Medizinische Bildverarbeitung in Forschung und Praxis

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Workshop in Lübeck fördert interdisziplinären Austausch.

Die Darstellung aktueller Forschungsergebnisse und die Vertiefung der Gespräche zwischen internationalen medizinischen und technischen Wissenschaftlern, der Industrie und Anwendern hat sich der Workshop Bildverarbeitung für die Medizin (BVM) zum Ziel gesetzt. Dazu treffen sich seit 1998 jährlich etwa 250 Fachleute an wechselnden Universitäten in Deutschland.

Gastgeber des BVM ist in diesem Jahr vom 20. bis 22. März das Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Heinz Handels beleuchtet der Workshop auch in diesem Jahr ein breites Themenspektrum.

Als Schwerpunkt sticht die Entwicklung von Methoden und Systemen für die modellgestützte Diagnostik und Therapie heraus. Erörtert werden die Aspekte in 47 Vorträgen, 41 Postern und fünf Softwaredemonstrationen. Der Workshop versteht sich als Bindeglied zwischen den Disziplinen und berücksichtigt gleichberechtigt Grundlagenforschung, Methoden- und Anwendungs-Entwicklung sowie klinische Diagnostik.

In zwei Tutorials können sich die Teilnehmer über neue Entwicklungen in der medizinischen Bildgebung sowie Techniken der Visualisierung und Virtual Reality in der Medizin informieren. Die Anerkennung des Workshops als Fortbildung der Kategorie B mit 15 Fortbildungspunkten ist bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt.

Analyse der Lungenbewegungen für die Tumortherapie

Ergänzend zum hochwertigen Workshop-Programm konnten zwei renommierte Wissenschaftler für Gastvorträge gewonnen werden: Prof. Dr. Daniel Rueckert vom Imperial College London beleuchtet die Konvergenz von Bildregistrierung und CAD-Techniken zur besseren Einschätzung nützlicher Informationen in medizinischen Bildern und Prof. Dr. Hans-Peter Bruch aus der Klinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, berichtet über den aktuellen Stand und Zukunftspotentiale der Bildgebung und Bildverarbeitung in den chirurgischen Fächern.

Eines der Lübecker Forschungsprojekte aus der Medizinischen Informatik, die auf dem Workshop vorgestellt werden, betrifft die computergestützte Analyse der atmungsbedingten Bewegung in 4D-Bildfolgen für eine optimierte Strahlentherapie von Lungentumorpatienten. In der nebenstehenden Abbildung ist der Tumor rot eingefärbt. Der blau-violette Bereich stellt den Lungenbereich dar, der während der Atmung vom Tumor überstrichen wird.

Auch in diesem Jahr werden die besten wissenschaftlichen BVM-Beiträge sowie die besten Vorträge und Poster der BVM mit Preisen ausgezeichnet. Weiterhin wird der BVM Award für ausgezeichnete Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, Dissertationen oder Habilitationsschriften aus dem Bereich der Medizinischen Bildverarbeitung vergeben.

Unterstützt wird der Workshop von den Fachgesellschaften BVMI, CURAC, DGBMT, GI, GMDS, und IEEE. Weitere und aktuelle Informationen finden sich im Internet unter http://www.bvm-workshop.org.

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