Lebensechte Fahrsimulation unterstützt frühzeitig Produktentwicklung

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RTT hat im Rahmen der Kooperation mit dem Fahrdynamikspezialisten IPG Automotive seine Design- und Engineering-Lösung RTT DeltaGen Real Drive für die virtuelle Fahrsimulation zur Marktreife entwickelt. Dabei ist erstmals gelungen, die virtuelle 3D Simulation mit physikalisch korrekten Bewegungsdaten von Fahrzeug und Verkehr zu verknüpfen und eine gemeinsame Austauschplattform für Designer, Konstrukteure und Funktionsentwickler zu schaffen. Technische Entwicklungen lassen sich dadurch als greifbares und emotionales Produkterlebnis für alle Prozessbeteiligten in realistischen Fahrsituationen darstellen.


Stark optimierte, sehr frühe Review-Prozesse befördern Zeit- und Kosteneinsparungen durch präzise und lebensechte Entscheidungsgrundlagen. Dadurch kann die Gefahr von Fehlentscheidungen in der Produktentwicklung minimiert werden. RTT hat die Anwendung für den Pilotkunden BMW Ende April auf der Excite 2012 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Der so genannte BMW-Fahrerlebnisplatz verknüpft das detaillierte Fahrdynamik-Modell mit dem detailgetreuen visuellen 3D Fahrzeug-Modell und der 3D Nachbildung eines realen Testparcours des Automobilherstellers in Echtzeit, so dass sich die BMW-Fahrer auf bekanntem Terrain bewegen.


Konstruktionsbedingt können Fahrzeuge Unfallrisiken in sich tragen, die erst in unterschiedlichen Fahrsituationen ersichtlich werden. Aus diesem Grund prüft BMW schon in frühen Designphasen das Gesamtsystem auf virtueller Basis, damit grundlegende Fehlentscheidungen in der Produktfestlegung vermieden werden. Die steigende Testkomplexität verlangte nach einer Komplett-Lösung, die visuelle und funktionelle Analysen in einem 3D Simulator verbindet.


DeltaGen Real Drive unterstützt insbesondere Ingenieure dabei, die Abstimmung von Fahrzeugsicherheit und Fahrerlebnis in Kombination mit den Subsystemen effizienter zu gestalten. Die Lösung stützt sich auf fünf Komponenten: 3D High-end-Visualisierung aus RTT DeltaGen verbunden mit einer Großflächenprojektion, einem Fahrerplatz, einem Trackingsystem und einer externen Schnittstelle zur Fahrdynamiksimulation CarMaker von IPG. In diese Einheit lassen sich vernetzte Zielkomponenten als Software oder Hardware integrieren und betreiben.


In der Anwendung wird das digitalisierte Fahrzeug mitsamt der Umgebungssimulation auf eine 5 ½ seitige Cave in Echtzeit projiziert. Mit Hilfe eines realen Fahrerplatzes mit Lenkrad und Pedalen, der so genannten  „Sitzkiste“, begibt sich der Tester direkt in die virtuelle Szene und steuert das Fahrzeug unter nahezu realen Bedingungen. Die 3D Brille mit Tracking-Funktion sorgt dafür, dass die Position und Blickrichtung des Fahrers in der Projektion abgebildet werden für die Sichtfeld-Analyse. Fahrzeugbewegungen, die beispielweise beim Beschleunigen oder in der Kurvenfahrt entstehen, wie Wanken, Nicken oder Federn werden durch die Schnittstelle zu CarMaker erzeugt.


RTT hat die Anwendung für den Pilotkunden BMW Ende April auf der Excite 2012 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Bild: BMW/RTT

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