslabor von Intel Labs Europe. Zu Beginn werden dort ein Dutzend Forscher arbeiten, deren Anzahl im Laufe der Zeit auf das etwa Dreifache wachsen soll. Als weiteres Labor neben dem Exascale Computing Research Center in Paris, das im vergangenen Herbst eröffnet wurde, fokussiert sich das ExaCluster Labor ausschließlich auf High Performance Computing Forschung. Es ergänzt und erweitert damit Intels Engagement für High Performance Computing Forschungsprogramme, Investitionen und Initiativen, wie beispielsweise das Intel Academic Community Program und das „Drug Discovery Transformed“ Projekt von c.a.r.u.s. IT AG.

„Das Forschungszentrum Jülich hat eine führende Rolle, die Forschung im Bereich von Supercomputing in Europa voranzutreiben“, sagt Kirk Skaugen, Vice President und General Manager der Intel Data Center Group. „Den Ausschlag für die Entscheidung mit dem Forschungszentrum Jülich zusammenzuarbeiten, gaben die bisherigen Erfolge im Bereich von Forschung und Entwicklung im Supercomputing Umfeld“.

Im ExaCluster Labor wird nach Lösungen geforscht, damit künftig auch die Systemverwaltungs-Software großer heterogener Supercomputer ExaFLOPS Leistung erreichen kann. Das schließt die Forschung an freier Exascale Runtime Systemsoftware, Software-Werkzeugen und Simulations-Software mit ein. Der Terminus ExaFLOPS beschreibt die Abarbeitung von einer Trillion — eine 1 mit achtzehn Nullen – Instruktionen pro Sekunde. Systeme, die mit einer derartigen Geschwindigkeit arbeiten, werden „Exascale-Systeme“ genannt.

Eine der wichtigsten Herausforderungen für Exascale-Systeme ist es beispielsweise, die unglaubliche Komplexität von Gesundheits- und biochemischen Phänomenen besser zu verstehen, um Organe detailgetreu abbilden und das Verhalten von Tumoren exakter vorhersagen zu können. Je mehr Abhängigkeiten ein Supercomputer berücksichtigen kann, umso aussagekräftiger werden die Simulationsergebnisse für Ärzte und Forscher. Für die Berechnung solch komplexer Simulationen ist eine enorme Menge an Datensätzen notwendig. Um eine zeitnahe Analyse erstellen zu können, sind Multi-PetaFLOPS und ExaFLOPS Leistungen erforderlich, die heute noch nicht verfügbar sind. Der Nutzen in der Lösung solcher Herausforderungen sowie der Bedarf von Exascale Computerleistung wirkt sich auf die komplette IT Industrie aus. Intel geht davon aus, dass die Arbeit des ExaCluster Labors gemeinsam mit der europäischen High Performance Computing Gemeinschaft die derzeitigen Grenzen der Computerleistung einreißen und ExaFLOPS-fähige Supercomputer entwickeln wird.

„Wir freuen uns, mit Intel und ParTec gemeinsam die Jagd auf ExaFLOPS-Leistung zu eröffnen und begrüßen das gemeinsame Engagement“, sagt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich.

Intel hat bereits langjährige Erfahrung mit innovativen, europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in unterschiedlichsten Bereichen. Hierzu zählen beispielsweise Chip Design, Softwareentwicklung, mobile Kommunikation und Service sowie Chip Grundlagen-Forschung. Das Engagement von Intel im Bereich Forschung und Entwicklung beinhaltet Intel-eigene Labore mit dem Fokus auf der Entwicklung von Intel Produkten und gemeinsamer Forschungsarbeit mit europäischen Universitäten. Weitere Bestandteile sind die Zusammenarbeit mit Industrie und Fakultäten, die Teilnahme an EU-Programmen sowie die Kooperation mit Industriepartnern bei der Erarbeitung von Standards, um Anwendern höheren Nutzen und Produktivität bieten zu können.

Weitere Informationen unter: http://www.intel.com/technology/business/hpc.htm

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