Mittelstand: Digital oder tot

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Abas hat eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Digital or Dead“ gestartet und wendet sich damit an den deutschen Mittelstand. Wenn auch etwas plakativ formuliert, sollten sich Digitalisierungsverantwortliche in diesem Zusammenhang das „Transformation Camp“ im Rahmen der Digital Factory auf der Hannover Messe 2019 näher anschauen.

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Abas hat eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Digital or Dead“ gestartet und wendet sich damit an den deutschen Mittelstand. Wenn auch etwas plakativ formuliert, sollten sich Digitalisierungsverantwortliche in diesem Zusammenhang das „Transformation Camp“ im Rahmen der Digital Factory auf der Hannover Messe 2019 näher anschauen.

Alle reden von digitaler Transformation, IoT oder Industrie 4.0. Dabei, so Abas, wissen leider nur wenige kleine und mittlere Betriebe, was dahintersteckt. Das bestätigt die aktuelle Studie der Technischen Hochschule Mittelhessen „Stand der Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu Industrie 4.0 im Mittelstand“ (http://digdok.bib.thm.de/volltexte/2018/5281/). Experten und Anbieter wählen häufig eine Sprache, die vor Anglizismen und technischen Fachausdrücken strotzt, aber das Wichtigste nicht erklärt: Wie und warum die neuen disruptiven Technologien den Alltag und die Perspektiven etablierter Betriebe verändern. Oder was mittelständische Betriebe tun können, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gemeinsam etwas tun

Gemeinsam mit renommierten Partnern aus Forschung, Lehre und Beratung möchte Abas mit der groß angelegten Kampagne aufklären. Dabei geht das Unternehmen davon aus, dass der deutsche Mittelstand in Sachen Digitalisierung ins Hintertreffen geraten ist. Konkret: Der vergleichsweise geringe Digitalisierungsgrad wichtiger Unternehmensprozesse beeinträchtige schon heute die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe. „Einige Berater schätzen gar, dass bereits in 15 Jahren fast die Hälfte der mittelständischen Zulieferbetriebe in Deutschland verschwunden sind“, spitzt Mark Muschelknautz, CMO bei der Abas Software AG, zu.

Wo größere Unternehmen mit entsprechenden Abteilungen und Forschungsprojekten technologisch am Ball bleiben, haben es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der verarbeitenden Industrie schwer, relevante Entwicklungen früh zu erkennen und für sich zu nutzen. Die gute Nachricht ist: „Die technischen Möglichkeiten hierzulande sind verfügbar und die Umsetzung oft weniger aufwendig“, erklärt Mark Muschelknautz.

Praktische Hilfe

Die „Digital or Dead“-Kampagne möchte mittelständischen Betrieben ab Februar 2019 praktische Hilfsmittel an die Hand geben. Mit einem kompakten Digitalisierungstest finden Unternehmen heraus, wie es um ihre digitale Reife bestellt ist. Besonders interessant ist die Möglichkeit, sich mit Unternehmen aus derselben Branche zu vergleichen. Im zweiten Schritt werden Interessenten behutsam auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht. Abas liefert für die Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse einfachste Erklärungen. Dabei vermeiden die Autoren kompliziertes Fachvokabular. Im dritten Schritt wird auf Basis des erfolgten Digitalisierungstests eine individuelle To-do-Liste erstellt, die aufzeigt, welche Themen oder Unternehmensbereiche Priorität haben.

Boot Camp für den Mittelständler

Als Höhepunkt der „Digital or Dead“-Kampagne baut abas auf der kommenden Hannover Messe 2019, vom 1. bis zum 5. April 2019, in der Digital Factory, Halle 7 (Stand B40), auf 170 qm ein „Transformation Camp für die Digitalisierung mittelständischer Betriebe“. Fertigungsnahe Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet können für ihre Digitalisierungsverantwortlichen kostenfrei Tickets für die Hannover Messe mitsamt Besuch des Transformation Camps buchen. Auf dem Stand selbst können Teilnehmer den Digitalisierungstest durchführen. Im Anschluss wird anhand eines fiktiven Unternehmens praxisnah demonstriert, wie sich die Digitalisierung des eigenen Unternehmens konkret starten lässt. So sind Beispiele aus der Produktentwicklung, dem Marketing und Vertrieb, der Eingangs- und Ausgangslogistik, Produktion, Beschaffung oder auch dem Service in einer gigantischen Live-Installation zu begehen.

Die zugrunde liegende Methodik und der Digitalisierungstest entstammen der Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Die Autoren Prof. Gerrit Sames und Arthur Diener haben in der Studie „Stand der Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu Industrie 4.0 im Mittelstand“ aus dem Dezember 2018 einen geringen Digitalisierungsgrad von Geschäftsprozessen im deutschen Mittelstand festgestellt.

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