Luftfahrt: Wartungsprozesse mit VR trainieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Luftfahrt: Wartungsprozesse mit VR trainieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Rolls-Royce und Qatar Airways nutzen Virtual Reality-Systeme, um die Mechaniker zu schulen. Über ein VR-Headset können diese gleichsam in den Prozess eintauchen und die Teile des Triebswerks Trent XWB in der virtuellen Umgebung voneinander separieren.

rr_pr-vr-03

Rolls-Royce und Qatar Airways nutzen Virtual Reality-Systeme, um die Mechaniker zu schulen. Über ein VR-Headset können diese gleichsam in den Prozess eintauchen und die Teile des Triebswerks Trent XWB in der virtuellen Umgebung voneinander separieren.

Bis 2036 könnte sich die Zahl der Flugpassagiere verdoppeln [1]. Für die Luftfahrtbranche heißt das: Mehr Mechaniker müssen sich auf das Warten und Reparieren von mehr Flugzeugen und deren Triebwerken verstehen. Zwar wird das praktische Training für diese Fachkräfte immer Vorrang haben, aber Rolls-Royce arbeitet im Rahmen der  Initiative IntelligentEngine auch an Möglichkeiten, Virtual Reality in die Trainingsprogramme einzubinden, Die Mechaniker von Qatar Airways werden die ersten sein, die in den Genuss dieser Ausbildung am Trent XWB-Triebwerk von Rolls-Royce kommen, das den Airbus A350 antreibt.

Chris Cholerton, Rolls-Royce, President – Civil Aerospace, sagt: “Bei Rolls-Royce entwickeln, testen und warten wir Triebwerke in der digitalen Welt. Da ist es doch sinnvoll, dass wir innovative Technologie in unsere Ausbildungsprogramme einbauen. So wie Piloten Trainingsbestandteile im Simulator absolvieren, könnten bestimmte mechanische Aufgabe via Virtual Reality vermittelt werden.“

Trent XWB ist das größte Triebwerk von Rolls-Royce. Bevor die Mechaniker es für Wartung und Reparaturen transportieren können, muss es zerlegt werden. Mit einem HTC-Vive-Headset können die Mechaniker gleichsam in den Prozess eintauchen und mit dem, was sie sehen, hören und berühren können, die beiden Teile des Triebswerks in der virtuellen Umgebung voneinander separieren.

Früher musste man ein Triebwerk nach Doha bringen, um dort die Mechaniker zu schulen, oder Qatar Airways hat ein noch im Einsatz stehendes Triebwerk bereitgestellt und dabei Schäden an der Ausrüstung riskiert und wertvolle Flugzeiten vergeudet.

[1] IATA 20 year passenger forecast, 2017 update: https://www.iata.org/publications/store/Pages/20-year-passenger-forecast.aspx

Bild: VR-Training am Trent XWB (Bild: Rolls-Royce)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Vom 20. bis 22. Oktober präsentiert das auf Computer Aided Engineering (CAE) spezialisierte Unternehmen Tecosim an der EuroCarBody in Bad Nauheim sein Verständnis von Reverse Engineering. Dabei werden die Möglichkeiten und Potenziale des seit über zehn Jahren kontinuierlich weiterentwickelten virtuellen Benchmarking-Tools verdeutlicht.

ecom, ein Hersteller von mobilen Geräten für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, hat die Tablet-Serie Tab-Ex neu aufgelegt. Das Tab-Ex 02 wird ab Mai 2018 als ATEX/IECEx Zone 2 / Div. 2 zertifizierte Industrieausführung erhältlich sein. Eine Zertifizierung für ATEX/IECEx Zone 1 / Div. 1 soll folgen. Dabei basiert das Gerät auf bestehender Samsung-Technik.

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.