Neue 3D-Produkte von JVC

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jvc_dt-3d24g1

JVC Professional ist Hersteller einer breiten 3D-Produktplatte, die vor allem für den Produktions- und Broadcast-Markt entwickelt wurde. Alle 3D-Produkte, vom „intelligenten“ 2D>3D-Konverter bist zum neuesten „Tapeless“-Cam­corder, werden nach den höchsten Standards produziert und sind bekannt für ihre Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit. Bereits jetzt sind 3D-Produkte von JVC, z. B. der Bildwandler und der 24“-Monitor, vielerorts bei Post Produk­tionen im Einsatz und tragen dazu bei, den 3D-Workflow zu vereinfachen.


GY‑HMZ1 – 3D-Camcorder


JVCs erster 3D ProHD-Camcorder GY-HMZ1 erlebte seine Markteinführung auf der NAB 2011. Ausgestattet mit einem integrierten 3D-Doppel-Objektiv kann der GY-HZM1 gleichzeitig die Bilder für das rechte und linke Auge aufnehmen, und zwar jeweils in voller 1’920 x 1’080 Auflösung. Die Aufnahmen werden auf preiswerten, überall erhältlichen SDHC- oder SDXC-Karten oder im internen 64-GByte-Speicher abgespeichert.


Die Signale der beiden 3,32-Megapixel-CMOS-Bildwandler werden durch einen neu entwickelten Hoch­geschwindig­keitsprozessor parallel verarbeitet. Die Aufzeichnung erfolgt mit bis zu 34 Mbps im 3D-Format für AVCHD oder mit 24 Mbps in 2D. Um einen filmähnlichen Look zu erzielen, lassen sich die 3D-Bilder auch als 24p-Signale aufzeichnen. Für Sport- oder andere Action-Einsätze können im 50i-Modus Timecode-Daten hinzugefügt werden. Darüber hinaus kann der GY-HZM1 3D-Timelapse- und 3D-Digitalbilder aufnehmen. Sein Suchermonitor ist als 3,5“-großes LCD-Touchpanel ausgelegt, das die Betrachtung der Bilder in 3D ohne Brille ermöglicht und praktische Tools, wie zum Beispiel eine Zebra-Funktion, bietet.


Zum Lieferumfang des Camcorders gehört die 3D>LR-Software von JVC, womit sich die 3D-Aufzeichnungen des GY-HMZ1 in zwei getrennte Video-Files, d. h. je ein Signal für das linke und rechte Auge, umwandeln lassen. Die Daten können dann in eines der großen NLE-Systeme wie z. B. Apple Final Cut Pro, Avid Media Composer, Adobe Premiere CS5 und Grass Valley Edius Pro zum Editieren des 3D-Materials eingelesen werden.


GD-323D20 – 32-Zoll 3D-Monitor


Der Wunsch nach einem größeren Bildschirm und die wachsende Nachfrage des Medizinmarktes nach 3D-Displays hat JVC bewogen, den neuen 3D-Monitor GD-323D20 zu produzieren. Als Weiterentwicklung des Broadcast-Studio­monitors DT-3D24G1 verfügt der GD-323D20 über ein passives 3D-Display, welches sich perfekt für die 3D-Postproduktion sowie medizinische 3D-Anwen­dungen, wie zum Beispiel Endoskopie und Mikroskopie, eignet, da es den Chirurgen dank der Tiefendarstellung ein präziseres Arbeiten ermöglicht.


Das Display entspricht den medizinischen Sicherheitsanforderungen (nach IEC60601-1 und IEC60950-1) und ist mit zwei HDMI- (1.4A) sowie zwei pro­fessionellen HDSDI-Eingängen ausgestattet, wodurch sich eine Vielzahl verschiedener Signale darstellen lassen. Beide Eingänge verfügen über eine „Mischer“-Funktion, um individuelle 3D-Signalformate (rechts/links getrennt) verarbeiten zu können. Das passive Stereodisplay ist vollständig “RealD“-kompatibel und bietet beste Voraussetzungen für ermüdungsfreies Arbeiten bei langwierigen 3D-Produktionen. Für die Verwendung in Operationssälen ist ein (optionaler) Schutzschirm erhältlich. Der Monitor passt auf die meisten OP-Monitorständer.


