Neue Materialmodelle für erweiterte nichtlineare Simulationen

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MSC Software, Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistungen, hat heute die neue Version von Marc 2015 angekündigt. Marc ist eine Lösung für implizite nichtlineare Finite Elemente (FE)-Analysen.
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Neue Version der Simulationslösung Marc liefert Einblicke in das nichtlineare Verhalten neuer Materialien: MSC Software, Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistungen, hat heute die neue Version von Marc 2015 angekündigt. Marc ist eine Lösung für implizite nichtlineare Finite Elemente (FE)-Analysen. Zusammen mit dem Pre- und Postprozessor Mentat eignet sich Marc für fortgeschrittene nichtlineare Strukturanalysen, Kontaktberechnungen, komplexe Materialmodelle und multiphysikalische Analysen. Marc 2015 bietet neue Materialmodelle für Elastomere, Thermoplaste und Elasto-Plastizität. Zudem wurden Elementtechnologie, Kontaktberechnung, adaptive Neuvernetzung und Benutzeroberfläche verbessert.

Zu den Highlights der Version 2015 zählen:

  • Neue Materialmodelle: Marc 2015 bietet neue Materialmodelle zur Simulation von komplexem, dynamischem Verhalten von Elastomeren, permanenter Verformung von Thermoplasten und anisotroper plastischer Verformung, die oft bei Metallen auftritt.
  • Kohäsive Kontakte: In Baugruppen sind die Teile oft über diskrete Elemente wie Nieten, Schrauben oder Schweißpunkte verbunden. Häufig ist es zu aufwendig, diese diskreten Entitäten zu modellieren. Deshalb wird eine einheitliche starre Klebung angenommen. Dies ist zwar einfach handzuhaben, führt aber oft zu einem steifem Verhalten. Um diesen Nachteil zu beseitigen, bietet Marc 2015 ein kohäsives Kontaktverhalten. Das erlaubt dem Anwender, eine finite Steifigkeit in normaler und tangentialer Richtung einzugeben. Dies verbessert die Spannungsergebnisse der Kontaktzonen und das gesamte Verformungsverhalten.
  • Neue Elementtechnologie für effiziente computergestützte Ressourcennutzung: Marc 2015 führt eine neue Familie von Elementen ein, die einfach zu verwenden sind, ein verbessertes Biegeverhalten im Vergleich zu traditionellen Dreiecks- und Tetraeder-Elementen niedriger Ordnung aufweisen und für kompressible oder nahezu inkompressible Verhalten genutzt werden können. Da weniger Elemente zur genauen Darstellung des Scherverhaltens nötig sind, helfen die neuen Elemente dabei, Systemressourcen einzusparen und bessere Ergebnisse bei geringeren Rechenzeiten zu liefern.
  • Neue globale adaptive Methoden für die Neuvernetzung (Remeshing): Eine neue Methodik erlaubt es, Features und Details der Originalgeometrie beim Neuvernetzen beizubehalten. Das verbessert die Genauigkeit und ist vor allem bei Gummikomponenten und komplexen Fertigungsproblemen von Vorteil.
  • Die Verwendung einer überarbeiteten Vernetzungsvorlage an der 3D-Rissspitze ermöglicht eine genaue Vorhersage der Energiefreisetzungsrate, des Belastungsintensitätsfaktors und der Rissausbreitungsrichtung bei geringen Berechnungskosten.
  • Verbesserungen der Benutzeroberfläche für einfache Handhabung und Effizienz: Mentat, die Benutzeroberfläche von Marc, wurde in mehreren Bereichen für benutzerfreundlicher gestaltet und bietet jetzt noch höhere Produktivität. Die Solid-basierte Definition von Randbedingungen, eine vereinfachte Definition von Lastfällen sowie Shortcuts erleichtern dem Anwender das Arbeiten.

 

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