06.04.2016 – Kategorie: IT, Kommunikation, Technik

Mars 2030: Interaktive Reise zum roten Planeten

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Mars 2030, ein interaktives Virtual-Reality-Erlebnis, das die erste Schritte auf unserem Nachbarplaneten erfahrbar macht, wurde an der GPU Technology Conference im Silicon Valley vorgestellt.

Das von Nvidia und Fusion Media entwickelte VR-Erlebnis Mars 2030 bringt Besucher auf den Roten Planeten, wo sie in die Rolle eines der ersten auf dem Mars landenden NASA-Astronauten eintauchen. Sie können die Weiten des Weltraums erleben, sich in einer realistischen Marslandschaft bewegen, auf der Oberfläche des Planeten fahren und Bodenbohrungen unternehmen.

Bei seiner Keynote zur Eröffnung der GTC hat Nvidia-CEO und Mitgründer Jen-Hsun Huang Mars 2030  dem Computer-Pionier Steve „Woz“ Wozniak auf einem Cisco TelePresence vorgestellt. Über das VR-Headset an der Mars-Expedition teilnehmend sagte Woz – selbst ein Befürworter von Mars-Reisen: „Oh mein Gott! Das wird unglaublich für alle sein, die tatsächlich einmal zum Mars reisen werden!“

Mars 2030 wurde anhand von präzisen Satellitenbildern und Daten aus Erkundungsmissionen entwickelt und demonstriert ein hohes Niveau an grafischer Genauigkeit, das mit den VRWorks-Technologien von Nvidia möglich ist. „Nur etwa jeder Milliardste Mensch, der heute lebt, wird den Mars eines Tages wirklich besuchen können. Daher ist das hier die beste Gelegenheit für den Rest von uns“, sagt Zvi Greenstein, General Manager des Geschäftsbereichs GeForce bei Nvidia. „Mars 2030 wurde als lebensechtes Erlebnis entwickelt und hat gleichzeitig die höchste visuelle Genauigkeit erreicht, die in virtueller Realität heute möglich ist. Das kann nur Nvidia-Technologie bieten.”

Mit aktuellen Konzepten der NASA

Die NASA unterstützt Fusion mit technischem Fachwissen, um die erste Virtual-Reality-Simulation der Marsoberfläche auf Basis von tatsächlichen aktuellen Konzepten der Raumfahrtagentur zu realisieren. Mars 2030 nutzt Multi-Res Shading von VRWorks, das jeden Teil eines Bildes entsprechend der Pixeldichte rendert, die für das jeweilige Headset benötigt werden. Zusätzlich nutzt die Simulation VR SLI, mit der mehrere Grafikprozessoren einem bestimmten Auge zugewiesen werden kann, um deutlich besseres Stereo-Rendern zu ermöglichen.

„Als Teil des Engagements von Fusion beim innovativen Storytelling suchen wir immer nach einzigartigen Wegen, um unser Publikum an interessante Orte zu versetzen“, sagt Julian Reyes, Lead VR Producer bei Fusion. „Wir sind von Nvidias neuesten Technologien begeistert. Gemeinsam mit den Plänen der NASA für diesen nächsten Schritt der Weltraumforschung erlaubt sie uns, die visuellen Hürden zu überwinden und den Nutzer 141 Millionen Meilen von zuhause entfernt auf die Oberfläche des Mars zu versetzen.“

Besucher der GTC können die erste Mission von Mars 2030 – die Erkundung einer riesigen Lavagrotte auf dem Roten Planeten – noch bis 7. April im San Jose Convention Center selbst erleben. Das voraussichtlich ab Herbst kommerziell erhältliche Mars 2030 wurde für Nvidia-GeForce- und -Quadro-GPUs optimiert, um der virtuellen Umgebung Authentizität zu verleihen.

 


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