Macht der Masse für die Mode

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Anouk Wipprechts 3D-Design auf der Vienna Fashion Week: Die niederländische Modedesignerin Anouk Wipprecht verwirklicht zur Vienna Fashion Week ein ganz besonderes Projekt. Auf der Autodesk Plattform Instructables hat sie dafür am 28. August 2014 die Vorlage eines Kleides eingestellt, das aus 150 einzelnen Elementen, sogenannten Partikeln, besteht. Jeder ist dazu eingeladen, auf dieser Grundlage ein Element des Kleides weiterzuentwickeln, mit 3D-Druck zu fertigen und der Künstlerin vorzuschlagen. Wipprecht wird dann aus allen Zusendungen das erste crowd-sourced-Kleid entwickeln.

Technische Kleidung

Die aufstrebende Fashion Designerin Anouk Wipprecht verbindet in besonderer Weise Technik und Mode. Ihre Werke zählen zur „interactive couture“ – sie entwirft robotergesteuerte Kleidung, sodass ein Kleidungsstück mehr kann, als den Träger anzuziehen. Wipprechts Designs schaffen eine Verbindung zwischen technischen Stoffen und Elementen, die durch unterschiedliche Effekte zum Leben erweckt werden. Ihre Stücke waren schon auf Ausstellungen und in Shows weltweit zu sehen, zum Beispiel beim Cirque du Soleil, in Hollywood oder als Outfit der „Black Eyed Peas“ bei ihrem Auftritt beim Super Bowl 2011.

Eines ihrer frühen Werke ist das Smoke Dress, das zu rauchen beginnt, sobald jemand dem Träger zu nahe kommt. Im Mai präsentierte Wipprecht auf der Maker Faire außerdem ein Werk, das mit Elektrizität spielt und so fast eine Millionen Volt um das Kettenhemd-Kleidungsstück fließen lässt, welches als faradayscher Käfig fungiert. Entworfen hat Wipprecht dieses Werk als Artist in Residence beim 3D-Softwarehersteller Autodesk in San Francisco. Wie die meisten ihrer Werke ist auch dieses Stück 3D-gedruckt.

Weitere Informationen zur kreativen Arbeit von Anouk Wipprecht finden Sie hier:

http://gigaom.com/2014/07/04/as-electronics-get-smaller-clothes-are-getting-smarter/

http://www.sfgate.com/style/article/Dutch-artist-Wipprecht-to-speak-at-Codame-5394102.php

http://www.anoukwipprecht.nl/

 

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