06.06.2017 – Kategorie: IT, Technik

Kompaktere und besser auflösende VR-Brillen

kopin

Die Kopin Corporation stellt eine neues, gemeinsam mit dem Partner Goertek Inc entwickeltes Referenzdesign für VR-Head Mounted Displays  namens Elf VR vor. Das neue Design soll Barrieren beseitigen helfen, die einer befriedigenden VR-Erfahrung  noch im Wege stehen. In der Tat zeichnen sich die derzeit verfügbaren Headsets oft  durch ihre unkomfortabel massive und schwere Bauweise aus, und gleichzeitig verursachen ihre niedrige Auflösung und geringen Bildwiederholraten Fliegengittereffekte und Unwohlsein schon nach wenigen Minuten des Einsatzes.

Die Kopin Corporation stellt eine neues, gemeinsam mit dem Partner Goertek Inc entwickeltes Referenzdesign für VR-Head Mounted Displays  namens Elf VR vor. Das neue Design soll Barrieren beseitigen helfen, die einer befriedigenden VR-Erfahrung  noch im Wege stehen. In der Tat zeichnen sich die derzeit verfügbaren Headsets oft  durch ihre unkomfortabel massive und schwere Bauweise aus, und gleichzeitig verursachen ihre niedrige Auflösung und geringen Bildwiederholraten Fliegengittereffekte und Unwohlsein schon nach wenigen Minuten des Einsatzes.

Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, haben die Ingenieure bei Kopin ein OLED-Mikrodisplay mit Auflösungen von 2‘048 x 2‘048 Bildpunkten für jedes Auge entworfen, also weit mehr als die handelsüblichen Brillen derzeit bereitstellen. Die Pixeldichte liegt sogar bei 2‘940 Pixel/Inch, fünf mal mehr als bei Standard-Displays. Kopin hat diese „Lightning“-Display an der CES 2017 gezeigt und dabei den begehrten CES InnovationAward einheimsen können.

Darüber hinaus läuft das Panel mit einer Refresh-Rate von 120 Hz gegenüber den üblichen 90 Hz, was auf geringere Bewegungsunschärfe, geringere Latenz und weniger Flackern hinausliefe. Unwohlsein und Müdigkeit gehörten damit der Vergangenheit an. Weil das Panel OLED-basiert ist und die Treiberschaltungen integriert sind, benötigt es wesentlich weniger Strom, die Batterielaufzeit verlängert sich und die Wärmeentwicklung fällt geringer aus. Das kompakte Multi-Linsen-Design ermöglicht eine um 60 Prozent geringere Dicke des optischen Moduls und reduziert gleichzeitig das Gewicht des HMD um rund die Hälfte. Derzeit unterstützt das Referenzdesign zwei optische Möglichkeiten: ein Sichtfeld von 70 Grad für Filme und von 100 Grad für tiefe Immersion, wie es heißt. Dies ist weniger als bei den marktgängigen HMDs.

John Fan, Gründer und CEO von Kopin, führt aus, dass das Referenzdesign viel leichter und um 40 Prozent kleiner sei, als die derzeitig erhältlichen Lösungen. Man könne es auch längere Zeit bequem tragen.

Kopin hat außerdem kürzlich eine Allianz mit BOE Technology Group Co. Ltd (BOE) und Yunan OLiGHTEK, Opto-Electronic Technology Co. Ltd im Hinblick auf die OLED-Display-Fertigung angekündigt. Im Rahmen dieser Allianz werden sich alle Parteien an den 150 Millionen US-Dollar Kosten für eine Anlage zur Fertigung von OLED-Microdisplays beteiligen, um den wachsenden AR und VR-Markt bedienen zu können. Die von  BOE betriebene Anlage soll in den kommenden zwei Jahren das weltgrößte Fertigungszentrum für OLED-on-silicon werden. Als Standort ist Kunming, in der Provinz Yunnan in China vorgesehen. BOE ist einer der Marktführer bei Display-Panels für Mobiltelefone und Tablett-PCs.

Bild: Elf VR, Courtesy of Kopin Corporation


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