Japan Airlines schult Mechaniker und Piloten mit Mixed Reality

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Japan Airlines schult Mechaniker und Piloten mit Mixed Reality

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Bisher haben die Auszubildenden in der 2D-Welt gelernt, unterstützt von Videos und Ausdrucken der Anzeigen, Schalter und Bauteile. Mit Hilfe von Microsofts Mixed-Reality-Brille HoloLens hat Japan Airlines (JAL) nun zwei Programme entwickelt, die ergänzendes virtuelles 3D-Training für Mechaniker und für die Co-Piloten-Anwärter umfassen.
jal-holo_image_cockpit1

Mit Hilfe von Microsoft Augmented-Reality-Brille HoloLens hat Japan Airlines (JAL) zwei Programme entwickelt, die ergänzendes Training für Mechaniker und für die Co-Piloten-Anwärter in der Crew umfassen.

Motorisches Lernen

Bisher haben die Auszubildenden in der Crew in der 2D-Welt gelernt, unterstützt von Videos und Ausdrucken der Anzeigen und Schalter im Cockpit. Koji Hayamizu, Senior Director der Planungsgruppe für JAL’s Products & Service Administration Department, verspricht sich von der HoloLens, die Umwandlung des intellektuellen Gedächtnisses in ein Muskelgedächtnis.

Die Mechaniker könnten lernen und üben, als ob sie an einem realen Triebwerk oder Cockpit arbeiten würden., in dem sie Hand an die virtuellen Motoren und Bauteile legen würden. Derzeit nutzen die angehenden Co-Piloten hauptsächlich Tafeln, die Fotos der Cockpit-Instrumente und Schalter zeigten, um die betrieblichen Abläufe in den frühen Phasen ihrer Ausbildung zu erlernen. Mit der HoloLens werden sie eine Art holografischer Darstellung vor Augen haben. So erscheinen die Armaturen und Schalter auf dem Display, die die Lernenden mit audiovisueller Anleitung über die HoloLens selbst bedienen können.

Simulation macht unabhängiger

Das Training der Mechaniker hingegen hängt oft davon ab, ob gerade eine Maschine im Hangar zur Wartung ansteht, an der geschult werden kann. Damit das geschieht, gelte es laut Hayamizu viele Gesichtspunkte zu koordinieren und die Zeit einzuberechnen, die es beispielsweise braucht, die Triebwerksverkleidung zu entfernen. Die Mechaniker könnten den Aufbau des Triebwerks durch das Entnehmen wichtiger Bauteile in der Simulation erlernen, unabhängig vom Ort oder der Tageszeit. 

Bild: Cockpit, gesehen durch die Microsoft HoloLens. Photo: Courtesy of JAL.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Technische Universität Ilmenau feiert das zehnjährige Bestehen ihrer „Flexiblen Audiovisuellen Stereo-Projektionseinrichtung FASP)“. In dem Labor des Kompetenzzentrums Virtuelle Realität werden mit aktuellen Technologien dreidimensionale visuelle Projektionen mit dreidimensionalem Sound kombiniert. So entstehen neue Szenarien in virtueller Realität. 

IrisVR, Spezialist für VR- und 3D-Lösungen im Bauwesen hat seine Prospect Software um die Möglichkeit virtueller Meetings erweitert. Diese neue Funktion namens Multiuser Meetings basiert auf der proprietären Multi-User-Plattform von IrisVR und ermöglicht es den Anwendern weltweit, in Revit, SketchUp, Rhino und anderen Lösungen erstellte Modelle in der virtuellen Realität gemeinsam zu erkunden.

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.