Mixed Reality: Astronauten-Training mit VR-Handschuhen

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Manus VR, ein Entwickler von VR-Handschuhen für den Endverbraucher, kann nun auch über den Einsatz seiner Handschuhmodelle bei der Raumfahrtbehörde NASA berichten. Diese kommen nämlich in Experimenten zum Einsatz, um die Astronauten in Mixed-Reality-Umgebungen auf ihre Arbeit an der Internationalen Raumstation ISS vorzubereiten.
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Manus VR, ein Entwickler von VR-Handschuhen für den Endverbraucher, kann nun auch über den Einsatz seiner Handschuhmodelle bei der Raumfahrtbehörde NASA berichten. Diese kommen nämlich in Experimenten zum Einsatz, um die Astronauten in Mixed-Reality-Umgebungen auf ihre Arbeit an der Internationalen Raumstation ISS vorzubereiten.

Durch die Nachbildung der ISS und ihre Einbindung in die Virtuelle Realität hat die NASA ein lebensnahes Trainingsumfeld für ihre Astronauten geschaffen. Der Manus VR-Handschuhe versorgt die Astronauten mit einer echten Repräsentation ihrer Hände und intuitiver Interaktion.

Die Raumfahrtbehörde hat länger mit einem Konstruktionsmuster des Handschuhs gearbeitet. Wie in den Videos zu sehen ist, werden die Handschuhe in der virtuellen Umgebung der ISS genutzt, die in Unreal Engine 4 entstanden ist und von Nvidia PhysX angetrieben wird. Die NASA will nach Angabe von Manus VR auch mit der kommenden Manus VR-Entwicklerkit und dem Tracking-Armband für das SteamVR-Tracking arbeiten.

Tracking-Armband in Entwicklung

Anfangs August hat Valve seine Pläne verkündet, SteamVR der Öffentlichkeit gebührenfrei bereit zu stellen und ein  SteamVR Tracking Training anzubieten, ein Service für alle SteamVR-Tracking-Linenznehmer. Manus VR wird in diesem Rahmen der Entwicklung eines Tracking-Armband Priorität einräumen. Es soll die Handschuhe mit einem Positionstracking für Hände und Arme ausrüsten und dabei die beste, verfügbare Technologie nutzen.

Der Handschuh bietet Anwendern und Entwicklern folgende Funktionen:

  • lange Batterielaufzeit von bis zu acht Stunden Intensiv-Gaming
  • Open-Source-Software-Entwicklerkit
  • Arm-Tracking: Tracking-Lösung am Handgelenk und inverse Kinematik ermöglichen es, die Arme in der virtuellen Welt zu sehen.
  • moderate Hardware-Anforderungen während der gleichzeitigen Nutzung eines HMDs
  • haptisches Feedback. Im Handschuh ist ein Vibrationsmotor integriert. Somit können Entwickler ihren Spielen auch haptisches Feedback hinzufügen.
  • Latenz von weniger als 5 ms zwischen der realen Aktion und der Darstellung am Display.
  • Zur Orientierung im Raum kommen Sensoren von Bosch zum Einsatz. Der Handschuh bietet Gyroskop, Beschleunigungsmesser und Magnetometer, die in Kombination eine sehr genaue Bewegungserfassung erlauben.
  • Der Handschuh ist waschbar
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