DT-3D24G1 – 3D-Produktionsmonitor


Ausgestattet mit einem kompakten Bildschirm, der mit praktisch allen 3D-Kamera­einstellungen umgehen kann, eignet sich der 24-Zoll-Monitor DT‑3D24G1 ganz besonders für den Einsatz in Editing-Suiten. Er bietet eine Reihe fort­schritt­licher Bildjustage-Tools, eine Auflösung von 1’920 x 1’200 Pixel sowie eine 10‑Bit-Signalverarbeitung.


Der DT-3D24G1 ist mit den Technologien der bekannten DT-V-Monitorserie ausgestattet, das heißt mit einem hochauflösenden IPS-Panel, einer Umschaltfunktion des Farbraums, LTC- und VITC Timecode sowie Waveform- und Vectorscope-Funktionen. Er akzeptiert und verarbeitet die Signale von 2‑Kamera-Systemen, Stereo-Rigs sowie codierte „Side-by-Side“- und „Line-by-Line“-3D-Signale. Dank seines mit den überall verfügbaren „RealD“-3D-Brillen kom­patiblen Xpol-Zirkular-Polarisationssystems können die vom DT-3D24G1 produ­zierten Bilder mit sehr preiswerten (passiven) Polarisations­brillen betrachtet werden. Damit werden auch ein mögliches Flimmern und Probleme mit der Strom­versorgung, die bei aktiven Shutter-Brillen auftreten können, vermieden. Da die Brillen nicht mit dem Display synchronisiert werden müssen, ist er der ideale Monitor für Betrachtungsräume, in denen ver­schie­denartige Monitore zum Einsatz kommen, etwa in Kontroll­räumen und Ü-Wagen. Ferner ist der kompakte DT-3D24G1 auch für den Batterie­betrieb ausgelegt womit er sich ebenfalls für die Arbeit vor Ort anbietet.


IF-2D3D1 – 2D>3D-Image Processor mit Software-Update


JVC hat auch ein Software-Update für seinen populären Stereo Image Processor herausgebracht. Der IF‑2D3D1 eignet sich sowohl für die Umwand­lung vorhandener 2D-Aufnahmen in 3D – beispielsweise um Archiv­material erneut verwenden zu können – als auch für die schnelle Sichtung von 3D-Aufnahmen am Drehort. Das Firmware-Upgrade TS-2D3D1V3, in welches JVCs umfassendes Know-how und Erfahrungen mit der 2D-zu-3D-Umwandlung eingeflossen ist, sorgt für eine verbesserte 3D-Aufnahme und ‑Nachbearbeitung.


Die von JVC entwickelte Bilderfassungstechnologie und multiple Tiefen­modelle ermöglichen die einfache und automatische maskierungsfreie Erstellung von 3D-Effekten und komplizierten Hintergrundbildern. Bei her­kömmlichen 2D>3D-Konvertierungstechniken werden zum Layern von Hinter­gründen mehrfache Masken verwendet und jeder Layer von Hand modifiziert, was in einem langwierigen und kostspieligen Umwandlungs­prozess resultiert. Durch die Ergänzung von Tiefenmodellen über die gesamte Bildtiefe von vorne bis hinten, gestattet JVCs neuer Prozessor eine natürliche Reproduktion, selbst von Szenen mit Personen. Mit dem Upgrade TS-2D3D1V3 lassen sich detaillierte, natürlich aussehende und maskenfreie Stereoeffekte kreieren – z. B. von menschlichen Gesichtern. Die 3D-Umwandlung eines menschlichen Gesichtes auf konventionellem Wege erforderte bisher die präzise Maskierung der Nase und jedes Auges. JVCs neuer Prozessor hingegen spart Zeit und Geld, indem die Maskierungsdaten mit einem neu entwickelten Algorithmus’ automatisch erzeugt werden, was auch die Maskierungs­genauigkeit verbessert.


 


Technische Probleme wie sie bei 3D-Produktionen mit weit entfernten Hinter­gründen oder Flugszenen, die mit 2D- oder 3D-Kameras aufgenommen werden, auftraten, konnten gelöst werden, indem der Anwender das Aus­gangs­signal in Echtzeit bestätigen und die Tiefenwirkung justieren kann. Um 3D-Aufnahmen in bestmöglicher Qualität zu erhalten, wurde eine Funktion zur Limitierung des Parallaxe-Wertes eingeführt. Damit ermüden die Augen bei langem Betrachten weniger, das 3D-Erlebnis wird angenehmer.


 


Bild: Der für Medizin- und Studio­anwen­dungen geeignete 3D-Monitor GD-323D20 (32“).

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